Kapitel
- Einführung und Begrüssung
- Erwähnung der neuen Weltwoche
- Gedanken zu verrückten Zeiten
- Ankündigung des Weltwoche Golf Open
- Kritik an der Zuwanderungspolitik
Weltwoche daily ohne externe Video-Werbung geniessen? Werden Sie Abonnent!
Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily. Die andere Sicht, unabhängig, kritisch, gut gelaunt und zuversichtlich am Mittwoch, dem 6. Mai 2026. Ich sammle meine Sinne nach einer kurzen Nacht und... Intensiven Arbeiten an der neuen gedruckten Weltwoche, die mir gut gefällt. Sie hängt ein Stockwerk weiter unten im Grossraumbüro. Und während ich hier versuche, aus dem Nebel des Vergessens noch ein paar Anekdoten von gestern zu vergegenwärtigen, bin ich gleich in der Lage, diese Sendung unfallfrei ins Ziel zu bringen. zu bringen, aber vorher noch ein Live-Read in eigener Sache. Wir leben, das hat sich ja mittlerweile herumgesprochen, in verrückten Zeiten. Und in verrückten Zeiten ist es manchmal ratsam, die Nachrichten nicht unbedingt ins... Zentrum der eigenen Lebensgestaltung zu stellen, sondern man muss auch sich ablenken von dem Dohu-Wabohu, das da draussen tobt, von diesem Krieg, der Strasse von Hormuz gegen Iran, Blockierung, Deblockierung, freies Geleit für Tanker dann doch nicht. Die Spitzkehren und Hakenschläge da der Politiker, insbesondere eines verhaltensauffälligen amerikanischen Präsidenten. Und in diesem Zusammenhang darf ich Ihnen etwas empfehlen. Streichen Sie das jetzt schon dick in Ihrem Kalender an. 27. August 2000 2026, Donnerstag, 27. August 2026. Da bietet sich eine einzigartige Möglichkeit, dem ganzen Wahnsinn zu entkommen, einfach nicht mitzumachen. Ein Fluchtweg aus dem Trübsinn der Gegenwart. Schönste schweizerische Gebirgslandschaften, interessante Menschen, die man kennenlernen kann. Unter anderem wird meine Wenigkeit zugegen sein. Und das Ganze wird noch umrahmt vom zenbusistischen Spektakel des Golfsports an einer Stätte. die Weltgeschichte geschrieben hat. Ist das jetzt eine Ansage? Oder ist das keine? Am 27. August 2026, meine Damen und Herren, spielt, findet das nächste Weltwoche Golf Open statt in Andermatt. Im Chedi, das Hotel, grossartig. Eine Oase oder im nicht minder wundervollen Radisson. Dort, wo einst die schweizerische Artillerie geübt hat, um den Vorstoss der Sowjetunion zu stoppen, jetzt wird da nur noch auf Golflöcher im Boden geschossen. Da sind dann Leute dabei, die es wirklich können. Ich zähle mich nicht dazu, aber ich übe jedes Mal und man sagt mir, Bernhard Russi, der grossartige Skifahrer, der Schweizer Charismatiker und übrigens ein sehr Liebenswürdiger Mensch mit gewaltiger Lebenserfahrung und auch einem unglaublichen Leistungsausweis auf der Piste, neben der Piste. Er hat mir also gesagt... Es sei nicht so schlecht, wie ich da den Golfschläger schwinge. Also wenn es für mich noch Hoffnung gibt, dann für Sie ohnehin, dann ist der Weg zu den Sternen noch frei. Also, 27. August 2026. Wir werden uns versammeln, das letzte Aufgebot der Zivilisation, in Andermatt, auf den Golfplätzen. die mit der Ewigkeit in Verbindung stehen, auf dem Gotthard, meine Damen und Herren. Suwarow-Denkmal, Teufelsbrücke. Da müssen Sie hinkommen, da gibt es gar keine Alternative. Melden Sie sich an. www.weltwoche.ch-golf www.weltwoche.ch-golf Vermutlich der längste Live-Read der Weltgeschichte, den ich hier vorgetragen habe. Aber ich verdiene keinen Rappen dabei, weil das ist ja in eigener Sache hier jetzt erzählt. Ironie ein bisschen zurückgedreht. Ich freue mich sehr, Sie dort kennenzulernen. Vielen herzlichen Dank für die zahlreichen Reaktionen, die ich erhalten habe, zu meiner spontanen Wut- und Entrüstungsrede. Ja, manchmal bricht es aus mir heraus zu dieser gewaltigen Prop... Eine Propagandadruckwelle gegen diese Zuwanderungs-, gegen die Nachhaltigkeitsinitiative der SVP. Und was da sich unser Bundesrat leistet, ist einfach ein Sittenbild unserer Zeit. Es ist die Verlotterung der Schweiz. Nicht nur Grand Montana, nein, auch bei uns überall in Bundesbern und Zürich und wo überall Sie hinschauen. Einfach nicht mehr die Schweiz, wie sie sein sollte. Und jetzt mit dieser Zuwanderung, da werden ja Mythen verbreitet. Quasi als ob ein rückhaltloses, quantitatives Bevölkerungswachstum die absolute Voraussetzung des höchsten der höchsten Gefühle wäre mit Blick auf Wirtschaftswachstum. Also er wird einer Wachstumsideologie gehuldigt. Und jetzt müssen Sie einfach mal genau hinschauen, meine Damen und Herren, wer da alles mitmacht. Wo sind denn eigentlich die Grünen, die sagen, so irgendwann reicht es mal, genug ist genug? Meine, die, die sich da angeblich um die Frösche sorgen, um die Luftqualität, um die Biotope, die ja ganze Legionen. in Bewegung setzen können. Wenn irgendwo durch eine Strassenerweiterung eine Blumenwiese gefährdet sein könnte, die uns jetzt jahrelang vorgegaukelt und vorgejammert haben, dass wir das Klima in 100 Jahren durch eine mehr oder weniger radikal Umstellung unserer Wirtschaft zu retten hätten. Ich meine, wenn es diesen Kreisen nur eine Nanosekunde lang ernst wäre mit ihrem Nachhaltigkeitsanliegen, ja dann würden sie sich hier auch bei jenen einreihen, die sich Sorgen machen über die Schweiz, weil hier Jahr für Jahr mindestens 100'000 Leute netto zuwandern. Das ist die Grösse... einer Schweizer Stadt von erheblichem Umfang, jedes Jahr aufs Neue. Sie brauchen schon eine Zuwanderung, um diese Zuwanderung zu bewältigen. Und wo sind denn da eigentlich die Linken, meine Damen und Herren? Wo ist die Sozialdemokratie, die alte Sozialdemokratie, die noch gearbeitet und nicht einfach nur geredet hat? Wo sind denn die? Bundespräsident Giudi in den 60er Jahren, sein Bericht. Auch damals, aus Rand und Band geratene Zuwanderung. Was schreibt der Bundespräsident? Wir müssen hier drosseln. Die Gewerkschaften haben ihm geholfen, weil sie gesagt haben, wir müssen doch den Arbeiter schützen. Aber das gilt heute alles nicht mehr. Und der von mir eigentlich hochgeschätzte Gewerkschaftspost, der Pierre-Yves Maillard, Er kommt sich sozusagen selber abhanden. Man spürt es, man merkt es ihm an, dass es ihm eigentlich unangenehm ist, aber dieser ideologische Druck, hier dagegen sein zu müssen, der hat ihn da voll in Beschlag genommen. Und wenn ihnen dann nichts mehr einfällt, sagen sie einfach, das ist purer Rassismus, wenn du die Zuwanderung begrenzen willst. Das ist sozusagen ein ethnostures, ein Blut-und-Boden-Denken, das sich da Bahn bricht. Ausgerechnet von der linken Seite, die die letzten Jahre in ihrem ganzen Öko-Wahn nur noch von Blut und Boden gesprochen hat. Aber dort, wo es konkret wird, wo man sagen kann, jawohl, die Verschandelung der Schweiz, die Zubetonierung, Die gilt es aufzuhalten, machen Sie nicht mit. Gut, die Gewerkschaften sind ja eigentlich entschuldigt, denn sie kassieren Millionen dank der Zuwanderung. Ist ja logisch, wenn Sie die Grenzen öffnen, müssen Sie das Mikromanagement im Land hochfahren. Habe ich das Beispiel schon mal gebracht mit der Wohnung. Machen Sie mal die Wohnung auf und sagen Sie, hier gibt es gratis was zu trinken und zu essen. Das ist ja unser Sozialstaat. Das ist das Buffet, all in, inklusive, wie in einem Super-Resort. Ist doch logisch, dass jeder kommt. Der Mensch ist Jäger und Sammler, nimmt alles, was man ihm hinstellt. Nicht der, der es nimmt, ist der Trottel, sondern der, der es hinstellt. Machen Sie das mal. Heute, Tag der offenen Türe, freie Bedienung, Kühlschrank offen. Dann haben Sie so viele Leute in Ihrem Haus, in Ihrer Wohnung, dass Sie einen Sekundenplan machen müssen, wer wann genau in den Kühlschrank greifen darf. Wenn Sie die Kontrolle an den Grenzen aufgeben, meine Damen und Herren, dann geht die Freiheit kaputt. Dann müssen Sie den Kontrollstaat einführen, um dieser Zuwanderung beizukommen. Ganz wichtiger Punkt. Damit Sie sich nicht aufregen, empfehle ich Ihnen abermals, kommen Sie nach Andermatt, spielen Sie mit uns eine Runde Golf. Und ich sage es Ihnen als jemand, der wirklich nicht Golf spielen kann, Sie müssen nicht Golf spielen können. um dort mitzumachen. Vielleicht ist es sogar hinderlich, wenn man Golf spielt, weil dann ist man zu ambitioniert. Und wenn man es eben nicht kann, dann kann man sich dem Golfsport sozusagen in seiner ganzen philosophischen Reinheit hingeben, ohne dieses menschliche, permanente Gewinnenwollen. Oder vielleicht ist das auch nur das männliche Gewinnenwollen. Das stimmt auch nicht. Die Frauen wollen auch immer gewinnen, wenn auch in anderen Disziplinen oft als die Männer. Und etwas anderes, was einem helfen kann, sich mit der Welt wieder zu versöhnen, ist ein gutes Glas Wein. Es können auch mal ein paar Gläser mehr sein. Dagegen wird jetzt ja auch Kampagne gemacht. Wir versuchen uns jetzt noch das Weintrinken madig zu reden. Da werden irgendwelche Gutachten hervorgezaubert, dass es ja unglaublich ungesund wäre. Ich sage Ihnen... Unsinn. Der Massvolle. Das ist natürlich auch wichtig. Das Masshalten. Es gibt viele Leute da draussen, die sagen, Masshalten, das ist eine mittelalterliche Foltermethode. Nein, ist es nicht. Es ist eine Tugend, das Masshalten. Und das muss man auch trainieren. Man muss sich gewissen Versuchungen aussetzen, um sie zu beherrschen. Wer sich einsperrt im Gefängnis der Askese, übt. Den Verzicht aber nicht das Masshalten. Und ich glaube, zur menschlichen Existenz, auch zur Charakterbildung, gehört eben das Masshalten. Gilt übrigens auch für die Sendedauer dieser Programme hier. Ich habe das schon verstanden und ich versuche auch selbstkritisch auf mich einzuwirken. Und was ist der richtige Wein in einer Zeit, die dem Wahnsinn huldigt, die laut ist, die schrill ist, die exaltiert ist. Es ist ein stiller Wein, es ist ein tiefer Wein, es ist ein substanzieller Wein. Und diese Weine, die gibt es eigentlich nur in zwei Gegenden. Und jetzt redet der fundierte Nicht-Weinkenner, der ich bin. Diese Weine gibt es nur im Burgund. Und in der Schweiz. Burgund. Schauen Sie sich mal Bilder von Burgund an. Da sind Sie in einer Märchenlandschaft. Das gibt den Blick frei in die Ewigkeit. Europas übrigens. Burgund ist tiefes Europa. Aber nicht das Europa jener EU-Bürokraten, die uns auch noch das Weintrinken verbieten wollen. sondern das Burgund, das ist... Das verstetigte Mittelalter, das ist wie Mittelerde, das ist wie Tolkien, das sind wie diese Fantasy-Romane, die man eigentlich mit Gewinn lesen kann. Ich habe das früher immer etwas ins Lächerliche gezogen, die sind zum Teil sehr, sehr gut. Im Moment lese ich Wolfgang Holbein. Das ist der erfolgreichste deutsche Schriftsteller der Gegenwart, niemand kennt ihn. Ist brillant. Für Leute, die ein Flair dafür entwickeln, wenn sie natürlich ein hochnäsiger Snob sind, werden sie dem nichts abgewinnen können. Ein guter Burgunder. Eleganz. Tiefe Stille. Das sind nicht Weine zum Einschlafen. Das sind Weine zum Aufwachen. Das sind Weine von einer kristallinen Präsenz. Von einer unglaublichen Feinheit. Das sind die Aristokraten unter den Weinen. Kosten natürlich ein Vermögen, wobei es gibt auch günstigere. Und interessant, gerade in der Disziplin dieser eben nicht Geschmacksbomben, wie man sie kennt, auch starke Weine. Aber im Burgunder liegt die Kraft und ausgerechnet die Schweizer, die Bündnerherrschaft, die grossartigen Bündner können mithalten. Es gibt auch ein paar ganz tolle... Pinot Noirs, aber ich bin erst am Anfang meiner Feldforschungen in der Romandie. Also, Golf mit der Weltwoche und hervorragender Rotwein Burgunder. Und dann sind sie gerüstet, dann sind sie gewappnet, dann tauchen sie ein ins Drachenblut der Immunisierung. Um jetzt hier in den Hohlbeinschen Mythen, nie Belungen, noch einmal zu schwelgen, dann erreichen sie eine andere Bewusstseinsstufe. Aber keine Angst, ich habe vor dieser Sendung kein einziges Glas Burgunder getrunken. Ich argumentiere mich hier einfach in Sinnzusammenhänge. von denen ich nicht gedacht hätte, als ich heute Morgen vor das Mikrofon stand, dass ich jemals darüber reden würde. So, was ist die Prosa des Alltags? Was sind die Themen? 70 Tote zu viel an der Zürcher Herzklinik. Ein Untersuchungsbericht deckt schwerwiegende Verfehlungen auf. Das haben Sie heute allen Schlagzeilen zuoberst in den Schweizer Medien. Ausser im Blick, da wird dem... Meistertitel des FC Thun gehuldigt im Fussball. Übrigens auch Gratulation an die Freunde in Fribourg. Fribourg-Gotteran. Sie haben den HC Davos im Playoff-Final geschlagen. Dramatisch. Sie sind quasi von den Toten noch einmal auferstanden. Und haben es am Schluss geschafft. Herzliche Gratulation. Ich erinnere mich noch als zwei Russen. Bykhov und Chomutov. Für Fribourg-Gotteran. Wie zwei Abgesandte von einem fernen Planeten das Eishockey in eine ganz neue Umlaufbahn gebracht haben. Und jetzt mit den Sprungers und wie sie alle heissen, was für ein sinnbildlicher Name, gelingt der Sprung auf den Schweizer Eishockey Olymp. Eine grossartige, eine fantastische Leistung. Und beim FC Thun, da verstehe ich noch weniger vom Fussball, da habe ich jetzt tiefen Respekt. dass ein Klub an der Peripherie, wie schweizerisch ist denn das? Nicht aus den Zentren kommt die Kraft, sondern gewissermassen, nicht falsch verstehen, da Berner Oberländer. Thun ist wunderschön, ist ein Epizentrum auch des Tourismus, Thuner See. Aber es ist nicht der Nabel der Fussballschweiz eigentlich. Und die Thuner haben bewiesen, dass es eben auch ohne das ganz grosse Portemonnaie geht. Und dieser Trainer Lustrinelli, der ja unten durch musste, zweit oberste Spielklasse, Sechster geworden, dann Zweiter, dann aufgestiegen und jetzt Schweizer Meister. Und sogar im Trainerstab haben sie geglaubt, sie haben Halluzinationen, als sie plötzlich erkannten, dass sie an der Spitze der Tabelle stehen. Wir haben einen wunderbaren Artikel drin in der Weltwoche von einem Trainer. des FC Thun, der gesagt hat, ich musste das mit dem Selfie, musste ich das abknipsen, dass wir die Nummer 1 sind. Das muss man ja festhalten für die Ewigkeit. Und dann irgendwann sei er mit dem Knipsen nicht mehr nachgekommen. Das sind doch wunderschöne Geschichten. Die reihen wir gleich auch ein in die Abfolge. Golf Open, Weltwoche, Pinot Noir, Rotwein. und FC Thun und nehmen wir die Fribourger gleich auch noch mit. 70 Tote, zu viel an der Zürcher Herzklinik, harter Schnitt. Da geht es um den Fall Maisano, das ist der frühere Klinikdirektor, dem wurden ja viele Vorwürfe gemacht. Ein anderer illustrer Herzchirurg, der Paul Vogt, hat da Vorwürfe erhoben. Da hat man versucht, sich zu bereichern, man hat Experimente gemacht, es hat verschiedene Untersuchungen gegeben. Einen ersten Bericht, da wurde das Ganze als Hexenjagd entlarvt. ist kommen. Neuer Bericht, oder jetzt kommt ein neuer Bericht von einem anderen unabhängigen Komitee. Und das sagt das Gegenteil, dass hier tatsächlich fahrlässig gehandelt wurde. Ich war aber nicht ganz verstanden bei der Lektüre der Artikel, was jetzt wirklich exakt der Vorwurf ist. Zum Beispiel lese ich in der NZZ, es sei nicht um die Herzimplantate, beziehungsweise diese Implantate gegangen, die der fragliche Klinikdirektor Maisano mitentwickelt habe. Das sei nicht im Zentrum gestanden, sondern eher das Team sei das Problem gewesen. Aber dann gleichzeitig wird nur noch über diese Implantate gesprochen. Ja, was jetzt? Wichtig oder unwichtig? Und ich habe mich danach gefragt, offensichtlich gab es da Whistleblower. Gab es also Leute, die darauf hingewiesen haben? Und wenn es jetzt so eindeutig ist, wie dieser Bericht schreibt, ich habe ja keinen Grund daran zu zweifeln, genauso wenig wie ich Grund hatte daran zu zweifeln, dass der erste Bericht, der das Gegenteil sagt, auch nicht völlig falsch ist, dann Frage ich mich einfach, was haben damals die entscheidenden Instanzen gemacht? Hat man einfach die Augen verschlossen? Ist sozusagen der Fall Zürcher Unispital, der Fall Maisano, gewissermassen eine Art Fall Credit Suisse im Ärzte-Milieu? Müssen wir das so anschauen? Bei der Credit Suisse haben ja die Aufsichtsbehörden auch geschlafen, Tiefschlaf. Dann die NZZ gibt dem Chefunterhändler David Frost Eine ganze Seite Interview. Das kommt vermutlich von der Organisation Kompass Europa. Freddy Gantner und seine Kollegen veranstalten jetzt ein grosses Kongress-Symposium. Da tritt David Frost auf, der ehemalige Chefunterhändler Brexit von Grossbritannien. Und er warnt jetzt vor dem EU-Paket für die Schweiz. Und er tritt in der NZZ gross auf, was natürlich verdienstvoll ist, denn die NZZ ist das grösste Propagandaorgan. für diese Unterwerfung unter die EU-Verträge. Und wenn wir diese EU-Verträge unterschreiben, meine Damen und Herren, wissen Sie, was dann passiert? Dann müssen wir die Grenzgänger nicht nur bezahlen, wenn sie arbeiten, sondern wir müssen sie auch bezahlen, wenn sie nicht arbeiten. Das ist ja diese Geschichte, die auch in der NZZ so verdreht rübergebracht wurde, dass sie als Argument gegen die 10-Millionen-Schweiz-Initiative instrumentalisiert werden konnte. Jetzt hat der Bundesrat, weil die EU eben die Schweiz zwingen wollte, das zu machen, dass man auch für die Arbeitslosen Grenzgänger bezahlt. Ein bisschen bezahlen müssen wir schon, aber quasi für immer. Und heute ist es so, die Schweiz zahlt ein bisschen und nachher müssen die Wohnländer dieser Grenzgänger bezahlen, was ja auch richtig ist. Und der Bundesrat hat gesagt, das machen wir nicht. Heldenhaft, grosser Applaus, wunderbar, standhaftes Gremium. Ja, aber wenn wir diese EU-Unterwerfungsverträge unterschreiben, meine Damen und Herren, dann kann das über die automatische Rechtsübernahme uns dann doch noch aufs Auge gedrückt werden. Man merkt es denn endlich, diese super schlauen, diese genialen, diese studierten, diese brillanten, super studierten. Wir haben eben zu viele, um Christoph Blocher zu zitieren, wir haben zu viele Studierte und zu wenig Gescheite. Meistertrainer, Meisterpokerer, schon in der Challenge League plante der Coach den grossen Coup und sahnt jetzt ab. Mauro Lustrinelli, fantastisch. Und jetzt wird er gelockt, vielleicht nach Italien, es kommen die ganz grossen Angebote. Fall Mengele, Josef Mengele, das personifizierte Böse, der Nazi-Arzt von Auschwitz mit namenlosen Verbrechen. Das ist sowieso ein Kapitel. Ich habe mal die entsprechenden Nürnberger Verhöre angehört, wie da deutsche Ärzte, Nazi-Ärzte, was die alles für Experimente gemacht haben in diesen KZs und wie sie das dann auch verteidigt haben. So quasi, ja, wir haben zwar da diese Experimente gemacht, aber damit haben wir die Leute eigentlich gerettet, weil die wären ja sonst alle an die Wand gestellt oder in die Gaskammer geschickt worden. Ein ganz schlimmes Thema. Und als Schlimmster unter diesen Schlimmen gilt... Der Auschwitz-Arzt Josef Mengele. Jetzt haben Sie in den Zeitungen, wenn es Ihnen aufgefallen ist, in den letzten Tagen eine Häufung von Berichten erkennen können, in denen es hiess, Josef Mengele war in der Schweiz, in Kloten, in der Nähe des heutigen Schlurfwegs, wo seine Frau tatsächlich lebte. Wohnung hatte. Das Ganze wird jetzt aufgedröhnt, hochgekocht. Die Historikerin Regula Boxler spielt da eine Rolle. Kenne ich noch vom Studium her. Herzliche Grüße. Wobei, da liegt sie falsch jetzt in diesem Fall, muss man sagen. Man darf ja auch mal einen Fehler machen, ist ja auch nicht ein Kapitalverbrechen. Und jetzt kommen da die Menschen, ja, war ein Mängel in der Schweiz, er könnte in der Schweiz gewesen sein. Meine Damen und Herren, die Weltwoche hat das alles schon widerlegt. Medizinhistoriker Christoph Mörgeli, Prof. Dr. Christoph Mörgeli hat diese ganzen Akten studiert, er hat sie ausgewertet, Mengele waren nicht in der Schweiz. Das kann man nachweisen, auch aufgrund von Tagebucheintragungen des Arztes. Aber weil natürlich das einmal mehr ins Bild passt. Ja, die Schweiz, noch schlimmer als Südamerika. die Nazi-Ärzte ein- und ausgehen da sogar in Kloten. Da haben wir es wieder, diese Schweiz. Was hat die FAZ, die Frankfurter Allgemeine geschrieben? Sicherheitsrisiko für Europa. Das von einem Deutschen ist ja unglaublich. Wir sind das Sicherheitsrisiko in Europa. Ja klar. Wie viele Weltkriege habt ihr angefangen da im Norden oben? Okay, können wir jetzt wieder zur Tagesordnung übergehen? Ist ja gut. Komm, trinkt noch einen Schluck. Aber hier, das geht in die genau gleiche Richtung und einmal mehr machen die Schweizer Medien mit, meine Damen und Herren, bei diesen Verleumdungskampagnen. Und natürlich wird hier der Nazi-Arzt instrumentalisiert, um am Schluss die Schweiz blöd hinzustellen. Aber wenn man es eben genau anschaut, steht da nur einer Blöde am Schluss. Und das sind die Journalisten, die so etwas schreiben. Also. Triumph der Ahnungslosigkeit. Jetzt raunen auch noch NZZ und SRF von einem angeblichen Besuch des Auschwitz-Arztes Josef Wenger in Kloten. Die Weltwoche hat das Schauermärchen längst widerlegt, also haltet euch im Zweifel an die Weltwoche. Merci vielmals, das war's von Weltwoche Daily Schweiz. Und jetzt dann gleich die internationale Ausgabe. Im Anschluss Ihnen allen einen wunderschönen guten Tag.
Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.
Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.
Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.
Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.
Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.
Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.