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Die Weltwoche

Inhalt
Diese Woche
Roger Köppel
Trumps neue Weltordnung
Mirna Funk
Supermacht der Zivilisation
Jean-Daniel Ruch
Neue Dynamik an der afrikanischen Front
Julie Burchill
Lizenz zum Gendern
Nicholas Farrell
«Ich liebe den Brexit»
Peter Ruch
Verführerische Gleichschaltungsideen
Mark van Huisseling
Endloser Sommer
Thilo Sarrazin
Spirale der Delegitimierung
Rahel Senn
Dalai Lama, Marionette der USA
Anabel Schunke
Alphabetisierung rückwärts
Gerhard Schweizer
Geburt und Tod einer islamischen Demokratie
Michael Bahnerth
Die Unzulänglichkeiten der Evolution
Tamara Wernli
Persona non grata
Wirtschaft und Erfolg
Weltwoche
Der talentierte Monsieur Jaton
Mark van Huisseling
«Ich vergleiche Montreux mit einer Vinyl-Schallplatte»
Literatur und Kunst
Michael Bahnerth
Ikone der Woche
Nathalie Zeindler
Der Unermüdliche
Mathias Haehl
Morgendämmerungdes Heavy Metal
Peter Henning
Nicht besser, aber wenigstens anders
Max Wey
Mozartkugeln und Schillerlocken
Christophe Büchi
Hodlers Gegenspieler
Wolfram Knorr
Ohrenbetäubender Highspeed
Pascal Morché
Tiere auf der Bühne
Chris von Rohr
Louis Armstrong: What a Wonderful World
Rolf Hürzeler
Hohe Gäste in der Schweiz
Beatrice Schlag
Wahre Verbrechen, weibliche Fans
Peter Rüedi
Zu schön, um nicht wahr zu sein
Leben heute
Mark van Huisseling
Besuchen Sie Basel, solange es noch ausstellt
Linus Reichlin
Moderne Neutralität
Dania Schiftan
Feines Signal des Körpers
Weltwoche
Wir freuen uns über Ihre Zuschriften
Weltwoche
Merz, Maischberger, Le Pen, Merkel, Esken, Habeck, Brecht, Will, Wissing, von der Leyen, Metreweli, Baerbock, Nagelsmann
Weltwoche
Nicholas Farrell trifft Boris Johnson, Slim Aarons und der ewige Sommer, Montreux-Jazz-Festival-CEO Mathieu Jaton im grossen Gespräch, Besuch bei Erfolgsautor Philipp Gurt in Haldenstein bei Chur
Ralf Schuler
Karlsruhe wird zum linken Kraftzentrum
Philipp Gut
Merz bricht sein nächstes Versprechen
Alexander Wendt
Die AfD hält Deutschland zusammen
Benjamin Bögli
«Diddy»-Urteil: Zu mild oder zu hart?
Thomas Mayer
Ende eines Sonderfalls
Kurt W. Zimmermann
Eisheilige und Hitzeheilige
Matthias Matussek
Liebe Irrenanstalt Deutschland
Oliver Stock
Achtzigtausend Syrer sind jetzt Deutsche
Nicholas Farrell trifft Boris Johnson, Slim Aarons und der ewige Sommer, Montreux-Jazz-Festival-CEO Mathieu Jaton im grossen Gespräch, Besuch bei Erfolgsautor Philipp Gurt in Haldenstein bei Chur

Nicholas Farrell trifft Boris Johnson, Slim Aarons und der ewige Sommer, Montreux-Jazz-Festival-CEO Mathieu Jaton im grossen Gespräch, Besuch bei Erfolgsautor Philipp Gurt in Haldenstein bei Chur

Nicholas Farrell traf Boris Johnson zum ersten Mal, als dieser 1999 Chefredakteur der Zeitschrift Spectator wurde. Alles, was Johnson von seinem Mann in Italien wissen wollte, war: «Mamma mia! Warum bekommen italienische Frauen keine Kinder mehr?» Im Spätsommer 2003 gelang es Farrell irgendwie, Johnson ein Interview mit Italiens damaligem Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi in dessen Palast an der sardischen Küste zu verschaffen. Die vierstündige Begegnung mit Silvio «Il Magnifico», wie er ihn nannte, löste einen gewaltigen Medienrummel aus und prägte sein Leben und auch das von Boris Johnson. Vermutlich ist es die gemeinsame Erinnerung an diesen unvergesslichen Tag auf Sardinien, die Johnson dazu bewogen hat, Farrell eines seiner seltenen Interviews zu gewähren. Seite 20

VALENTIN FLAURAUD for SAYPE
«Montreux ist wie eine Vinyl-Schallplatte»: Jazzfestival-Chef Jaton.
VALENTIN FLAURAUD for SAYPE

Falls es ein weiteres Beispiel dafür braucht, dass schöne, leichte Kunst manchmal dank einer unschönen, schweren Ausgangslage entsteht – der Fotograf Slim Aarons liefert es. In den Fotos des Amerikaners tun attraktive Menschen an attraktiven Orten attraktive Dinge, das heisst, hübsche Frauen und reiche Männer leben die Dolce Vita an Stränden und in Villen auf Capri, in Antibes und Palm Beach. Aarons, der das in endlos eleganten Bildern festhielt, schien Teil endlosen Sommers zu sein. Tatsächlich waren seine Herkunft und seine Lebensrealität der Gegenentwurf zum glanzvollen Schein. Seite 28

Die erste Frage im Interview kann darüber entscheiden, wie das darauffolgende Gespräch verläuft. Als Mark van Huisseling dem CEO des Montreux-Jazz-Festivals in einem Lausanner Café gegenüber sass, stellte Mathieu Jaton die Einstiegsfrage: «Waren Sie schon öfter am Montreux Jazz?» – «Ja, alle paar Jahre fahre ich hin, beim ersten Mal, übrigens, habe ich die grossartige Band Talk Talk gesehen, das war 1986», antwortete unser Reporter. Chef Jaton war damals elf Jahre alt. Den Rest des (gut verlaufenen) Gesprächs über die Musikveranstaltung, die morgen beginnt, finden Sie ab Seite 44

Manche Schriftsteller leiden an der Angst vor dem leeren Blatt. Philipp Gurt kennt dieses Gefühl nicht – ein weisses Blatt weckt in ihm das Bedürfnis, sogleich in die Tasten zu greifen. Er schreibt mehrere Krimis pro Jahr, die regelmässig an die Spitze der Bestsellerliste vorstossen. So auch «Engadiner Teufel», sein jüngster Streich. «Kreativität ist ein Geschenk», sagt Gurt im Gespräch. Als ehemaliges Heimkind ist er mit den Seelennöten der Menschen vertraut, über die er schreibt. «Verbrechen spielen in meinen Büchern eine eher untergeordnete Rolle, in erster Linie interessieren mich die vielschichtigen Charaktere.» Wir haben den Erfolgsautor zu Hause in Haldenstein nahe Chur besucht. Seite 50

 

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