Ausstellung
Schliesslich gilt es, Abschied zu nehmen
Van Gogh, Hodler und ein Cabriolet: Die Sammlerin und Pionierin Gertrud Dübi-Müller. Kunstmuseum Basel. Bis 7. Februar
Das Fräulein sitzt in einem langen rötlichen Kleid schräg auf einem Kanapee. Nicht sehr locker, die linke Hand ist unbequem abgestützt. Der Gesichtsausdruck erscheint etwas abwesend, vielleicht auch verträumt. So hat Ferdinand Hodler die damals noch unverheiratete Industriellentochter Gertrud Müller in einem Ganzkörperporträt im Herbst 1911 festgehalten. Sie hatte zwar ihre Vorbehalte gegenüber dieser Auftragsarbeit, sie hielt sie für unvollendet. Aber Hodler kümmerte das nicht: «Ich bin ganz verliebt in das freundliche Gesicht. Machen Sie, dass Sie nur immer meinem Porträt gleichen . . .», schrieb er ihr. ...

