«Wir wollen bleiben»: UBS-Chef Ermotti bekennt sich zum Standort Schweiz – und kritisiert die SVP-Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz»
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«Wir wollen bleiben»: UBS-Chef Ermotti bekennt sich zum Standort Schweiz – und kritisiert die SVP-Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz»

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«Wir wollen bleiben»: UBS-Chef Ermotti bekennt sich zum Standort Schweiz – und kritisiert die SVP-Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz»
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UBS-Chef Sergio Ermotti hat sich erneut klar zum Standort Schweiz bekannt. «Wir wollen unbedingt in der Schweiz bleiben, aus der Schweiz erfolgreich sein», sagte er am Donnerstag am Swiss Economic Forum. Die Schweiz und die UBS seien eng miteinander verbunden. «Eine starke UBS stärkt die Schweiz, und eine starke Schweiz stärkt die UBS», erklärte Ermotti. Er könne sich nicht vorstellen, dass dieses Zusammenspiel nicht erfolgreich sein könne.

© KEYSTONE / GEORGIOS KEFALAS
UBS-CEO Sergio Ermotti am Swiss Economic Forum
© KEYSTONE / GEORGIOS KEFALAS

Wie Ermotti weiter ausführte, läuft derzeit der politische Prozess zu den geplanten verschärften Kapitalanforderungen für die UBS. Hintergrund sind die Reformen nach dem Zusammenbruch der Credit Suisse. Der Bundesrat fordert unter anderem, dass die UBS ihre ausländischen Tochtergesellschaften vollständig mit Eigenkapital unterlegt. Die Grossbank lehnt diese Forderung ab.

Die UBS wolle dazu beitragen, dass die politische Diskussion auf Fakten beruhe und weniger von «Emotionen und Angstmacherei» geprägt werde, sagte Ermotti. Am Ende werde die Bank jedoch den Entscheid des Parlaments akzeptieren und respektieren. Zugleich betonte er die Bedeutung der UBS für die Schweizer Wirtschaft. Die Beziehungen zum Bundesrat bezeichnete er als «professionell» und sprach sich für einen konstruktiven Umgang aus.

Zur SVP-Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz», über die am 14. Juni abgestimmt wird, äusserte sich Ermotti kritisch. Der Vorschlag sei «nicht die richtige Antwort, um das Problem zu lösen». Gleichzeitig müssten die Sorgen der Bevölkerung ernst genommen werden, bevor es zu «extremen Initiativen» komme.

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