Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hat den Abzug ukrainischer Truppen aus den von Russland beanspruchten Gebieten als Bedingung für ein rasches Kriegsende genannt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj könne den Krieg «immer noch beenden», sagte Peskow im Weltwoche-Interview, «indem er die sehr verantwortungsvolle Entscheidung trifft, seine Truppen aus dem Donbass – aus den Regionen, die mittlerweile zu Russland gehören – abzuziehen». Damit werde eine Lage anerkannt, die de facto bereits bestehe. «Am nächsten Tag wird der Krieg vorbei sein.» Zugleich stellte Peskow die Legitimität Selenskyjs in Frage.
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Die Entscheidung zur «militärischen Sonderoperation» verteidigte der Kreml-Sprecher als unumgänglich. «Diese Entscheidung musste getroffen werden», sagte er; sie beruhe auf den Erfahrungen aus Verhandlungen mit europäischen Hauptstädten und den USA. «Sobald man also begreift, dass einem niemand zuhören würde, ergreift man entschlossene Massnahmen.»
Eine dauerhafte Lösung knüpfte Peskow an eine neue europäische Sicherheitsordnung. «Ohne eine neue Sicherheitsarchitektur kann es keine Lösung für die Ukraine geben», sagte er. Voraussetzung sei Dialog: «Ohne Dialog lassen sich schwierige Probleme nicht lösen.» Er sei zuversichtlich: «Ich habe keinen Zweifel daran, dass wir dieses Stadium erreichen werden.»
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