US-Präsident Donald Trump will beim Gipfeltreffen mit Chinas Staatschef Xi Jinping über künstliche Intelligenz sprechen, zugleich aber auf zusätzliche Leitplanken für die Technologie verzichten. Trump empfängt Xi zu dessen erstem Besuch in Washington seit 2015.
«Ein grosser Tag mit Chinas Präsident Xi. Superintelligenz (SI) wird ein wichtiges Gesprächsthema sein, aber ich möchte es genau dort belassen, wo es ist. Das ist auch Chinas Position», schrieb Trump vor dem Treffen auf seiner Plattform Truth Social. Trump verwendet seit kurzem den Begriff «Super Intelligence» für künstliche Intelligenz.
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Damit signalisiert der Präsident, dass Washington zumindest vorerst keine neuen umfassenden Beschränkungen für die KI-Entwicklung anstrebt. Trump erklärte bereits diese Woche vor der Uno, die Vereinigten Staaten wollten die Technologie nicht durch zusätzliche Regeln ausbremsen. Gleichzeitig hatte Finanzminister Scott Bessent China einen Meldemechanismus für schwerwiegende KI-Vorfälle vorgeschlagen. Dieser soll beiden Grossmächten ermöglichen, sich bei sicherheitsrelevanten Zwischenfällen gegenseitig zu informieren.
Neben KI stehen Handel, Taiwan und weitere geopolitische Streitfragen auf der Agenda. Trump begrüsste Xi bereits am Mittwoch persönlich auf der Joint Base Andrews ausserhalb Washingtons. Am Donnerstag folgen eine offizielle Empfangszeremonie, Gespräche im Weissen Haus und ein Staatsbankett.
Zum Abendessen werden zahlreiche Spitzenvertreter der amerikanischen Wirtschaft erwartet. Unter den Gästen sollen Elon Musk, Open-AI-Chef Sam Altman und Nvidia-Chef Jensen Huang sein.