ZDF-Politbarometer: AfD bleibt stärkste Kraft, Vertrauen in Merz-Regierung schwindet
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

ZDF-Politbarometer: AfD bleibt stärkste Kraft, Vertrauen in Merz-Regierung schwindet

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
ZDF-Politbarometer: AfD bleibt stärkste Kraft, Vertrauen in Merz-Regierung schwindet
ZDF-Politbarometer: AfD bleibt stärkste Kraft, Vertrauen in Merz-Regierung schwindet
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Die AfD bleibt stärkste politische Kraft in Deutschland. Das geht aus dem gegenwärtigen ZDF-Politbarometer hervor. Die von der Forschungsgruppe Wahlen erhobene Umfrage sieht die AfD bei 27 Prozent, gefolgt von der Union mit 25 Prozent. Die SPD verharrt bei zwölf Prozent und damit auf ihrem bisherigen Rekordtief. Auch mit Blick auf die Regierungsarbeit wächst die Skepsis in der Bevölkerung.

CLEMENS BILAN / KEYSTONE
Alice Weidel und Bundeskanzler Friedrich Merz im Bundestag in Berlin
CLEMENS BILAN / KEYSTONE

Laut der am Freitag veröffentlichten Erhebung traut nur jeder vierte Deutsche der schwarz-roten Bundesregierung zu, die Finanzprobleme der Sozialversicherungen zu lösen. Die Zweifel reichen bis ins eigene Lager: 72 Prozent der Unionsanhänger bewerten die bisherige Arbeit der Koalition als eher schlecht. Zudem glauben 63 Prozent aller Befragten, dass die CDU/CSU nicht geschlossen hinter Bundeskanzler Friedrich Merz stehe. Selbst unter den Anhängern der Union teile eine knappe Mehrheit diese Einschätzung.

In der Sonntagsfrage gewinnt die AfD einen Prozentpunkt hinzu und kommt auf 27 Prozent. Die Union verbessert sich ebenfalls um einen Punkt auf 25 Prozent. Die Grünen erreichen 14 Prozent, die Linke elf Prozent. Die FDP würde mit drei Prozent erneut den Einzug in den Bundestag verpassen. Damit hätte die Koalition aus Union und SPD weiterhin keine parlamentarische Mehrheit.

Auch bei den zentralen Reformvorhaben zeigt sich die Bevölkerung zurückhaltend. 56 Prozent sprechen sich für eine stärkere Finanzierung der Sozialversicherungen aus Steuermitteln aus. Leistungskürzungen befürworten lediglich 14 Prozent, höhere Beiträge nur sieben Prozent. Besonders deutlich fällt die Ablehnung einer Anhebung des Rentenalters auf 70 Jahre aus: 77 Prozent sprechen sich dagegen aus.

Eine knappe Mehrheit von 52 Prozent geht dennoch davon aus, dass die Bundesregierung bis zur nächsten Bundestagswahl 2029 im Amt bleiben wird. Die Umfrage wurde zwischen dem 1. und 3. Juni unter 1274 Wahlberechtigten durchgeführt und gilt als repräsentativ für die deutsche Bevölkerung.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 04.08.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.