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Die Weltwoche

Inhalt
Diese Woche
Roger Köppel
Wie verzweifelt ist Putin?
Joachim Köhler
Wer hat Angst vor Alice W.?
Jean-Daniel Ruch
Das Ego des Präsidenten
Julie Burchill
Gefährliches Glitzern
Pascal Lottaz
Der Iran-Krieg und das neue Westasien
Peter Ruch
Ersticken in der Geldschwemme
Nicolas Diehm
Stil beginnt dort, wo Mode endet
Jürg Altwegg
Der Katholik, der J. D. Vance erschütterte
Anabel Schunke
Vielfalt falsch verstanden
Alex Baur
Ist Venezuela bald liberaler als Mileis Argentinien?
Sarah Pines
Tigermamas auf Samtpfoten
Peter Ruch
Wo bleibt der Heilige Geist?
Urs Gehriger
«Maga ist eine grosse Familie, die viel und laut streitet»
Pierre Heumann
«Bin ich vielleicht selber auch nur eine Art Maschine?»
Michael Bahnerth
Stationen des Lebens
Tamara Wernli
Fotzipation
Literatur und Kunst
Michael Bahnerth
Ikone der Woche
Rolf Hürzeler
007 der Renaissance
Pia Reinacher
Menschen und ihre Strasse – ein Kaleidoskop
Regula Stämpfli
Der Körper ist keine­ Verhandlungssache
Peter Henning
Aberwitzige Verlierergeschichten
Peter Bollag
Filmagent auf der Couch
Benjamin Bögli
Revolution im Hochformat
Wolfram Knorr
Zöllner auf wilder Jagd
Manuel Brug
Vulgäre und anrührende Identitätsirrungen
Peter Rüedi
Der alte Mann und seine Gegenwart
Leben heute
Linus Reichlin
Bevorstehender Bankrott
Mark van Huisseling
Was man so tut als weisser Mann
Dania Schiftan
Schwankende Libido
Weltwoche
Wir freuen uns über Ihre Zuschriften
Weltwoche
Wie René Girard Amerika erschütterte, Alex Baur in Venezuela, Robert Cahaly erklärt die Trump-Basis, Uri Maoz über KI und Gefühle
Wolfgang Koydl
Lawrow ruft Rubio an: Angriff auf Kiew?
Weltwoche
Magyar: EU-Gelder ja, Ukraine-Beitritt nein
Weltwoche
Antifa darf gegen AfD mobil machen
Wolfgang Koydl
Reichinnek, Buyx, Laschet, Strack-Zimmermann, Merz, Trump, Modi, Meloni, Mussolini, Frederiksen
Matthias Matussek
Lieber Ferrari
Kurt W. Zimmermann
Das Hoeness-Prinzip der Politik
Alexander Wendt
Warum will eigentlich niemand die Linkspartei verbieten?
Hans Winkler
Der nächste Sieg für einen alten Kämpfer
Wie René Girard Amerika erschütterte, Alex Baur in Venezuela, Robert Cahaly erklärt die Trump-Basis, Uri Maoz über KI und Gefühle

Wie René Girard Amerika erschütterte, Alex Baur in Venezuela, Robert Cahaly erklärt die Trump-Basis, Uri Maoz über KI und Gefühle

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Wie René Girard Amerika erschütterte, Alex Baur in Venezuela,  Robert Cahaly erklärt die Trump-Basis, Uri Maoz über KI und Gefühle
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Mit dem Philosophen René Girard befasst sich unser Autor Jürg Altwegg seit langem. Als sich in Deutschland noch kaum jemand für den in Stanford lehrenden Franzosen interessierte, erschien dessen Hauptwerk «Das Heilige und die Gewalt» im Schweizer Benziger-Verlag, geleitet vom Publizisten und Übersetzer Gerhard Beckmann, mit dem Altwegg zusammenarbeitete. Inzwischen gehört der vor zehn Jahren verstorbene Girard zu den meistdiskutierten Denkern der Gegenwart. Tech--Visionär Peter Thiel studierte bei ihm, US-Vizepräsident J. D. Vance konvertierte nach seiner Girard-Lektüre zum Katholizismus. Altwegg stellt den Mann vor, der Amerikas Mächtige erschüttert. Seite 22 

Ulf ANDERSEN/GAMMA
Der französische Philosoph René Girard
Ulf ANDERSEN/GAMMA

 

1999, kurz nach Hugo Chávez Machtübernahme, weilte unser Südamerika-Korrespondent Alex Baur letztmals in Venezuela. Familiäre und freundschaftliche Beziehungen verbanden ihn mit dem Land, das er allerdings bald als failed state abgeschrieben hatte. Nach 27 Jahren ist Baur für einen einwöchigen Streifzug erstmals wieder nach Caracas gereist – und hat seine alte Liebe zu diesem faszinierenden Land zu neuem Leben erweckt. Der radikale Wandel vom «antiimperialistischen» Sozialismus zum beinharten Kapitalismus in Venezuela ist atemberaubend. Doch um Ideologie geht es schon lange nicht mehr. Die herrschende Kaste, die auf Kosten der verelendeten proletarischen Massen in Saus und Braus lebte und nur zu gut weiss, dass sie den Rest ihrer Tage bestenfalls im Gefängnis verbringen wird, kämpft um das nackte Überleben. Seite 26

 

US-Präsident Trump verliere seine treue Wählerbasis. Scharenweise würden ihm junge Männer davonlaufen, berichten die Mainstream-Medien in Amerika und -Europa. Aber stimmt das auch wirklich? Urs Gehriger hat Robert Cahaly gefragt, der bei Trump-Themen präzise Umfrageresultate liefert. Zwar streite die Maga-Familie laut und heftig, aber am Wahltag stehe sie geschlossen hinter Trump und seinen Kandidaten, sagt Cahaly. Um Mehrheiten zu gewinnen, braucht Trumps Partei -allerdings Wähler aus der Mitte. «Würde heute gewählt, würden die Republikaner beide Häuser im Kongress verlieren», sagt der Demoskopen-Guru und erklärt, was der US-Präsident tun muss, um eine Niederlage im November abzuwenden. Seite 30

 

Der israelische Neurowissenschaftler Uri Maoz warnt vor einer stillen Verschiebung in unserem Verhältnis zur künstlichen Intelligenz (KI): Menschen beginnen, Maschinen wie Freunde, Therapeuten oder moralische Autoritäten zu behandeln. Im Gespräch mit Pierre Heumann erklärt Maoz, der in Amerika forscht und lehrt, warum KI keine Gefühle besitzt – aber dennoch emotionale Bindungen erzeugt, wie autonome Waffensysteme zur Gefahr werden können und weshalb die eigentliche Bedrohung nicht d-enkende Maschinen, sondern Menschen sind, die nicht mehr verstehen, wie künstliche Intelligenz entscheidet. Seite 32

 

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