Bei Hemingway eingeschlichen
Michael Kleeberg: Achilles in Taormina. Penguin. 336 S., Fr. 41.90
Lange hat man keinen Roman wie Michael Kleebergs «Achilles in Taormina» gelesen, der auf ähnlich spielerische und fesselnde Weise Elemente der Künstlerbiografie und der Autofiktion zu einem Hybridroman mischte. Man muss bis zu Michael Ondaatjes Buch «Divisadero» (2007) zurückgehen, in dem der kanadische Schriftsteller die Geschichte einer kalifornischen Farmerstochter mit der fiktiven Biografie eines französischen Dichters verschränkte, um etwas ähnlich Faszinierendes zu finden. Schriftsteller Michael Kleeberg in ...

