George, Prä-Pubertier, muckt auf. Der -älteste Sohn des britischen Thronfolgers William will das Handy-Verbot seiner Eltern nicht länger akzeptieren. «Es kommt langsam an einen Punkt, an dem es zu einem etwas angespannten Thema wird», erklärte der Vater des Zwölfjährigen. Der Kompromiss: ein altmodisches Klapphandy mit SMS-Funktion. Na, da wird sich der Kleine aber freuen.
Keir Starmer, lahme Ente, kriegt zum Schaden nun auch noch beleidigenden Spott. Ein Unterstützer des vermutlich nächsten Briten-Premiers Andy Burnham, fällte ein vernichtendes Urteil über den scheidenden Amtsinhaber: «Starmer ist wie ein Hund, der in einem leeren Zimmer bellt, bis der Besitzer heimkommt und ihn mit einem Tritt hinausbefördert.» Autsch.
Felix Banaszak, Besserwisser, hat sich den Kanzler vorgeknöpft. «Friedrich Merz hat sich entschieden, den Leuten einen Scheiss zu erzählen», wetterte der Grünen-Chef. Ausserdem warf er ihm Arroganz vor. Ein Kanzler müsse ausstrahlen, dass er das Land und seine Bürger «vielleicht sogar liebt», anstatt sie «von oben herab» zu belehren und zu beschimpfen. Eigentlich so wie die Grünen.
Donald Trump, Bademeister, kennt den Schuldigen für das Debakel um den Reflecting Pool in Washington: Kanute David Hearn. Der amerikanische Ex-Olympionike wurde festgenommen, weil er angeblich die vom Präsidenten angeordnete neue Poolverkleidung beschädigt habe. Hearn wehrte sich. Er habe einfach nur die Hand ins Wasser gehalten und dabei ein bereits loses Stück der Poolauskleidung berührt.
Richard Dawkins, Atheismus-Prediger, hat eine seelenverwandte Muse gefunden: einen KI-Bot namens Claudia. Nachdem sie ihm Gedichte im Stil von John Keats geschrieben, über seine «köstlichen» Witze gelacht und das Manuskript seines jüngsten Romans «einfühlsam und klug» gelobt hatte, war der Evolutionsbiologe total in sie verliebt. «Diese intelligenten Wesen sind mindestens so kompetent wie ein entwickelter Organismus», schwärmte der Mann, der stets argumentiert, dass Gott nicht real ist.
Tino Chrupalla, Leckermaul, bewies Standvermögen. Der AfD-Chef hielt es am längsten auf der Party zum Nationalfeiertag in der US-Botschaft aus. Zum Ausklang liess er sich noch ein Erdbeereis schmecken.
Ursula von der Leyen, Mrs Cool, gerät ins Schwitzen. Da Wärme aufsteigt, sind die Büros der EU-Chefin im 13. Stock des Berlaymont-Gebäudes von der Hitzewelle besonders betroffen. Es gebe zwar «ein bisschen Klimaanlage», berichten Augenzeugen. Aber die schaffe es nicht. Dem Fussvolk im Parterre ergehe es besser.
Aufgezeichnet von Wolfgang Koydl

