Rüstungsfirmen präsentieren in Paris neue Drohnen und Marschflugkörper
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Rüstungsfirmen präsentieren in Paris neue Drohnen und Marschflugkörper

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Europäische Rüstungsunternehmen präsentieren auf der Rüstungsmesse Eurosatory in Paris neue Waffensysteme und Technologien für die geplante Aufrüstung der Nato-Staaten. Dies berichtet der Stern. Hintergrund sind die angekündigten höheren Verteidigungsausgaben vieler europäischer Staaten sowie die Erfahrungen aus dem Ukraine-Krieg.

Zu den Neuheiten gehören Drohnen und KI-gestützte Gefechtsfeldsoftware der Unternehmen Quantum Systems, Stark Defence und Helsing. Zudem wurden autonome Militärkonvois sowie unbemannte Kettenfahrzeuge vorgestellt. Rheinmetall präsentierte nach eigenen Angaben Artilleriesysteme mit grösserer Reichweite. Der europäische Rüstungskonzern MBDA zeigte den Prototypen eines neuen europäischen Marschflugkörpers. Das Unternehmen KNDS stellte eine grundlegend überarbeitete Version des Kampfpanzers Leopard 2 vor.

Aurelien Morissard/EPA/Keystone
Stand von Israel Aerospace Industries an der Rüstungsmesse Eurosatory (Symbolbild)
Aurelien Morissard/EPA/Keystone

Der Ukraine-Krieg und die veränderte Sicherheitslage in Europa gelten laut dem Bericht als wichtigste Treiber der gegenwärtigen Entwicklung. Die Kämpfe in der Ukraine hätten Defizite bei Drohnenabwehr und weitreichenden Präzisionswaffen offengelegt. Gleichzeitig verstärken zahlreiche europäische Staaten ihre Investitionen in die Verteidigung.

Auch wirtschaftlich profitiert die Branche von der Entwicklung. Während andere Industriezweige Stellen abbauen, bauen Rüstungsunternehmen ihre Belegschaften aus. Rheinmetall hat nach Angaben der Zeitung allein in Deutschland rund tausend Stellen ausgeschrieben. Zudem gehen deutsche Hersteller verstärkt Partnerschaften mit ukrainischen Unternehmen ein und gründen gemeinsame Projekte zur Entwicklung und Produktion von Rüstungsgütern.

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