Vierzig Milliarden Euro: Studie sieht volkswirtschaftlichen Mehrwert von Bargeld
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Vierzig Milliarden Euro: Studie sieht volkswirtschaftlichen Mehrwert von Bargeld

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Vierzig Milliarden Euro: Studie sieht volkswirtschaftlichen Mehrwert von Bargeld
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Eine wissenschaftliche Studie beziffert den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Nutzen von Bargeld auf rund vierzig Milliarden Euro. Dies geht aus einer Untersuchung unter Leitung der Trendforscherin Julia Peters hervor, die gemeinsam mit dem European Cash and Payments Institute sowie der International Cash Association erstellt wurde. Darüber berichtet Apollo News. Demnach übersteigt der geschätzte Nutzen die jährlichen Kosten für die Bereitstellung und den Umlauf von Bargeld deutlich.

JAN WOITAS / KEYSTONE
Mehrere 50- und 100-Euro-Scheine auf einem Tisch (Symbolbild)
JAN WOITAS / KEYSTONE

Nach Angaben der Autoren verursacht Bargeld in Deutschland jährliche Kosten von rund zwanzig Milliarden Euro. Darin enthalten sind unter anderem Ausgaben für die Herstellung und Verteilung von Münzen und Banknoten sowie Massnahmen zur Erkennung von Falschgeld. Gleichzeitig komme Bargeld über seine Funktion als Zahlungsmittel hinaus ein erheblicher gesellschaftlicher Wert zu.

Für ihre Bewertung berücksichtigten die Forscher neben dem Einsatz im Zahlungsverkehr auch Aspekte wie individuelle Handlungsfreiheit, wirtschaftliche Teilhabe, Datensouveränität und die Funktionsfähigkeit des Zahlungsverkehrs in Krisensituationen. Grundlage der Berechnung ist eine Befragung, in der unter anderem erhoben wurde, welchen Wert Menschen der Möglichkeit beimessen, sich mit Bargeld gegen Stromausfälle oder Störungen digitaler Zahlungssysteme abzusichern.

Im Zusammenhang mit der geplanten Einführung eines digitalen Euro verweist die Studie auf das Spannungsverhältnis zwischen digitalem Zentralbankgeld und Bargeld. Nach Angaben der Autoren werden in Deutschland derzeit noch rund 45 Prozent aller Alltagszahlungen mit Bargeld abgewickelt.

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