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Nach Wahlsieg der Linken: 41 Prozent der Berliner wollen Rot-Rot-Grün

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Nach Wahlsieg der Linken: 41 Prozent der Berliner wollen Rot-Rot-Grün
Nach Wahlsieg der Linken: 41 Prozent der Berliner wollen Rot-Rot-Grün
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Eine relative Mehrheit der Berliner spricht sich nach der Abgeordnetenhauswahl für eine Regierung aus Linken, SPD und Grünen aus. In einer Nachwahlbefragung des Meinungsforschungsinstituts Insa befürworten 41 Prozent ein solches Bündnis. Das berichtet Apollo News unter Berufung auf die B.Z., die zuerst über die Erhebung berichtet hatte. Eine Koalition aus CDU, SPD und Grünen kommt demnach nur auf 31 Prozent Zustimmung.

Sören Stache/DPA/Keystone
Bettina König, Kerstin Wolter und Nina Stahr vor Gesprächen von Linken, SPD und Grünen
Sören Stache/DPA/Keystone

Das Ergebnis gibt den laufenden Gesprächen über eine neue Berliner Regierung zusätzliches Gewicht. Die Linke ging aus der Wahl als stärkste Kraft hervor und spricht derzeit mit SPD und Grünen über eine mögliche Zusammenarbeit. Ob daraus formelle Koalitionsverhandlungen entstehen, ist noch nicht entschieden. Eine Mehrheit der Befragten rechnet allerdings bereits damit: 52 Prozent halten eine rot-rot-grüne Landesregierung für wahrscheinlich.

Für die CDU enthält die Befragung noch eine zweite, deutliche Botschaft. 70,8 Prozent sehen Bundeskanzler Friedrich Merz als massgeblich mitverantwortlich für das Abschneiden der Christdemokraten bei der Berliner Wahl. Die Nachwahlbefragung deutet damit darauf hin, dass ein grosser Teil der Befragten die Ursachen für das Ergebnis nicht allein in der Berliner Landespolitik sucht.

Gleichzeitig bleibt eine Regierungsbeteiligung der Linken umstritten. Innerhalb und ausserhalb der Parteien wird laut Apollo News über ihre Regierungsfähigkeit diskutiert. Hintergrund sind unter anderem Antisemitismusvorwürfe gegen einzelne Parteimitglieder. Diese Frage belastet auch die Gespräche mit SPD und Grünen.

Die Zahlen zeigen dennoch eine klare Rangfolge unter den in der Vorlage genannten Koalitionsmöglichkeiten: Rot-Rot-Grün liegt mit 41 Prozent zehn Punkte vor einem Bündnis aus CDU, SPD und Grünen. Eine absolute Mehrheit für die Dreierkoalition gibt es damit nicht – unter den abgefragten Varianten erhält sie jedoch die grösste Zustimmung.

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