Im Reinhardswald, Schauplatz zahlreicher Märchen der Brüder Grimm, stehen heute achtzehn Windkraftanlagen von bis zu 250 Meter Höhe. Der Hamburger Philosoph Joachim Köhler nimmt dies zum Anlass für eine umfassende Kritik an der deutschen Energie- und Klimapolitik. Der Ausbau der Windkraft sei ein Eingriff in Landschaft, Kultur und nationale Identität, der unermessliche, nicht mehr gutzumachende Schäden anrichte und stelle eine «energetische Vergewaltigung Deutschlands» dar. Seite 10
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77 Jahre lang hat die Nato jeden Rivalen überdauert – jetzt bedroht sie einer aus den eigenen Reihen. Donald Trump nennt das Bündnis «Papiertiger» und droht, sich zurückzuziehen. Könnten die Europäer ihren Kontinent -allein verteidigen? Im Gespräch mit Weltwoche-Auslandchef Urs Gehriger sieht der britische Militärhistoriker Peter Apps die -Allianz vor existenziellen Fragen – und hält eine -europäische Nato ohne Amerika für möglich. Seite 16
Der Westen bringe sich um – aus lauter Gutherzigkeit. So lautet die These des kanadischen Forschers und Bestsellerautors Gad Saad, der soeben sein neues Buch veröffentlicht hat. Empathie, falsch kalibriert, werde zur Selbstzerstörung. Wie verstörend -konkret das wird, zeigt ein neuer Bericht über die pakistanischen Vergewaltigerbanden in -Grossbritannien, von der Politik jahrzehntelang -übersehen – Hochrechnung: rund 250 000 Opfer. Seite 20
«Wenn die Menschheit Glück hat, ist sie in zwei Jahren noch da.» Das sagt Roman Yampolskiy, Professor für KI-Sicherheit. Seine These: Wir bauen eine Superintelligenz, die sich nicht mehr kontrollieren lässt. Welche Berufe zuerst verschwinden und worin er trotzdem Hoffnung sieht. Seite 26
Vier Jahre nach dem Angriff auf die Ukraine löst Moskau das Gulag-Museum auf, das an achtzehn Millionen Lagerinsassen erinnerte; an seine Stelle tritt eine Ausstellung über fremde Kriegsverbrechen. Wladimir Putins verordneter Patriotismus kenne nur noch Helden und Opfer – keine Täter, schreibt der Würzburger Historiker Hubertus Knabe. Seite 32
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