Donald Trumps Aussenpolitik erreicht in einer neuen CNN/SSRS-Umfrage den niedrigsten Zustimmungswert seiner beiden Amtszeiten. Nur noch 29 Prozent der befragten Amerikaner billigen seinen aussenpolitischen Kurs. Besonders schwach fällt die Bewertung des seit fast sieben Monaten dauernden Iran-Kriegs aus: Lediglich 26 Prozent unterstützen Trumps Vorgehen in dem Konflikt.
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Nach Darstellung der Meinungsforscher verliert der Krieg inzwischen auch unter moderaten Republikanern an Rückhalt. Unterstützung finde Trumps Vorgehen vor allem noch im Kern seiner Maga-Bewegung. Eine Reuters/Ipsos-Umfrage, die einen Tag zuvor veröffentlicht wurde, kam allerdings auf einen höheren Wert: Dort unterstützten 34 Prozent die amerikanischen Angriffe auf den Iran.
Der Konflikt dauert inzwischen erheblich länger als ursprünglich erwartet. Zugleich haben die Kämpfe und die Störungen der Schifffahrt durch die Strasse von Hormus die Energiekosten erhöht. Trump hatte als Hauptziel des amerikanischen Militäreinsatzes genannt, den Iran am Bau einer Atombombe zu hindern. Nach fast sieben Monaten beschreibt Bild die militärische Lage als Patt.
Politisch fällt die Entwicklung in die Schlussphase vor den Zwischenwahlen am 3. November. Laut dem Bericht liegen die Republikaner im Durchschnitt der Parteiumfragen mehr als acht Prozentpunkte hinter den Demokraten. Zwei republikanische Kandidaten, Mike Rogers in Michigan und Ashley Hinson in Iowa, haben inzwischen öffentlich ein rasches Ende des Iran-Kriegs verlangt.
Trump selbst weist Überlegungen zurück, seine Iran-Politik an den bevorstehenden Wahlen auszurichten. Bei seiner Rede vor der UN-Generalversammlung erklärte er, militärische oder diplomatische Entscheidungen gegenüber Teheran nicht von wahltaktischen Erwägungen abhängig zu machen. «Daran denke ich nicht einmal», sagte Trump.