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Klöckner, Habeck, Lang, Swift, Maas, Merz, ­Kemmerich, Dürr, Merkel, Hofreiter, Burkandt, Söder

Klöckner, Habeck, Lang, Swift, Maas, Merz, ­Kemmerich, Dürr, Merkel, Hofreiter, Burkandt, Söder

Julia Klöckner, Weinkönigin a. D., teilt aus. Nachdem der Grüne Robert Habeck der Bundestagspräsidentin «Dämlichkeit» unterstellt hatte, empfahl sie ihm, die neue Oppositionsrolle «mit Würde und konstruktiv» zu ertragen. «Manchmal sagen Botschaften mehr etwas über den Absender aus als über den, den es treffen soll.» Touché. 

Ricarda Lang, Alleinunterhalterin, nimmt es mit Humor. Bei einer Analyse der schwarz--roten Koalition fühlte sich die Ex-Grünen-Chefin an die gescheiterte Ampelregierung erinnert und bemühte Taylor Swift: «I think I’ve seen this film before / And I didn’t like the ending». Man kennt den Film, man mochte das Ende nicht. Wo sie recht hat, hat sie recht.

Heiko Maas, Diplomatendarsteller, hat eine Anschlussverwendung gefunden. Der Ex-Aussenminister wird Aufsichtsrat des saarländischen Stahlunternehmens Dillinger. Vorsitzender der Geschäftsführung ist sein ehemaliger Referatsleiter, als er noch Wirtschaftsminister in Saarbrücken war. Ist die Welt doch klein!

Friedrich Merz, Hobbyflieger, hat zumindest ein Wahlversprechen eingelöst. Im Februar hatte er angekündigt, dass er auch als Kanzler Berlins U- und S-Bahnen nutzen werde. Und siehe da: Unlängst wurde er an der Station Brandenburger Tor beobachtet, wie er in die S2 in Richtung Blankenfelde einstieg.

Thomas Kemmerich, Skandal-Premier, hat genug von seiner Partei. Der Kurzzeit-Premier von Thüringen ist nach zwanzig Jahren Mitgliedschaft aus der FDP ausgetreten. Seine «Vorstellungen von der Zukunft unseres Landes und die inhaltliche Ausrichtung der -Partei» hätten sich auseinanderentwickelt, schrieb er an Parteichef Christian Dürr. Berühmt geworden war Kemmerich 2020, als er sich mit den Stimmen der AfD zum Regierungschef wählen liess. Kanzlerin Angela Merkel ordnete daraufhin eine Wiederholung der Wahl an.

Anton Hofreiter, Falke, würde im Ernstfall auch selbst zur Waffe greifen, um -Deutschland gegen eine Bedrohung zu verteidigen. «Ich glaube, wenn es hart auf hart kommt, würde ich natürlich mein Land verteidigen», sagte der Grüne, der einer der lautesten Kriegstrommler im Ukraine-Krieg ist. Er sei übrigens nie -Pazifist gewesen. Das müssen seine Wähler damals wohl falsch verstanden haben.

Gloria-Sophie Burkandt, Intelligenzbestie, bleibt sich treu. In der jüngsten Ausgabe der TV-Show «Deutschlands dümmster Promi» tat sich die Tochter von Bayern-Premier Markus Söder mit dem Kürzel SPD schwer. «Sozialdeutsche? «Äh, bin ich blöd! Soziale Partei Deutschlands. Soziale Partei der Demokratie?» Ja, schön wär’s. 

 

Zusammengestellt von Wolfgang Koydl

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