Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

«Keine wirksame Lösung»: Meta-Chef Zuckerberg lehnt Verbot chinesischer KI-Modelle ab

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
«Keine wirksame Lösung»: Meta-Chef Zuckerberg lehnt Verbot chinesischer KI-Modelle ab
«Keine wirksame Lösung»: Meta-Chef Zuckerberg lehnt Verbot chinesischer KI-Modelle ab
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Meta-Chef Mark Zuckerberg spricht sich gegen ein Verbot chinesischer KI-Modelle in den USA aus. Ein solcher Schritt wäre «keine wirksame Lösung», sagte er der Financial Times. Stattdessen sollten US-Unternehmen «systematisch» Engpässe und Hindernisse identifizieren, um im Wettbewerb mit China besser bestehen zu können.

Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved
Meta-Chef Mark Zuckerberg im Weissen Haus in Washington
Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved

Hintergrund der Debatte sind Vorwürfe der US-Regierung gegen das chinesische Unternehmen Moonshot AI. Die Regierung von Präsident Donald Trump wirft dem Entwickler des KI-Modells Kimi K3 vor, seine Technologie mithilfe von sogenannter Distillation unrechtmässig auf Basis amerikanischer Konkurrenzmodelle trainiert zu haben. US-Finanzminister Scott Bessent hatte deshalb Sanktionen gegen chinesische KI-Labore in Aussicht gestellt, die geistiges Eigentum verletzen.

Zuckerberg warnte zugleich vor einer zu starken Regulierung durch die führenden US-KI-Unternehmen. Es bestehe die Gefahr einer regulatory capture, wenn Unternehmen mit eigenen wirtschaftlichen Interessen massgeblich an der Ausarbeitung der Regeln beteiligt seien. Er bekräftigte zudem seine Unterstützung für offene KI-Modelle, die Nutzer anpassen und auf eigener Hardware betreiben können. Diese seien insbesondere bei chinesischen Entwicklern verbreitet.

Die Regierung Trump will noch in dieser Woche einen freiwilligen Prüfrahmen für neue KI-Modelle vorstellen. Während Anthropic-Chef Dario Amodei strengere Vorschriften fordert und Google-Deepmind-Chef Demis Hassabis eine branchenweite Selbstregulierung vorschlägt, spricht sich Zuckerberg gegen weitreichende Beschränkungen leistungsfähiger KI-Systeme aus. Solche Modelle könnten auch dazu beitragen, Sicherheitslücken schneller zu erkennen und zu schliessen, sagte er.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 04.08.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.