Die AfD erreicht in einer neuen Insa-Umfrage erstmals bundesweit 30 Prozent und liegt damit zwölf Prozentpunkte vor der Union. Das Meinungsforschungsinstitut Insa ermittelte die Werte im Auftrag der «Bild»-Zeitung: Die AfD gewinnt gegenüber der Vorwoche einen Punkt hinzu, CDU und CSU verlieren einen Punkt und fallen gemeinsam auf 18 Prozent. Für beide Parteien sind es in den Insa-Erhebungen der bislang höchste beziehungsweise niedrigste gemessene Wert.
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Damit vergrössert sich der Abstand zwischen der AfD und der Union von Bundeskanzler Friedrich Merz deutlich. Allerdings schwanken die Ergebnisse je nach Institut. Eine Forsa-Umfrage für RTL Deutschland sieht die AfD bei 26 Prozent und die Union bei 19 Prozent. Auch andere Institute hatten zuletzt Werte von bis zu 30 Prozent für die AfD beziehungsweise 18 Prozent für CDU und CSU gemessen.
In der aktuellen Insa-Erhebung kommen SPD und Grüne auf jeweils 14 Prozent. Die Linkspartei erreicht zehn Prozent. FDP und BSW liegen mit jeweils vier Prozent unter der Fünf-Prozent-Hürde und würden nach diesem Umfragestand nicht in den Bundestag einziehen.
Niedrig bleiben auch die Zustimmungswerte für Merz und seine Bundesregierung. Jeweils 79 Prozent der Befragten erklärten, mit der Arbeit des Bundeskanzlers beziehungsweise der Bundesregierung unzufrieden zu sein.
Insa befragte vom 28. September bis 2. Oktober insgesamt 1.202 Personen. Die maximale Fehlertoleranz gibt das Institut mit plus/minus 2,9 Prozentpunkten an.