Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde. Ich begrüsse Sie zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht, unabhängig, kritisch, gut gelaunt, am Donnerstag, dem 17. Juli 2025. Manchmal muss ich schmunzeln bei meinem Intro, weil es mir etwas... absurd vorkommt, wenn ich da frühmorgens einsam in der Dunkelheit, in der nur teilweise erleuchteten Dunkelheit meines Büros da am Schreibtisch sitze und mich durch die Nachrichten quäle. Ich hätte mir noch vor wenigen Jahren gar nicht vorstellen können, dass ich dereinst so, fast hätte ich gesagt, verrückt sein könnte. meinen Tagesablauf auf diese Art und Weise umzustülpen. Aber jetzt ist das integraler Bestandteil geworden und möglicherweise hat sich auch schon so etwas wie eine körperliche und geistige Abhängigkeit von dieser Sendung Weltwoche Daily für mich ergeben. Auf jeden Fall danke ich Ihnen sehr herzlich, dass Sie in dermassen zahlreicher Form seit vielen Jahren steigend bei uns dabei sind und mich ermutigen, mich auch immer wieder antreiben mit Anregungen, mit wohlwollender, auch manchmal weniger wohlwollender Kritik, aber spielt keine Rolle. Diese Auseinandersetzung ist wichtig. Ganz herzlichen Dank dafür. Und ich kann Ihnen versprechen, dass wir das also durchziehen werden. Wichtig ist, abonnieren Sie diesen Kanal, erzählen Sie es weiter, kommentieren Sie, weil das bringt uns in diesen ...labyrinthischen, algorithmischen Welten nach vorne. Ganz wichtig, dass wir hier mit Rückenwind und Schub weitermachen können. Denn Rückenwind, das ist wichtig jetzt von Seiten der Zuschauer. Weil sonst ist man ja als Journalist und als Weltwoche-Journalist insbesondere immer im Gegenwind. Aber der Gegenwind ist wichtig. Er stärkt unsere Muskeln. Und im Gegenwind können nur die stehen bleiben, die eben auf einem sicheren Fundament stehen, wenn sie da nichts haben. Wenn alles nur auf Balsa-Holz und Styropor gebaut ist, dann windet es, dann legt es sie eben um und das darf nicht passieren. Die neue Weltwoche erscheint heute, Nummer 29, 17. Juli 25, 93. Jahrgang. Ein Lob auf die Verschwörungstheorie. Unser Medienkolumnist Kurt W. Zimmermann besieht sich die Sagen der Gegenwart und kommt zum Schluss. Sie sind so aufschlussreich wie unterhaltend hier abgebildet. Zwei Echsenmenschen an einem Globus stehend. Und das ist ein Motiv, das heute zu den populärsten Verschwörungstheorien gehört. Es gibt viele und ich bin auch ein Diagnostiker von Verschwörungstheorien. Ich finde das sehr interessant, weil Verschwörungstheorien, die man so nennt, sind ja Ausdruck eines Misstrauens an den offiziellen Narrativen. Und die Mächtigen haben nämlich die Tendenz, die Verschwörungstheorien wegzuwischen und den Verschwörungstheoretikern quasi eine psychologische Unzurechnungsfähigkeit zu attestieren. Dabei verkennen sie das Wesentliche, dass eben diese Verschwörungstheorien ein Symptom der institutionalisierten Fake News sind, die unsere Politik fortwährend produziert und unsere Medien allzu unkritisch. Nachbeten. Und das ist jetzt keine moralisierende, überhebliche Feststellung, denn alle, wir alle, sind Fake News anfällig. Darum braucht es eben die Erziehung zum kritischen Denken. Deshalb muss man reflexhaft immer dagegen halten, wenn eine dieser offiziellen Wahrheiten von oben verlautbart wird. Sie sehen also, in diesem Thema steckt sehr, sehr viel drin. und Kurt Zimmermann hat das natürlich mit der im eigenen Supples formuliert. Putin ist nicht zu trauen. Trumps Ex-Aussenminister Mike Pompeo im Gespräch. Urs Geriger. hat den mittlerweile stark abgespeckten ehemaligen Trump-Aussenminister gesprochen. Wir haben das Interview auch auf Weltwoche Online dokumentiert. Und das ist jetzt eine amerikanische Sicht, die zusehends wieder Raum findet. Donald Trump hat sich ja umgeben mit einer Reihe von ziemlichen Russland-Falken. Im konservativ-republikanischen Milieu ist man sowieso von Alters her schlecht auf Russland. Und... Zu sprechen, Lindsey Graham ist auch so ein Exponent, Mike Pompeo gehört dazu. Der amerikanische Präsident ist nach meiner Einschätzung ein Pragmatiker. Er erhöht jetzt den Druck, weil er natürlich naiv war, zu glauben, dass man mit Putin ein paar schöne Telefongespräche führen könnte und dann werden die Russen schon aufhören. Da verkennt der amerikanische Präsident letztlich aus Sicht Russlands die Ernsthaftigkeit des Ukraine-Kriegs. Den Russen geht es in diesem Ukraine-Krieg nicht um Wohlstand, um Geld, um ein paar Quadratkilometer Gelände, Gewinne und eben quasi wirtschaftliche Prosperität. Deshalb wäre man dann ja auch entsprechend anfällig auf Sanktionen. Nein, darum geht es eben nicht. Den Russen geht es um die Bewahrung ihrer Souveränität und Unabhängigkeit. Und die sehen sie existenziell bedroht durch die NATO-Osterweiterung, die Weiterungen all dieser... strategischen Vorstösse der westlichen Militärallianz, was man bei uns nicht hören will, was man wegwischt. Da hat man einfach Oropax sich reingesteckt. Und das ist fatal, das rächt sich jetzt, weil man dadurch einfach ein fundamentales Verständnis der Kriegsursachen nicht hat. Und wenn Sie die Kriegsursachen nicht verstehen, können Sie sie auch nicht beenden, den Krieg. Und das ist das Tragische, vor allem auch in der Europäischen Union. Ein Pompeo gehört sicherlich auch zu denen, die... Auch nicht falsch, darauf insistieren, dass man den Russen natürlich auch mit Stärke begegnen muss. Das ist richtig, aber man darf darüber hinaus auch nicht vergessen, dass wir letztlich zur Zusammenarbeit verdammt sind. Und in der EU ist im Moment einfach dieser ganze Kriegswahn vorherrschend. Darüber kann ich ja dann in der internationalen Ausgabe noch etwas länger sprechen. Auf jeden Fall, Putin ist nicht zu trauen und Sie sehen, in der Weltwoche haben Sie immer wieder unterschiedliche Aspekte zu einem bestimmten Thema. Denn gleichzeitig drucken wir auch ab einen exzellenten Essay, wie ich meine, von Günther Verheugen. Günther Verheugen, der frühere EU-Erweiterungskommissar, schreibt, sozusagen als Gegenpunkt zu Pompeo, Frieden mit Russland, die EU hat sich im Ukraine-Krieg strategisch und moralisch verrannt. Ausführlich legt da der ehemalige EU-Exponent, frühere FDP-Politiker, dann zur SPD gewechselt, seine Sicht der Dinge dar. Günther Verheugen mit Mike Pompeo. Und ganz interessant, was mein Kollege Christoph Mörgeli recherchiert hat zu den Forschungsprogrammen Horizon. Das ist wirklich bemerkenswert. Ich habe... Bei einem Vortrag 2014 schon mal darauf hingewiesen, dass diese ganzen Horizons, das sind die Forschungsprogramme der EU, dass da nur ein Bruchteil überhaupt in die Forschung hineingeht. Vieles ist Industrieförderung und jetzt sind da neue Berichte erschienen, unter anderem vom IFO, Wirtschaftsforschungsinstitut in München. Und die kommen zum Schluss, dass da wirklich ein Bruchteil dieser 100 Milliarden Forschungsförderung in die Forschung geht. Die EU subventioniert nicht neue... Ideen, neue Technologien, sondern alte Industrien. Und das ist in der Schweiz überhaupt nicht aufgegriffen worden und das holen wir jetzt nach mit dieser Recherche von Christoph Mörgeli. Ein ganz wichtiger Beitrag, wie ich meine, zu der EU- Diskussion heute, die wir da zu führen haben. Xi Jinping gestürzt, er ist noch im Amt, aber wohl nicht mehr an der Macht. Francis Pike, unser Ostasien- Experte, mit einer hochbrisanten Geschichte. die bei uns in den Medien noch überhaupt keinen Widerhall gefunden hat. Xi Jinping, das chinesische Staatsoberhaupt, möglicherweise abgesetzt, eine Palastrevolution. Ich habe das hier ja auch schon mal angedeutet, nach Angaben unseres Ökonomen Hans Kaufmann, der auch quasi in die globale Kristallkugel hineinblickt. Sehr interessant, was Francis Pike da darlegt. Und unser Reporter Daniel Rieser. trifft Curtis Yarwin. Curtis Yarwin ist ein Vordenker der amerikanischen Rechten, ein Vordenker der MAGA-Bewegung. Das amerikanische linke Magazin The New Yorker hat im Juni Curtis Yarwin porträtiert als Verfechter einer amerikanischen Monarchie. Und über diese Ideen spricht Daniel Rieser mit diesem Vordenker, etwas hippiehaft aussehenden Vordenker der amerikanischen Rechten, der unter anderem sagt, Demokratie ist Quatsch, also schnallen Sie sich an! kürzlich vom 50. Geburtstag des Europaparks gesprochen. Das ist sozusagen die thematisch-journalistische Entsprechung einer Achterbahnfahrt mit unterschiedlichen Höhen, Tiefen, Perspektiven. Sie drehen sich ein paar Mal um die eigene Achse, wenn Sie die Weltwoche lesen. Was sind die grossen Themen in der Schweiz? Ich habe hier einen ziemlichen Stapel von Zeitungsseiten. Versuchen wir das Ganze. effizient durchzuarbeiten. Luzern zieht Touristen-Notbremse. Badiverband Chinesen und andere Reisegruppen, also nach der Brunt-Rutter-Badie, die gegenüber Franzosen die Notbremse gezogen hat, jetzt also auch Luzern im Touristen-Notstand. Das sind Symptome der ausser Rand- und Bandgeratenen-Zuwanderung in die Schweiz. Auf der einen Seite ist das natürlich eine Anerkennung. Wir freuen uns. dass die Schweiz so beliebt ist. Der Blick berichtet übrigens auch über Superstars, die jetzt in der Schweiz Ferien verbringen, unter anderem Justin Bieber mit seiner Frau, der mittlerweile extrem tätowierte ehemalige Jugendsänger, und Halle Berry, die Schauspielerin, war kürzlich im Parkhotel Witznau zu Gast, in einer der schönsten Gegenden des Landes. Also Sie sehen, die Schweiz bleibt ein Magnet, das ist grossartig, aber auf der anderen Seite, vor allem wenn das in der beständigen, sich verfestigenden Form der Zuwanderung daherkommt, dann haben wir natürlich ein riesiges Problem. Und diese Massnahmen sind ein Symptom, dass es bei uns aus dem Ruder läuft. Mit der EU zu mehr Sicherheit. Als ich diesen Titel heute Morgen im Tagesanzeiger gelesen habe, ist das Sackmesser in meiner Hose sofort aufgesprungen und die Alarmsirenen schrillten laut. Der Bundesrat plant Gespräche für eine Zusammenarbeit bei der Rüstung. Das wird jetzt natürlich alles heruntergespielt und man sagt, nein, nein, das sei verträglich mit der Neutralität und wir müssen doch, um uns zu schützen und wir profitieren von günstigen Verträgen und von diesen Pools, wie man Rüstungsgüter beschaffen kann. Wir können auch unsere Soldaten dann mit den EU-Soldaten zusammen, die es ja gar nicht gibt. Ich meine, die EU gibt es gar nicht als militärisches Phänomen. Zum Glück gibt es sie nicht. Mit der sollen wir zusammenarbeiten. Da fängt es schon mal an. Kurzum, das scherbelt gewaltig und in mir regt sich einfach ein qualifiziertes Unbehagen an diesen Verquickungen und Verklumpungen und Verfilzungen. Ich bin ein Verfechter gerade in der heutigen Zeit der grösstmöglichen staatlichen Unabhängigkeit. Ich habe auch nichts dagegen, dass man mit der EU zusammenarbeitet. Aber man muss das aus dem Geist der schweizerischen Neutralität heraus tun. Und das heisst, man muss zur Kenntnis nehmen, dass wir heute in einem Kriegszustand, also die EU und die Schweiz zum Teil auch, in einem Kriegszustand mit Russland leben. Was ich für einen völlig unnötigen, sehr gefährlichen und auf mittlere und lange Frist verheerenden Zustand halte. Und die Schweiz hätte den Vorteil, sich eben nicht in diesen ganzen Wahn hineinziehen zu lassen. Aber indem natürlich unser Bundesrat gleichzeitig mit der EU Unterwerfungsverträge verhandelt, gleichzeitig Wirtschaftssanktionen gegen Russland macht, gleichzeitig auf allen Kanälen auf Russland einprügelt und sich da eben in dieses Getümmel hineinstürzt und wenn er dann gleichzeitig auch noch in Rüstungsfragen immer näher an die EU rückt, ja da muss man sich nicht wundern. wenn die Schweiz genauso behandelt wird wie die Europäische Union, wenn die Schweiz eben diesen Willen zur Unabhängigkeit nicht mehr hat. Und das ist das Problem hier. Das sind eben Symptome der Willenserschlaffung bezüglich der Unabhängigkeit der Schweiz. Und darum muss man dagegen sein. Und darum sollte man jetzt auch in der Politik, finde ich, wenn einem diese Unabhängigkeit am Herzen liegt, sollte man ganz dezidiert sich dafür einsetzen. Und das gefällt mir eben auch nicht an den sogenannten bürgerlichen Medien in der Schweiz, die immer so taktisch sind, vor allem die Freisinnigen, die ja nichts polarisierendes, provokatives sagen wollen. Wir wollen diese Eiertänze. Vor lauter Eiertänzen merken sie gar nicht, dass ihnen die Schweiz da unter dem Eiertanz entschwindet und sich auflöst wie ein Zucker in diesem europäischen, lauwarmen Tee-Ozean. Was für abenteuerliche Bildmetaphern hier. Ich muss langsam aufhören. Das wird zum kontraproduktiven Metapherngewirbel hier. Nein, Sie verstehen, worauf ich hinaus will. Der Tagesanzeiger bejubelt das natürlich, findet das grossartig. Ist Ausdruck unserer Weltoffenheit. Was sind das für Bünzlitypen? Was ist das für eine Beschränktheit? Wenn du die ganze Zeit beweisen musst, was für ein weltoffener Mensch du bist, dann bist du vermutlich der grösste Provinzler, den es überhaupt noch gibt. Wir Schweizer müssen doch nicht beweisen, dass wir weltoffen sind. Wir sind schon weltoffen, da konnten sie in der EU das Wort weltoffen noch gar nicht buchstabieren. Da gab es die EU noch gar nicht. Ich habe immer gesagt, die Schweiz ist ein früh globalisiertes Land. Die war in Europa schon früh globalisiert und globalisiert, als sie dort dieses Wort und auch in der Schweiz noch gar nicht aussprechen konnten. Das Verfahren gegen den früheren Bersesprecher Launer ist eingestellt worden, die Corona-Leaks. Der Bund hat da nichts herausgefunden. dass der ehemalige Sprecher des Gesundheitsministers Berset während der Corona-Zeit vertrauliche Informationen, Amtsgeheimnisse an die Blick-Redaktionen und insbesondere an den CEO von Ringier, Mark Walder, weitergeleitet habe. Nun, die Gerichte haben gesprochen, aber ich war damals im Bundeshaus und ich kann Ihnen sagen, dieser Bundesratssprecher, der ist mit den Blickjournalisten fast händchenhaltend durch die Wandelgänge gezogen. Also wer da glaubt, dass nicht irgendwelche vertrauliche Informationen in der hochbrisanten Corona-Zeit vorzeitig durchgestochen wurden, durch. Denn Herr Lauener, ich will ihm nicht zu nahe treten, aber auf jeden Fall hat er nichts unternommen, um diesen Eindruck zu zerstreuen, dass da also kommunizierende Röhren, dass da eine Standleitung bestanden hat zwischen dem Departement Perse und der Blick-Redaktion. Entsprechend unkritisch war ja auch die Blick-Redaktion. Die haben ja diese Corona-Massnahmen bejubelt, wie übrigens auch mehr oder weniger alle Zeitungen, mit Ausnahme der Weltwoche. Das ist einfach so. Wir haben einen Februar. sind wir da auf einen kritischen Kurs gegangen. Aber wie ich meine, durchaus auch ausgewogen. Ich gehöre zum Beispiel nicht zu den grossen Impfskeptikern. Ich bin gegen jegliche Form von Impfpflicht. Das finde ich total daneben. Aber ich bin kein Gegner und auch nicht medizinisch kompetent genug, um mich dazu jetzt qualifiziert äussern zu können. Aber in dieser ganzen staatlichen Machtzusammenballung, da musste man doch dagegen halten. EU-Diskussion. Es rumpelt in der... FDP. Und jetzt hat sich aus dem Altersheim, ich wusste gar nicht, dass er noch lebt, aber er ist offensichtlich nach wie vor top fit und hier auf der Höhe der Debatte, da meldet sich der Jean-Pierre Bonny zu Wort, der ehemalige FDP-Nationalrat und er sagt, es braucht eine Urabstimmung zum EU-Unterwerfungsvertrag in der FDP, also quasi eine Ähm. fundamental Abstimmung in der Partei, ob man jetzt für diese Eheunterwerfung sei oder dagegen. Das fordert er und seine Idee stösst natürlich bei den bürgerlichen rechteren FDPlern, wie etwa Philippo Leutenecker, auf Zustimmung. Das zeigt, dass sich in der FDP jetzt doch etwas verändert, auch unter dem Berichterstattungsgetrommel der NZZ, seit Beteria die Katharina Fontana seit einiger Zeit nun sich sehr kritisch über diesen EU-Vertrag äussert, im Sinne der Weltwoche. Wir sind ja da schon lange kritisch dabei. Bei der NZZ muss man eben auch immer diese Eiertänze vollziehen, weil ein Teil der Redaktion ist natürlich für, das sind die EU-Turbos, die sind dafür. Und eben auch die freisinnige Partei ist da ganz gespalten. Und interessant ist, dass der Jean-Pierre Bonny in seinem Buch, in einer Biografie geschrieben hat, dass damals bei den ersten grossen Europaabstimmungen beim Europäischen Wirtschaftsraum 1992, dass ich den Bundesrat angerufen habe und gesagt habe, dieser Vertrag sei hochproblematisch, aber er habe sich öffentlich immer für den Vertrag ausgesprochen. Boni sagt nicht, wen es ist. Ich glaube, es war der damalige Bundesrat Kaspar Feliger. Und hier ist genau die Tragödie, hier ist genau das Problem, meine Damen und Herren. Ich meine, was haben wir für Politiker, was haben wir für Bundesräte, Wenn die in einer existenziellen Frage für die Schweiz, nämlich der Unabhängigkeit, sind wir noch selber Herr im Haus. Wenn diese Leute öffentlich die Bundesräte dafür predigen, aber hinter den Kulissen mit Telefon einem Politiker wie damals den Jean-Pierre Bonny beauftragen, du musst also dagegen reden, ich kann ja nichts sagen. Was sind das, Entschuldigung, für Weicheier, die wir da oben haben? Ich meine, wenn die Bundesräte dermassen an ihrem Amt kleben, dass sie sogar einen für die Schweiz verheerenden politischen Entscheid propagieren, von dem sie nicht überzeugt sind, und dann hintenrum einen anderen laufen lassen, dann ist das einfach ein Zeichen für schlechte Politik und für schlechte politische Leadership. Und das ist genau das Problem, das Sie hier sehen, meines Erachtens der freisinnigen Partei, dass man das Amt über die Sache stellt, dass man das Ansehen über die Sache stellt, dass man sein Ego über die Schweiz stellt. Das ist hier. das Problem. Aber jetzt kann man natürlich verantwortungsethisch und pragmatisch und sachlich sagen, ja immerhin, wenn auch in Eiertänzen wendet sich allmählich oder zeigen sich in der FDP zarte Knospen eines unabhängigkeitspolitischen Erwachens. Wäre ja schön, wäre ja grossartig, wer fragt dann danach, auf welchen verschlungenen Wegen man dazu... gekommen ist, so will der Bund die Schweizer Rüstungsindustrie retten. Ja, und eine Person, die ganz besonders für diese Zusammenarbeit ist, die ich vorhin angetönt habe, ist die Bell Vipulli, die stellvertretende Staatssekretärin dafür die entsprechenden Sicherheitsfragen. Und wenn sie dafür ist, kann ich Ihnen sagen, bin ich automatisch dagegen. Ich schätze sie, ist eine nette Person, aber sie führt geistig immer noch den Winterkrieg Finnlands. Aufgrund ihrer Familiengeschichte, dem Winterkrieg Finnlands gegen Russland. Und diese Prägungen, unbenommen. Aber das ist nicht die schweizerische Perspektive. EU-Debatte, Interview mit dem Staatsrechtsprofessor Andreas Glaser. Ich habe gestern schon kurz darauf hingewiesen. Interessant in der NZZ und eben auch Ausdruck dieser Klimaveränderung gegenüber diesen Verträgen, die ja von der NZZ-Chefredaktion bejubelt werden. Auf jeden Fall interessant, was Glaser hier sagt. Fazit, die EU-Verträge gehen viel weiter in der Beschneidung der schweizerischen Volksrechte als bisher gedacht. Und die Machtverlagerung sei klar, sollte die Schweiz diese Verträge unterzeichnen, verliert das Volk, verlieren die Kantone Macht, Politiker und Bundesrat gewinnen Macht und vor allem gewinnt die EU Macht. Und wir haben viel weniger zu sagen, als man gedacht hätte. Und implizit wirft Glaser den Bundesrat auch vor, hier unehrlich zu informieren, dass er eben nicht hinsteht und sagt, das wären die Konsequenzen, sondern dass man das Ganze herunterspielt. Dann gab es in letzter Zeit auch interessant Widerstand. Einzelner eines landwirtschaftlichen Verbands gegen die EU-Verträge. Entschuldigung, falsch, Schluss gestrichen. Es gibt Widerstand eines landwirtschaftlichen Verbands gegen die SVP, weil dieser landwirtschaftliche Verband für die EU-Unterwerfungsverträge sei. Und das ist unter anderem eine Lobbyorganisation. Ich muss hier nur schnell den Namen finden. Wir sehen jetzt nicht gleich eine Lobbyorganisation, die hier im Vordergrund steht. Und der Ökonomie-Professor Matthias Binswanger erklärt im Tagesanzeiger diesen Widerstand. Und interessant ist, dass eben diese angeblich landwirtschaftliche Lobbyorganisation, vor allem eine Lobbyorganisation der Grossverteiler Migros und Coop ist. Und Migros und Coop, die sind natürlich für diese EU-Verträge, weil sie dann unter anderem billiger Käse einkaufen können im Ausland. was aber wiederum nicht im Interesse der Landwirtschaft ist. Also passen Sie auf, wenn Ihnen erzählt wird, die Bauern seien jetzt auch plötzlich für die EU-Unterwerfung. Das stimmt so nicht. Bürgerliche sollten das Problem ernst nehmen. Handeln wir nicht, werden die Hitzesommer unerträglich. Es braucht Massnahmen statt Polemik über die Forderungen der Grünen. Das schreibt der Tagesanzeiger. Ich erlebe keinen Tag ohne Regen im Sommer. Das ist ein völlig verregneter Sommer. Und ich habe jetzt immer gehört, in der Schweiz seien wir ja viel stärker der Hitze und dem Klimawandel ausgesetzt. Also der Hitzesommer wird wirklich unerträglich. Ja, weil eben die Hitze nicht da ist. Auch jetzt wieder. Es regnet, alles Wolken verhangen. Einen so schlechten Sommer habe ich schon lange nicht mehr erlebt. Dann eine regionale Nachricht, die vielleicht nicht uninteressant ist. Die Betreiber der Lugeten fühlen sich schikaniert, lese ich im Höfener Volksblatt. Der Neustart des Gasthofs schaut dann, ob... Pfeffikon ist geglückt, auch dank Sonnenschein. Doch Wolken ziehen auf. Besitzer Edgar Weber und Pächter Michel Peclar sehen sich vom Bürgerforum Freienbach diffamiert. Michel Peclar, das ist ein sehr erfolgreicher, unglaublich innovativer und auch sympathischer Gastronom aus Zürich. Wir haben ja eine ganze Reihe von ganz tollen Gastronomen hier bei uns. Auch die Familie Bindella gehört dazu. Peclar, ein relativer Newcomer, wenn man so will, auf der Szene. aber auch hochgradig, erfindungs- und einfallsreich, was er macht. Und das Restaurant Lugeten, ich war noch nie dort, oberhalb vom Pfäffikon, wunderschön mit Aussicht und das ist ein grosser Erfolg. Aber da gibt es jetzt eine Gruppe und die wehren sich da jetzt auch etwas gegen den Jet-Set-Truppel. Der eine oder andere Gast ist mit dem Helikopter gelandet und da ist nun also auch Feuer im Dach und die beiden... Betreiber, vor allem der Gastronomen und der Eigentümer, die wehren sich jetzt gegen Schikanen. Die Vertreter dieses Bürgerforums Freienbach wollten sich noch nicht äussern im Höfner Volksblatt, also kann ich deren Position hier nicht weitergehen. Verrückt, Wahnsinn, es ist so schön hier, die Schweiz macht Superstar Justin Bieber glücklich und dann sind wir ja auch ein bisschen glücklich, dass es so vielen hier gefällt, aber eben zu vielen. und leider auch den falschen, die dann in der Schweiz bleiben, wobei ich jetzt nicht da den amerikanischen Sänger meine, aber Sie wissen, wovon die Rede ist. Ich danke Ihnen ganz herzlich für die Aufmerksamkeit. Das war es von Weltwoche Daily Schweiz. Ich melde mich gleich zurück mit der internationalen Ausgabe und wünsche Ihnen allen einen wunderschönen Tag.