Unsere Mutter war keine beta mom, auch keine alpha mom, auch keine A- oder B- oder C-Mutter. Sie war wunderhübsch und alleinerziehend, oft nicht zu Hause, unter der Woche bis 17 Uhr bei der Arbeit, abends ging sie mit Freunden aus, manchmal bis spät, und wenn etwas war, konnten wir die Restaurants anrufen, wo sie gerade ass. Immer war sie da und kam an den Hörer. Zur Schule gingen wir alleine, bei Wind und Wetter. Nachmittags kamen wir nach Hause – Schlüsselkinder – und assen, was wir wollten, meist waren das nur Kekse, Kuchen, Fertigpizza. Hausaufgaben machten wir unbeaufsichtigt, auf den letzten Drücker oder nur halb. Unsere Mutter war müde, toll, grosszügig, sie hatte zig ...