Die Debatte um die Leihmutterschaft von Jens Spahn hat dessen Ansehen deutlich beschädigt. Das zeigt das neue INSA-Politikerranking, in dem der frühere Unionsfraktionschef auf den letzten Platz unter den zwanzig abgefragten Spitzenpolitikern zurückfällt. Nach Angaben des Meinungsforschungsinstituts verliert Spahn als einziger Politiker sowohl Punkte als auch Plätze, schreibt die Bild-Zeitung. Die Erhebung wurde nach der Bekanntgabe durchgeführt, dass Spahn und sein Ehemann mithilfe einer Leihmutter Eltern eines Sohnes geworden sind.
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Nur noch jeder zehnte Befragte äussert demnach eine positive Meinung über den CDU-Politiker. 69 Prozent halten ihn für eher unglaubwürdig, 68 Prozent sind der Ansicht, dass seine Vaterschaft durch eine Leihmutter in den USA der CDU schade. Die Befragung fand zwischen Freitag und Montag statt.
An der Spitze des Politikerrankings ergeben sich dagegen kaum Veränderungen. Verteidigungsminister Boris Pistorius bleibt auf Rang eins, gefolgt vom baden-württembergischen Ministerpräsidenten Cem Özdemir und Nordrhein-Westfalens Regierungschef Hendrik Wüst. Alice Weidel verbessert sich auf Platz vier und zieht an Bayerns Ministerpräsident Markus Söder vorbei. Ebenfalls zulegen kann Bundesinnenminister Alexander Dobrindt, der auf Rang sechs vorrückt.
Auch im Mittelfeld kommt es zu Verschiebungen. FDP-Chef Wolfgang Kubicki verbessert sich um zwei Plätze auf Rang sieben. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil rückt auf Platz elf vor, während AfD-Co-Vorsitzender Tino Chrupalla drei Plätze verliert und auf Rang 15 zurückfällt. Bundestagspräsidentin Julia Klöckner fällt auf Rang acht zurück.