Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Rubio in Island: US-Aussenministerium will Amerikas Einfluss in Arktis ausbauen

US-Aussenminister Marco Rubio ist am Montag in Island eingetroffen, um den amerikanischen Einfluss in der strategisch wichtiger werdenden Arktis auszubauen. Das US-Aussenministerium erklärte, Rubio werde in Reykjavik Gespräche über die «wirtschaftliche Zusammenarbeit und die Zusammenarbeit im Sicherheitsbereich» führen, wie die Nachrichtenagentur AFP schreibt.

Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved.
Rubio in Island: US-Aussenministerium will Amerikas Einfluss in Arktis ausbauen
Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved.

Der Besuch folgt auf ein Ende September geschlossenes Sicherheitsabkommen der USA mit Dänemark und Grönland. Washington plant demnach zwei neue Militärstützpunkte auf der weitgehend autonomen dänischen Insel. Das Abkommen scheint zugleich die wiederholten Drohungen von Präsident Donald Trump beendet zu haben, Grönland zu kaufen oder notfalls zu annektieren. Diese hatten die Beziehungen zu Europa erheblich belastet.

Island gewinnt angesichts der wachsenden Konkurrenz mit Russland und China in der Arktis an strategischer Bedeutung. Das Land besitzt seit seiner Unabhängigkeit 1944 keine eigenen Streitkräfte. Seine Sicherheit stützt sich auf die Nato sowie auf ein bilaterales Verteidigungsabkommen mit den USA aus dem Jahr 1951. Eine permanente amerikanische Militärbasis gibt es derzeit nicht.

Das Verhältnis zu Washington war zuletzt dennoch nicht spannungsfrei. Anfang September veröffentlichte Trump eine KI-generierte Karte, auf der neben Nordamerika und Grönland auch Island als Teil der «Vereinigten Staaten von Amerika» erschien. Reykjavik bestellte daraufhin den US-Botschafter ein und bezeichnete die Darstellung als «völlig unangemessen». Am Sonntag veröffentlichte Trump erneut ein KI-Bild zu Grönland.

Innenpolitisch hält Island vorerst Distanz zur EU. Ende August stimmten 52,8 Prozent der Wähler gegen eine Wiederaufnahme der seit 2013 eingefrorenen Beitrittsverhandlungen.

Rubio bezeichnete Island vor seiner Abreise als «guten Freund der Vereinigten Staaten». Nach Reykjavik reist er weiter nach Athen und Lissabon. In Griechenland stehen unter anderem die regionale Sicherheit und die Energieversorgung Europas auf dem Programm.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 06.10.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.