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Die Weltwoche

Inhalt
Diese Woche
Roger Köppel
Karl Barth trifft Charlie Kirk
Philipp Gut
Was wird aus unseren Kindern?
Julie Burchill
Sie ist die Story
Urs Gehriger
Mord an einem Brückenbauer
Anabel Schunke
Je suis Charlie
Wolfgang Krüger
Dienstweg ins Bett
Peter Ruch
Heiraten, Kinder gebären, haushalten
Pierre Heumann
«Zölle führen ins Chaos»
Oliver Zimmer
Können wir Gott überwinden?
Wolfram Knorr
Held der Aufrichtigkeit
Alex Baur
Gekreuzigt und auferstanden
Michael Bahnerth
Lebensmitten
Tamara Wernli
Dämonisierung Andersdenkender
Literatur und Kunst
Michael Bahnerth
Ikone der Woche
Pascal Morché
Die Wiedergängerinnen
Peter J. Brenner
Bevor es Cancel-Culture gab
Burkhard Jahn
Winter – eingenistet in Aug und Mund
Gion Mathias Cavelty
«Meistens sieht man das Alien fressen»
Wolfram Knorr
Wie ein Rap von Shakespeare
Roy Spring
Pädagogische Vollkasko-Schau
Chris von Rohr
Songs für die Ewigkeit
Manuel Brug
Schneller Brüter für Countertenöre
Matthias Breusch
Süss, aber brutal
Peter Rüedi
Saudade brasileira
Leben heute
Linus Reichlin
Quadratische Nussecken
Mark van Huisseling
Vorsicht, Obergericht
Dania Schiftan
Darf sie auswärts übernachten?
Weltwoche
Wir freuen uns über Ihre Zuschriften
Weltwoche
Meinungseinfalt im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, Mord am konservativen Redner Charlie Kirk, US-Politologe Paul Poast: «Zölle sind ein Zeichen von Schwäche», Weltwoche hat 400 000 Youtube-Abonnenten
Wolfgang Koydl
Klöckner, Habeck, Lang, Swift, Maas, Merz, ­Kemmerich, Dürr, Merkel, Hofreiter, Burkandt, Söder
Matthias Matussek
Liebe Julia Ruhs
Urs Gehriger
Geschlechtergetrennt zur Palästina-Demo
Philipp Gut
ARD und ZDF machen sich überflüssig
Hans Kaufmann
Deutscher Politiker müsste man sein
Kurt W. Zimmermann
Duell um die linke Lufthoheit
Oskar Lafontaine
Politik der Todessehnsucht
Roman Zeller
«Der ÖRR muss ­zerschlagen werden»
Alex Baur
Peru braucht keine Radwege
Alexander Wendt
Zurück zum Geschäft
Pierre Heumann
Europas neuer Feldherr
Ralf Schuler
Weltkanzler der Weltfremdheit
Liebe Julia Ruhs

Ich habe Sie gerade in Ihrem neonfuturistischen Studio gesehen, in Ihrer «Klar»-Sendung. Blonde Haarwelle, blaue Augen, Bluse im Retro-Chic, kühl und klug und jung, durchsichtige Wände, transparent und hell das alles – insgesamt ein junges konservatives Gegen-«Panorama». 

Natürlich liess man das im roten NDR nicht zu, vor allem die dort herrschenden Platzhirsche nicht. Weshalb sich die Moderatorin Anja Reschke an die Spitze eines Aufstands gegen Sie gestellt hat. Sie meinte sehr öffentlich, Sie seien «ein bisschen rechtsradikal».Was natürlich nicht nur ein bisschen fies und stutenbissig war gegen eine, die auch noch aussieht wie Milch und Honig. Die aber vor allem ihre eigene Vorstellung von Journalismus hat, nämlich jenseits des linken und regierungsnahen Lagers mit all seinen Fleischtöpfen nach der Wahrheit zu suchen, wenn es etwa um die Nöte der Bauern geht oder um die Opfer einer ungeregelten, illegalen Immigration.

Jann Wilken/NDR
Bleiben Sie standhaft! Moderatorin Ruhs.
Jann Wilken/NDR

Rund 250 Ihrer «Kollegen» haben einen von Reschke und Co. erdachten Brandbrief gegen Sie unterschrieben! In diesen Eintopf an Gehässigkeit sind natürlich die unterschiedlichsten Inter-essen und Charakterdefizite gerührt: politische Agenda, aber auch Duckmäusertum, Peer-Druck, Karriere-Erwägungen. Viele von uns auf der alternativen Seite haben ähnliche Tribunale durchstehen müssen.

Ich hoffe nun, dass Ihr Haussender, der BR, Sie und Ihr «Klar»-Format schützt und dass Sie der Versuchung widerstehen, dadurch aus der Schusslinie zu kommen, dass Sie gegen die AfD losledern, wie es manche unserer Kollegen so perfekt beherrschen.

Bleiben Sie standhaft! An Ihrem Widerstand zeigen sich die Risse des Monolithen ARD, wie sie sich ja bereits in den Fällen des «Tagesschau»-Sprechers Constantin Schreiber oder des Redakteurs Andreas Teske auftaten. 

Vielleicht bringen ja Sie nun, Julia Ruhs, mit Ihrem unbeeindruckten blonden Lächeln die ARD-Bonzen-Konstruktion mitsamt ihren hochdotierten ideologischen Kampfaufträgen jetzt endlich zum Einsturz. 

 

Mit freundlichen Grüssen
Matthias Matussek

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