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«Es ist nicht künstlich»: Trump lässt künstliche Intelligenz offiziell in «Superintelligenz» umbenennen

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«Es ist nicht künstlich»: Trump lässt künstliche Intelligenz offiziell in «Superintelligenz» umbenennen
«Es ist nicht künstlich»: Trump lässt künstliche Intelligenz offiziell in «Superintelligenz» umbenennen
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US-Präsident Donald Trump hat per Dekret angeordnet, dass die amerikanische Bundesregierung künstliche Intelligenz künftig als «Superintelligenz» bezeichnet. Alle Bundesbehörden müssen den neuen Begriff oder die Abkürzung «SI» in öffentlichen Mitteilungen, auf Internetseiten, in Berichten und politischen Dokumenten verwenden. «Es ist nicht künstlich, darin sind wir uns alle einig», sagte Trump am Dienstag vor Journalisten.

SHAWN THEW / KEYSTONE
Donald Trump und Mike Johnson vor dem Weissen Haus nach KI-Treffen
SHAWN THEW / KEYSTONE

Das Weisse Haus begründet die Umbenennung damit, dass der bisherige Begriff die Fähigkeiten der Technologie nicht mehr angemessen beschreibe. Die Systeme könnten inzwischen «viel mehr, als einzelne Aspekte menschlicher Intelligenz zu imitieren oder zu automatisieren», heisst es laut Politico in dem Dekret. Mit ihren wachsenden Fähigkeiten stehe eine neue Ära der «Superintelligenz» bevor.

Der Begriff ist in der KI-Forschung allerdings bereits anders besetzt. Als «Superintelligenz» wird dort eine hypothetische künstliche Intelligenz bezeichnet, die dem Menschen in praktisch allen kognitiven Bereichen überlegen wäre. Eine solche Technologie existiert bislang nicht. Trumps Wissenschaftsberater Michael Kratsios soll nun prüfen, ob für den neuen offiziellen Begriff eine eigene Definition notwendig ist.

Die Anordnung fällt in eine Debatte über mögliche Gefahren der rasanten KI-Entwicklung. Trump lehnt eine Verlangsamung der Entwicklung ab und betrachtet die amerikanische Führungsrolle bei KI als Frage der nationalen Sicherheit. Warnungen vor unzureichender Kontrolle der Unternehmen hat er wiederholt als übertrieben und als «Schwindel» bezeichnet.

Parallel unterzeichneten führende Technologievertreter im Weissen Haus eine «moralisch bindende» KI-Verfassung. Unternehmen sollen ihre Modelle von unabhängigen externen Prüfern untersuchen lassen und interne Kontrollen gegen unerlaubte Zugriffe auf Computersysteme einrichten. Trump setzt damit weiterhin vor allem auf Selbstkontrolle der Branche statt auf eine Drosselung der KI-Entwicklung.

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