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Der Roman seiner Mutter, vom Vater diktiert
Emmanuel Carrère: Kolchose. Aus dem Französischen von Claudia Hamm. Matthes & Seitz, Berlin. 512 S., Fr. 41.90
Ein grosser Carrère», schwärmte Le Monde. Die Lektüre der gelungenen Übersetzung von Claudia Hamm bestätigt den Befund. «Kolchose» ist das Meisterwerk der Reife eines einzigartigen Schriftstellers, der seit seiner düsteren Erzählung «Schneetreiben» über die Ängste und Obsessionen eines in sich gekehrten Knaben, der gegen das Bettnässen kämpft, zum bedeutendsten Vertreter der französischen Gegenwartsliteratur neben Michel Houellebecq geworden ist. Emmanuel Carrère ...

