«Kontaktverbot nötig»: Trump teilt vor Nato-Gipfel erneut gegen Meloni aus
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«Kontaktverbot nötig»: Trump teilt vor Nato-Gipfel erneut gegen Meloni aus

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«Kontaktverbot nötig»: Trump teilt vor Nato-Gipfel erneut gegen Meloni aus
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US-Präsident Donald Trump hat seine Auseinandersetzung mit Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni kurz vor dem Nato-Gipfel in Ankara weiter verschärft. Wie die Financial Times berichtet, veröffentlichte Trump auf seiner Plattform Truth Social ein Bild von sich und Meloni mit der Bildunterschrift «restraining order needed» («Kontaktverbot nötig»). Das Meme spielt auf Trumps frühere Behauptung an, Meloni habe ihn beim G-7-Gipfel in Frankreich um ein gemeinsames Foto «angebettelt», um ihre sinkenden Umfragewerte zu verbessern.

Truth Social/@realDonaldTrump
«Kontaktverbot nötig»: Trump teilt vor Nato-Gipfel erneut gegen Meloni aus
Truth Social/@realDonaldTrump

Der neue Seitenhieb erfolgt unmittelbar vor dem ersten persönlichen Treffen der beiden seit ihrem öffentlich ausgetragenen Streit. Meloni hatte Trumps Vorwürfe bereits entschieden zurückgewiesen und ihm vorgeworfen, den Gegnern des Westens in die Hände zu spielen. Auf den jüngsten Beitrag reagierte sie bislang nicht. Italiens Verteidigungsminister Guido Crosetto bemühte sich dagegen um Deeskalation. Die Beziehungen zwischen Italien und den USA müssten stabil bleiben. «Menschen kommen und gehen, Beziehungen bleiben bestehen», sagte er.

Nach Einschätzung der Financial Times steht hinter Trumps Verärgerung vor allem Melonis Weigerung, US-Stützpunkte in Italien für amerikanisch-israelische Angriffe auf den Iran zur Verfügung zu stellen. Die Spannungen überschatten den Nato-Gipfel, auf dem auch über die künftige amerikanische Militärpräsenz in Europa beraten werden soll. Nato-Generalsekretär Mark Rutte versucht deshalb, Trump mit dem Hinweis auf wirtschaftliche Vorteile eines Verbleibs der USA im Bündnis zum Festhalten am transatlantischen Engagement zu bewegen.

Zusätzlichen Konfliktstoff liefert Italiens Verteidigungspolitik. Rom gehört weiterhin zu den Nato-Mitgliedern mit vergleichsweise niedrigen Militärausgaben. Melonis Regierung scheut bislang davor zurück, zusätzliche EU-Kredite für die Aufrüstung aufzunehmen – auch mit Blick auf die bevorstehenden Parlamentswahlen.

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