Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie aus dem Institut für fortgeschrittene Gegenwartskunde und angewandte Wirklichkeitsstudien zur internationalen Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht, unabhängig, kritisch, gut gelaunt, zuversichtlich, grenzübergreifend. Und horizonterweiternd am Dienstag, dem 22. September 2026, direkt aus dem Haus der Schweizerischen Neutralität. 480'000 YouTube-Abonnenten, eine astronomische Zahl. Ich hätte das nie gedacht, als wir in dieser Form vor rund 5-6 Jahren begonnen haben. Vielen herzlichen Dank an Sie alle, 480'000 YouTube-Abonnenten. Das wächst immer noch aus der kleinen Schweiz in die grosse, weite Welt hinaus. Nein, ich will jetzt nicht kokettieren. Die Schweiz ist sozusagen ein stiller, ein heimlicher Gigant gewissermassen. Allerdings müssen wir Schweizer immer auch aufpassen, dass wir schön am Boden bleiben. Das gilt übrigens für den Menschen insgesamt. Ich starte mit einem Live-Read, mit einer gesprochenen Werbeanzeige. Über 200 Milliarden Euro neue Schulden plant die deutsche Bundesregierung für 2027. Selbst Bundesanleihen finden kaum noch Käufer. Beim digitalen Euro sind Obergrenzen für Guthaben vorgesehen. Und ab 2028 soll die europäische Geldwäschebehörde Amla mit Sitz in Frankfurt ausgewählte Finanzunternehmen direkt beaufsichtigen. Was bedeutet das für Sparer und ihre finanzielle Selbstbestimmung? Wer 30 Jahre lang Vermögen aufgebaut hat, möchte es bewahren. Denn diese 30 Jahre bekommt niemand zurück. Um diese Fragen geht es im Live-Webinar «Finanzielle Selbstverteidigung» von Kettner Edelmetalle. Am Mittwoch, dem 23. September um 19 Uhr, diskutieren sechs Experten über die wirtschaftlichen Entwicklungen und den Schutz des eigenen Vermögens. Die Teilnahme ist kostenlos. Im Laufe des Abends werden Edelmetalle verlost. Seien Sie live dabei. Melden Sie sich jetzt kostenlos an unter Kettner minus edelmetalle.de schrägstrich webinar. Ich wiederhole, Kettner minus edelmetalle.de schrägstrich webinar. Ende des Live-Reads, Ende der gesprochenen Werbeanzeige. Nie wieder Krieg in Deutschland, das ist das Motto meiner Vortragstournee. Die Fortsetzung folgt schon bald. Am 2.11. bin ich in Nürnberg, am 3.11. in Erding bei München. 4.11. Leonberg bei Stuttgart, 9.11. Duisburg, 10.11. Bielefeld, 16.11. Neu-Ulm, 17.11. Ludwigshafen am Rhein und am 18.11. in Saarbrücken. Sichern Sie sich jetzt Ihr Ticket www.weltwoche.de-vortrag. Und ich muss Ihnen sagen, ich war begeistert vom Start dieser Deutschland-Tournee in Lübeck. Wunderschön, Lübeck zum ersten Mal. war ich da in dieser geschichtsreichen norddeutschen Stadt. Wunderbar, auch das alte Zentrum mit Thomas Mann, Flair, grossartig. Dann ging es weiter nach Magdeburg. Diese vom Krieg gezeichneten Metropole in Sachsen-Anhalt, einstmals eine der allerschönsten Städte Europas, dann ganz am Ende des Zweiten Weltkriegs aufs Fürchterlichste bombardiert. ein Mahnmal für den Frieden, das sind die Gegenwart hineinragt, nicht nur ein Mahnmal für die Deutschen, sondern für uns alle, für die Menschheit. Ein bisschen ein fragwürdiger Begriff, meine Damen und Herren, aber an solchen Städten, an diesen Städten kann man besichtigen, wohin politischer Wahnsinn führt. Und bedauerlicherweise ist das ja alles von einer beklemmenden Aktualität geworden. Nach Magdeburg, Dresden und Erfurt könnte mir, ehrlich gesagt, vorstellen, eigentlich so mein Leben. zu verbringen, von einer Stadt zur anderen zu reisen, immer wieder etwas sich zu vergegenwärtigen, was sind die grundsätzlich wichtigen Themen und darüber mit Ihnen zu diskutieren im persönlichen Austausch. Aber es gibt ja noch andere Aufgaben zu erledigen. Auch hier im Institut für fortgeschrittene Gegenwartskunde jede Woche bringen wir eine Zeitung heraus, dann den täglichen Online-Auftritt usw. Aber ich freue mich. auf den November. Ich freue mich auf das Gespräch mit Ihnen. Melden Sie sich an, sichern Sie sich Tickets, solange es noch welche hat. Und Deutschland durchlebt im Moment ja so etwas wie eine politische... Die chemotherapie, die politischen Luftschlösser und Illusionen, die gefährlichen falschen Weichenstellungen der letzten Jahre, die werden nun ächzend und beschwerlich korrigiert, beziehungsweise es gibt einen Aufstand der Bevölkerung gegen eine zunehmend arrogante, abgehobene Klasspolitik. die nicht mehr ans Land, die nicht mehr an die Lebensinteressen der Leute denkt, sondern nur noch an sich selbst. Und diese Elite sitzt in Berlin und in den damit verbundenen Teppichetagen. Und sie sitzt natürlich in Brüssel. Das ist das eigentliche Epizentrum, das ist das Mutterschiff dieser Bürokraten-Elite, dieser Klasspolitik, die orsolmässig von oben herab immer autoritärer da dem Stimmbürger mit der Reitpeitsche übers Maul fahren will. Das sind gefährliche Tendenzen. Wir haben gestern darüber gesprochen. In der Europäischen Union, auch und gerade in Deutschland, läuft ein Angriff auf demokratische Grundpfeiler unserer freien Gesellschaft. Die Meinungsäusserungsfreiheit wird ausser Kraft gesetzt. Stichwort Sanktionen gegen Privatpersonen. Man muss hier nur einen Namen nennen. Jacques Pau. Zweitens Angriff aufs Eigentum. Konfiszierung. von Staatsvermögen Russland, Dämonisierung eines Gegners. Ist übrigens hochinteressant, meine Damen und Herren. Ich lese gerade ein Buch über die Entstehung des Zweiten Weltkriegs, des Ersten Weltkrieges und Zweiten Weltkrieges, letztlich abgezirkelt auf die Frage, wie war es möglich, dass Europa im letzten Jahrhundert sich selber massakrierte, dieser Selbstmord Europas in zwei Weltkriegen. Und das ist hochinteressant. Am Ursprung des Ersten Weltkriegs, das wird ja gemeinhin den Deutschen da in die Schuhe geschoben, die Deutschen seien da schuld gewesen am Ersten Weltkrieg, am Ausbruch. Eine vor allem auch in Deutschland dominierende Theorie, der Historiker, der damit bekannt geworden ist, Pritz Fischer. Aber es gibt natürlich auch andere Deutungen. Und ich persönlich finde die Rolle Englands vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs hochgradig fragwürdig. Und da sind es vor allem zwei Politiker, die man kritisch ins Visier nehmen muss. Zum einen natürlich Winston Churchill, dieser Superheld, da auch der Gegenwart. Diese Churchill-Vergötterung, die da stattfindet, hat übrigens auch eine sehr gefährliche Seite, dieser Churchill-Kult. Denn wenn man Churchill so hochjubelt, und er ist ja ein Held, vor allem in konservativen Kreisen, ja dann braucht es immer auch einen Hitler, um den Churchill zu huldigen. Und in der heutigen Zeit versucht man natürlich aus dem russischen Präsidenten. Putin einen zweiten Hitler zu machen und eben Churchill, da der Freiheitskämpfer und jede Verhandlung, jedes Nichtkämpfen, jede Nichtkriegsbereitschaft wird dann bereits als Appeasement-Politik heruntergebürstet. Das ist ein gefährliches Denken, das ist auch eine Denkfalle, meine Damen und Herren. Denn Churchill gehörte vor dem Ersten Weltkrieg zu den ganz grossen Kriegstreibern zusammen mit Außenminister Edward Grey. Edward Grey, der gravierende Fehler gemacht hat. und der den Deutschen eben nicht in der gewünschten Klarheit zum Ausdruck gebracht hat, dass wenn sie da im Zuge dieser fatalen Bündniseskalation, wenn sie dann tatsächlich nach Belgien marschieren, dann würden die Engländer eingreifen. Und es gibt ja namhafte Historiker, die sagen, wenn die Briten damals Klartext gesprochen hätten, dann hätten die Deutschen hier eine andere Politik verfolgt, dann wäre das ganze Unheil, das ja am Schluss auch über die Briten her, hereinbrach, sie verloren ihr Empire, dann wäre uns das erspart geblieben. Und was mich vor allem interessiert, ich will Sie jetzt da nicht mit langen historischen Exkursen langweilen, aber was man einfach lernt, wenn man in diese Geschichte zurückgeht, ist das folgende. Aufgepasst bei Dämonisierungen. Die Briten haben damals den deutschen Kaiser als Kriegstreiber dämonisiert, um natürlich ihre Kriegsanstrengungen zu rechtfertigen. Aber der Kaiser Wilhelm, man mag ihm ja vieles vorwerfen, Wilhelm II., aber ein Kriegstreiber war er sicher nicht. In seiner Amtsperiode hat es sehr, sehr wenige Kriege gegeben, im Grunde keinen. Am Schluss diese fürchterliche Katastrophe, die ihm dann in die Schuhe geschoben wurde. Dass die Deutschen auch mitbeteiligt gewesen sind, dass die Russen da am Gift mitgemischt haben, die Franzosen ja, aber sozusagen eine entscheidende und bis heute eigentlich unterbelichtete Rolle haben die Briten gespielt, die Engländer und dort vor allem der heiliggesprochene Churchill, der ja selber auch dokumentierte, dass er vom Krieg begeistert gewesen sei. Also hier ist eine etwas distanzierte Sicht gefragt und vor allem die Mahnung an die Gegenwart aufgepasst bei der Dämonisierung auswärtiger Politiker, aufgepasst bei diesen Churchill-Kultanwandlungen, bei all diesen Dingen, die dann eben auch wenn niemand das am Schluss wollte, in den Krieg münden können. Aber kehren wir zurück zur Gegenwart, die ja leider allzu beklemmend an solche früheren historischen Konstellationen erinnert. Die CDU nach den Wahlen, keiner springt, Merz bleibt, der Kanzler klammert sich an sein Amt, wohl auch deshalb, weil seine CDU-Mitfürsten da von einer auch würde ich mal sagen, anschwellenden Ratlosigkeit befallen sind. Denn das, was wir da sehen, diesen Zusammenbruch der CDU, diese Auflösung, die ist ja nur ein Symptom einer Fehlentwicklung einer Partei, die keine Partei mehr ist, die nur noch auf sich selbst geschaut hat, auf ihre Machtinteressen und nicht mehr auf die Bevölkerung, die eine Politik gemacht hat, die als falsch durchschaut wird. Und die Leute wollen eine andere Politik. Das sind nicht die Zukunftsverängstigten, wie jetzt die Medien wieder schreiben, in ihrer typischen systemischen Arroganz, könnte man sagen. Da wird einfach der Wähler am Schluss beschimpft. Das sind die Verängstigten, die haben es nicht verstanden. Die hat man nicht abgeholt. Das sind die Rechtsextremen. Das ist ja im Grunde genau jene Haltung, die die Leute ablehnen und sagen, wir haben jetzt die Nase gestrichen voll von dieser institutionalisierten Arroganz. Arroganz. Also die CDU, wenn es so weitergeht, dann wird die den Weg der FDP gehen, die ja jetzt mehr oder weniger verschwunden ist, in den letzten Wahlen überhaupt keine Rolle mehr gespielt hat und von Wolfgang Kubicki, dem Vorsitzenden, hört man nichts mehr. Also da ist der Ofen ziemlich aus, sind die Lichter ausgegangen und bei der CDU ist man in heilloser Panik und das Grundproblem wird nicht angesprochen, nämlich das Grundproblem einer Positionierung. Übrigens hat sich dazu auch Kanzlerin Merkel, Ex-Kanzlerin Merkel, an einer Veranstaltung geäussert, jetzt in Berlin, und sie hat gesagt, ja, man müsse eben Brücken bauen, das sei die Botschaft der Volkspartei, Brücken bauen, wenn ausgerechnet sie die Brandmauern gebaut hat und die Ausgrenzung betrieben hat. Ist also schon interessant, wie die Leute, wenn sie einmal im falschen Film sind, merken sie es gar nicht. Und Und bleiben da auf diesem völlig verkehrten, verqueren Irrweg sozusagen gefangen. Dann treten da einige Leute zurück und einige kommen in neue Funktionen hinein. Diese Postenschachereien sind nicht entscheidend. Was die AfD aus ihrem Herbst der Rekorde lernt, auch ein interessanter Artikel, den ich heute Morgen gesehen habe, was lernt sie eigentlich daraus? Sie muss vor allem daraus lernen, nicht abzuheben. Mir fällt auf, wenn ich in die Talkshows schaue, da reden mir einzelne AfD-Abgeordnete zu sehr noch von der CDU. Ja, wir haben sie pulverisiert, wir haben sie ausgelöscht, so werden sie auf keinen grünen Zweig mehr kommen. Man muss doch nicht über die CDU reden. Man muss über den eigenen Auftrag reden, über das Mandat, das einem der Wähler gegeben hat. Denn hier geht es jetzt nicht um die Parteien. Und mit solchen Aussagen... offenbaren natürlich der einzelne AfD-Exponente menschlich nachvollziehbar, weil sie sind natürlich immer heruntergeknüppelt worden von diesen arroganten CDU-Granden und sie freuen sich natürlich schadenfreudig jetzt an diesem Niedergang. Aber das sind diese Nichtigkeiten, das sind diese Kleinkariertheiten, das muss man sich abschminken. In der Politik geht es um die Sache und du musst auch dem Teufel die Hand geben, wenn es dazu führen kann, dass man eine richtige Sache durchbringen kann. Das heisst, insbesondere auch in den Kriegszeiten, in denen wir heute sind, man muss auch dem angeblichen, mussmasslichen Teufel, beispielsweise im Kreml, ob er denn einer ist, das sei da der persönlichen Betrachtung überlassen, man muss auch dem die Hand schütteln können, um eben das Gute zu verwirklichen. Und da sehen Sie, als jemand, der Gutes bewirken will, kann es eben sein, dass Sie sich vielleicht auch einmal die Weste schmutzig machen, aber Die guten Menschen, die immer nur gut dastehen wollen, bewirken eben nichts Gutes, weil sie nur auf ihr eigenes Ansehen schauen, auf ihr eigenes Image. Rissige Brandmauern, das sind jetzt die Talkshows, das ist sozusagen die Niedergangsbegleitung der CDU. Das ist schon interessant, aber eben auch augenöffnend, dass jetzt viele in Deutschland merken, mit dieser... Mit Parteipolitik, mit dieser Parteienoligarchie sind wir einfach zu sehr abgehoben. Ich habe in meinem ersten Artikel dazu in Deutschland vor 20 Jahren, exakt 20 Jahren geschrieben, die Arroganz der Elite, aber damals wurde das irgendwie noch verkraftet, weil man geglaubt hat, dass diese Elite, so abgehoben sie auch immer sein mag, halbwegs erträgliche Resultate produziert, aber jetzt eben nicht mehr. Jetzt sind wieder politische Grundsatzfragen. im Zentrum, jetzt geht es eben darum, wieder eine neue politische Klasse, eine neue politische Mitte zu wählen. Und die, die man jetzt hat, die sind gewogen und für zu leicht befunden. Allen voran ein Kanzler der traurigen Gestalt, eine Jammergestalt. Es ist fast herzzerreissend, wenn man das sieht, wobei das Mitleid hält sich in Grenzen, angesichts der Privilegien, Vergünstigungen und Lohnbezüge, die da herkommen. Was hat man da in gewissen konservativen Kreisen dem Friedrich Merz hochgejubelt? Man hat gesagt, ein Mann der Wirtschaft. Ich sage kein Mann der Wirtschaft bei BlackRock. Das war ein politischer Lobbyist und Jurist, der da ein paar Türen geöffnet hat und sozusagen ein Pulswärmer des Networkings. Das war seine Aufgabe, aber sicherlich nicht ein Unternehmer, sicherlich nicht einer, der in der Wirtschaft tatsächlich auch im Gegenwind steht. bleiben musste, all diese Dinge, das ist hier überhaupt nicht gegeben. Und man sieht einfach an diesem Friedrich Merz sozusagen das Sinnbild einer politischen Klasse, die abgewirtschaftet hat und die auch auf keinen grünen Zweig kommt, die gar nicht in der Lage scheint, ihre eigene Situation zu überblicken und daraus die richtigen Konsequenzen zu ziehen. Sollte es dann doch noch gelingen, und das wäre ja im Grunde einfach, die CDU müsste einfach eine konservative Politik machen, eine bürgerliche Politik. Und sie müsste sich aus dieser Nibelungen-Gefangenschaft da gegenüber der Linken befreien, die Brandmauer sprengen und mit der AfD zusammenarbeiten. Aber sie haben es eben vergeigt, denn jetzt ist die CDU kleiner als die AfD und sie wäre dann nur noch der Juniorpartner, der dann irgendwann aufgehen wird oder sich auflösen will, wenn man das von Anfang an, diese Brandmauer, nicht gemacht hätte. Dann habe ich Ihnen schon vor einem Jahr gesagt, dann wäre die CDU sozusagen noch aus einer Position der Stärke heraus in diese Konstellation gerutscht. Jetzt hat man es einfach verbockt, man hat es vergeigt, man ist unter den Trümmern der eigenen Brandmauer begraben und als Urheber des eigenen Niedergangs erkannt. Da muss man nicht über Zuspitzung reden, da muss man nicht über Putin reden, man muss einfach über sich reden und die eigenen Fehler, die man gemacht hat. Friedrich Merz prangert Ungerechtigkeit in der Krankenversicherung. Das ist auch interessant unter dem Schock dieser Niederlage. Was hat er instinktiv gemacht? Das Falsche. Er hat sozusagen die private Krankenversicherung mehr oder weniger abgeschafft, rhetorisch und gesagt, ja, das sei eben ungerecht, dass da gewisse Leute besser behandelt würden. Die zahlen natürlich auch mehr rein in die Krankenkasse. Also mit einem sozialistischen Anliegen ist er gekommen. am Tag nach der Wahl. Das zeigt ihnen dieser Regierungschef. Wir müssen nicht über die Person sprechen. Da geht es einfach um die Sache, um die Funktion, wie er diese Funktion wahrnimmt. Er hat einfach keine richtigen Instinkte. Das unterscheidet ihn übrigens von einem amerikanischen Präsidenten Donald Trump, der in vielerlei Hinsicht die richtigen Instinkte hat. Im Nahen Osten, glaube ich, hat er die falschen Instinkte. Da hat er sich zu sehr, zu sehr... an die Interessen Israels binden lassen. Ich kann aus israelischer Sicht verstehen, warum sie machen, was sie machen. Aber dass man sich als amerikanische Macht, dass man sich als Deutschland, als andere Staaten dermassen damit verbindet und verbündet, das sind natürlich auch gefährliche Tendenzen, weil man damit aufgrund auch der verheerenden Migrationspolitik, die getrieben wurde in den letzten Jahren, den Nahen Osten und den Nahostkrieg zu sich nach Hause holt. Und das sehen wir dann. in Berlin, wenn wir darüber noch sprechen können, über diesen massiven Linksrutsch in der Hauptstadt hin zu einer Linkspartei, in der sich, wie das Harald Martenstein sehr schön, der Kolumnist, formuliert hat, in der sich Gangster und Antisemiten wohlfühlen und sozusagen die Klinke in die Hand geben. Der Kreml meldet Versorgungsengpässe in russisch kontrollierter Stadt und die EU kritisiert die russische Scheinwahl. Das finde ich auch noch charmant. dass die EU, dass Brüssel die russische Scheinwahl kritisiert. Wie steht es eigentlich um die demokratische Legitimität von Ursula von der Leyen? Wie genau ist sie da gewählt worden? Was sind da genau die demokratischen Hintergründe? Also, ich glaube, die EU ist... Es ist nicht unbedingt prädestiniert, sich da über die Wahlen, die Scheinwahlen anderer Länder zu verbreiten. Umso weniger, als man sich verbündet hat mit einer Regierung, die keine Wahlen durchführen lässt, nämlich die ukrainische. Also hier, das scherbelt ja auch gewaltig. Und das Schöne, die gute Nachricht ist, es ist so offensichtlich, dass es nicht einmal mehr die Journalisten vertuschen und verdecken können. Bis zu 2'915 Euro höhere Abgaben für Gutverdiener, das ist die Folge der Sozialversicherung. Also die Rahmenbedingungen für unternehmerisches Wirken verschlechtern sich in Deutschland zusehends. Deshalb verlassen immer mehr gut qualifizierte Deutsche das Land. Viele Firmen würden auch abwandern, aber sie können nicht aufgrund der Wegzugsbesteuerung. Das ist im Grunde eine Berliner Mauer um die Wirtschaft. Da hat man die Unternehmen... eingemauert, denn es ist so teuer, den deutschen Standort zu verlassen, dass niemand geht, das kann niemand bezahlen, sie müssen bis zu 30% ihres Firmenwerts da auf den Tisch blättern, das können sich viele gar nicht leisten, weil so viel Cash hat man gar nicht, man braucht das ja für Investitionen und so weiter, also hat man hier die Firmen eingemauert, auch ein Zeichen der Schwäche des deutschen Staates, denn wer eine Mauer baut, der hat Angst, dass ihm die Leute davonlaufen, dass mit den Füssen abgestimmt wird. Und diese Wegzugsbesteuerung, habe ich mir sagen lassen, die stamme noch aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Also wir müssen hier nicht deutlicher werden, aus was für einem unheilvollen Zusammenhang dieser Mauerbau da noch sich letztlich verdankt, in Anführungszeichen. Für CDU und SPD gilt, jetzt nicht die Nerven verlieren. Ja, die Frankfurter Allgemeine Zeitung, sozusagen das Leitorgan, dieser jetzt einstürzenden Elitenherrschaft mahnt zur Gelassenheit. Aber gerade Zeitungen wie die FAZ und andere journalistische Organe sind natürlich mitverantwortlich für diesen Niedergang, weil sie eben die etablierten Parteien intellektuell nicht mehr herausgefordert, nicht mehr kritisiert haben, sondern deren Narrativ, deren Verleumdungsstrategie gegen die parteipolitische Konkurrenz gegen die AfD unkritisch übernommen haben. Und sie haben sozusagen intellektuell, geistig die etablierten Parteien unter Denkmalschutz gestellt. Und jetzt macht man zur Gelassenheit, obwohl das Haus brennt, das man mit in Brand gesetzt hat, durch eben diese verfehlte, letztlich auch undemokratische Rhetorik der Alternativlosigkeit und dieser Permanentverteufelung der Wähler. und der entsprechenden Partei, die jetzt natürlich in den Umfragen auch in den Wahlresultaten an der Spitze steht. Rote Traumschlösser Ja, die Medien, auch die bürgerlichen Medien, sind sich ja einig in ihren Verdammungsurteilen gegenüber der Linkspartei und dem Wahlresultat in Berlin. Man ist entsetzt. Ja, gut, versuchen wir das auch noch etwas zu analysieren, versuchen wir das etwas zu filetieren in aller Kürze. erstens Es ist ja keine Überraschung, dass in Städten links gewählt wird. Viele Städte sind links. New York ist links, Zürich ist links, Basel ist links. Die meisten Städte sind links regiert. Es unterscheiden sich einfach die Grade. Jetzt die Linkspartei ist eine dezidiert linke Partei. Sie argumentiert mit Enteignungen. Also man möchte grosse Wohnungseigentumskonzerne enteignen. Das ist das linke Programm, da darf sich niemand wundern. Natürlich, die sind sozusagen auf dem sozialistischen Trieb. Zweitens, im Noos-Konflikt stehen die Linken an der Seite der Palästinenser. Sie stehen an der Seite auch der Islamisten im weitesten Sinne, die sich da wehren gegen die israelische Politik. Und es gibt immer mehr jetzt auch Leute aus dem Nahen Osten, die in Berlin leben aufgrund der... Willkommenskultur und auch da darf sich natürlich niemand wundern, dass man dann den Nahostkonflikt zu sich nach Hause holt, wenn man eine entsprechende Zuwanderungspolitik betreibt und das bringt Deutschland natürlich einen unglaublichen Zwiespalt, denn man hat ja aufgrund des Zweiten Weltkriegs und des Völkermords eine spezielle Beziehung zu Israel, aber eine Beziehung, die natürlich auch sich gefährlich auswirken kann, wenn die israelische Regierung eine Politik betreibt. die sehr viele Leute nicht mehr nachvollziehen können. Eine Politik auch der Menschenrechtsverletzungen, eine Gaza-Politik, die Zehntausende von Zivilisten das Leben kostet. Es ist ja logisch, dass das auch eine Empörung auslöst. Und wenn man das Ganze dann noch quasi aufmunitioniert, explosiver macht mit einer Migrationspolitik, ist ja klar, dass das an diesen Brennpunkten auch irgendwo politisch zum Ausdruck kommen muss, dass diese Leute, die zum Teil seit 20, 30 Jahren auch schon in Deutschland sind, jetzt kommen immer mehr, stellen Sie sich mal vor, wenn die alle eingebürgert werden, ist ja logisch, dass die eine Partei sich auswählen, von der sie annehmen, dass sie entsprechend ihre Interessen vertritt. Also das ist eine sehr explosive Lage, in die man sich da hineinmanövriert hat und der israelische Botschafter fürchtet ja bereits um jüdisches Leben. In der Hauptstadt muss man sich einmal vorstellen, alles die Folge einer Politik, und jetzt kommt der entscheidende Punkt, die von den Medien und von der CDU aktiv befördert wurde. Und jetzt beschuldigt man die Linkspartei. Ich meine, an den Erfolgen der Linkspartei. trägt letztlich die Schuld oder die Verantwortung die CDU, Angela Merkel, die jetzt bei verschiedenen Veranstaltungen sich da immer noch als die überlegene Staatsfrau der Stabilität inszeniert. Ja, es war eben eine Stabilität auf der Grundlage einer wirtschaftlichen Wohlstandsnarkose. Und jetzt, wo eben die Fehler dieser Politik, die Versäumnisse zutage treten, wirkt es natürlich umso schriller und absurder. Wenn die Urheber dieser Fehlentwicklungen sich jetzt auch noch als die absolut visionären Gestalten inszenieren. Also diese Linksparteierfolge sind natürlich auch das Resultat jener verfehlten Politik und diese Missstände. Und da muss man einfach selbstkritisch sein. Da kann man nicht einfach nur mit dem Finger auf die Linken zeigen. Ja, wer hat ihnen denn diese Wähler zugespielt? Wer hat denn dieses Multikulti-Deutschland? in einer Art und Weise inszeniert, wo am Schluss dann nur noch Multikulti drin ist, aber nicht mehr sehr viel Deutschland. Wer hat denn das letztlich aufgezogen? Also hier schön selbstkritisch bleiben. Jan Böhmermann, das beschäftigt die Medien auch, wie jetzt da dieser Fernsehmoderator, Satiriker, ja, in Anführungszeichen, man muss ihn zum Teil auch anschreiben, weil es nicht immer klar ist, dass das Satire ist, man muss das sozusagen angeben, der verliert seine Sendung, das beschäftigt die Leute. Sicherlich kein Weltuntergang, wenn jetzt da der Jan Böhmermann seine Denunziationen, sagen wir was es ist, seine Denunziationen jetzt nicht mehr im öffentlich-rechtlich letztlich steuerfinanzierten Fernsehen verbreiten kann. Harald Martenstein, darüber haben wir geredet. Die vielen Menschen mit Zukunftsängsten hat die AfD komplett für sich erschlossen. Wieder irgendeine dieser Deutungen. Nein, es sind nicht die Leute, die Angst vor der Zukunft haben. Es sind die Leute, die sagen, wenn wir eine Zukunft haben wollen. können wir auf diesem politischen Weg nicht mehr weitermachen. Also man sollte aufhören, die Wähler der Opposition krank zu schreiben, auf Vorrat sie zu Phobikern, zu Angstneurotikern zu erklären. Da fängt das Males schon an. Da ist der Ursprung sozusagen jener Arroganz, die eben auch abgestraft wird, zurückgewiesen wird. Ich kann Ihnen sagen, am Ende... Dieser Chemotherapie der Wirklichkeit werden wir ein stärkeres Deutschland haben. Wir werden ein demokratischeres Deutschland haben. Und es war auch bitter nötig, dass diese Parteiherrlichkeiten da, diese etablierten Existenzen jetzt mal so richtig, so richtig eins auf die Mütze bekommen. Nur so kehrt da vielleicht wieder etwas Demut und Respekt vor dem Wähler und Steuerzahler ein. Das werden wir... sehen und ich möchte, um die Sendung nicht noch länger werden zu lassen, möchte mich verabschieden. Fürs Erste, ich danke Ihnen ganz herzlich für Ihre Aufmerksamkeit. Das war es von Weltwoche Daily International. Etwas ausführlicher, aber es passiert ja auch so viel Interessantes und manchmal gelingt es mir am Morgen auch nicht immer den Gedankenfluss, was sich da aufgestaut hat über Nacht in der nötigen, sozusagen auch gemächlichen Fließgeschwindigkeit. hier vom Stab laufen zu lassen. So, bevor ich mich vollends vergaloppiere in den Sinnbildern und Metaphern, wünsche ich einen schönen Tag und eine weiterhin gedeihliche Fortsetzung dieser noch jungen Woche. Bis bald. Entschuldigen Sie, bevor Sie dieses Video nun wegklicken, was Sie eben gesehen haben, diese Art von Journalismus, die gibt es eigentlich in dieser Form. Fast nicht mehr auf dieser Welt. Rede und Gegenrede, die andere Sicht beleuchten, das ist die Weltwoche unabhängig, kritisch und ja, auch gut gelaunt, weil wir eben glauben, dass selbst in den schlimmsten Abgründen immer irgendwo ein Lichtblick liegt. Wir beleuchten, was andere weglassen. Wir sprechen mit jenen, mit denen sich sonst niemand zu unterhalten getraut. Wir schreiben, was ist. Abonnieren Sie daher die Weltwoche, jedes Abo. ist eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt. Denn unabhängiger Journalismus funktioniert eben nur mit unabhängig kritischen und vielleicht auch gut gelaunten Lesern. Sie sind der Grund, warum wir machen können, was wir eben machen. Alle Abo-Optionen finden Sie auf unserer Website www.weltwoche.de Sowohl für Print als auch digital und massgeschneidert auch für Deutschland. Und wenn Sie bereits Abonnent sind, Dann möchte ich mich an dieser Stelle einfach mal bei Ihnen bedanken und wünsche Ihnen nun viel Vergnügen beim nächsten Video.