Die deutschen Exporte sind im April gegenüber dem Vormonat um 0,9 Prozent gestiegen. Dies teilte das Statistische Bundesamt mit.
Im Vergleich zum April 2025 erhöhten sich die Ausfuhren um 3,6 Prozent. Die Importe nahmen gegenüber März um 1,2 Prozent zu und lagen im Jahresvergleich um 6,2 Prozent höher. Deutschland exportierte Waren im Wert von 136,6 Milliarden Euro und importierte Güter für 122,1 Milliarden Euro. Daraus ergab sich ein Handelsüberschuss von 14,5 Milliarden Euro nach 14,7 Milliarden Euro im März.
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Die USA blieben wichtigster Absatzmarkt für deutsche Waren. Die Exporte in die Vereinigten Staaten stiegen gegenüber März um 1,8 Prozent auf 11,4 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gingen sie jedoch um 12,9 Prozent zurück. Die Ausfuhren nach China sanken gegenüber März um 3,5 Prozent auf 5,8 Milliarden Euro. Auch die Lieferungen ins Vereinigte Königreich gingen um 9,5 Prozent auf 6,7 Milliarden Euro zurück. Die Exporte in die EU-Mitgliedstaaten legten dagegen um 1 Prozent auf 79,1 Milliarden Euro zu.
Unterdessen gewann Chinas Aussenhandel im Mai deutlich an Dynamik. Nach Angaben der chinesischen Zollverwaltung stiegen die Exporte gegenüber dem Vorjahresmonat um 19,4 Prozent. Die Importe erhöhten sich um 27,4 Prozent. Der Handelsüberschuss belief sich auf 105,4 Milliarden US-Dollar. Zu den wichtigen Exportbereichen zählen laut dem Bericht Elektronik- und Technologieprodukte sowie Elektroautos, Lithium-Ionen-Batterien und Fotovoltaikprodukte.