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Die Weltwoche

Inhalt
Diese Woche
Thomas Vogel
Mein Leiden am Schauspielhaus
Julie Burchill
Nikki Glaser ist nicht zu bremsen
Francis Pike
Kleiner Satan, grosser Satan
Rolf Hürzeler
Stunde der Erleuchtung
Urs Gehriger
«Wunschdenken der Medien»
Thilo Sarrazin
Meinungsfreiheit und Verfassung
Urs Gehriger
Reise ins Pulverfass
Weltwoche
Transnistrien – Eine Zeitreise
Peter Ruch
In der Hoffnung verankert
Martin Grichting
Keine Freiheit ohne Gott
Pierre Heumann
Blind ins Blutbad
Michael Bahnerth
Schlägt die Stunde der Weltenretter?
Tamara Wernli
Welche Ex war besser im Bett?
Benjamin Bögli
«Jede Nacht ist anders»
Literatur und Kunst
Michael Bahnerth
Ikone der Woche
Christoph Egger
Der Wolf – ein Tier wie du und ich?
Gerhild Heyder
Erinnerung und Wiederholung
Sylvie-Sophie Schindler
Weil wir Geschichten brauchen
Max Wey
Farbe bekennen
Benjamin Bögli
Denn sie wissen, was sie tun
Wolfram Knorr
Es kitscht im Reich der Mode
Chris von Rohr
Simon & Garfunkel: The Sound of Silence
Daniela Niederberger
Dies, das, Ananas
Mark van Huisseling
«Dirty Harry» lebt
Peter Rüedi
Running wild, thinking mild
Thomas Wördehoff
Plötzlich Nummer eins
Leben heute
Linus Reichlin
Liebe Mutter
Mark van Huisseling
Warum Journalisten nicht zu trauen ist
Dania Schiftan
Reiz des Verbotenen
Weltwoche
Wir freuen uns über Ihre Zuschriften
Wolfgang Koydl
Lecornu, Macron, Aznavour, Paschinjan, Krause, Ude, Reiter, Kubicki, Klingbeil, Bessent, Reeves, Trump, Mamdani, Charles
Roger Köppel
Die Stille im Glas
Wolfgang Koydl
Das Ende von Labour und den Tories
Weltwoche
Urs Gehriger in Transnistrien, Gil Glasenberg über sein Leben als DJ, Jugend-Serie «Euphoria
Kurt W. Zimmermann
Eine Ente gegen rechts
Alexander Wendt
Maueropfer Merz
Joachim Köhler
Holt Opa aus dem Grab!
Anabel Schunke
Arabisch am Badesee
Oliver Stock
Steuereinnahmen auf Rekordhoch, Wirtschaft zerfällt
Matthias Matussek
Lieber Julian Adrat
Meinungsfreiheit und Verfassung
ABO

Thilo Sarrazin

Meinungsfreiheit und Verfassung

Wenn man mit Zensur und Ausgrenzung einmal anfängt, wo zieht man dann die Grenze?
Es gibt kaum ein diktatorisches Regime, das nicht von sich behauptet, es gewährleiste die Meinungsfreiheit der Bürger. So hiess es in Artikel 27 der DDR-Verfassung von 1968: «Jeder Bürger der Deutschen Demokratischen Republik hat das Recht, den Grundsätzen dieser Verfassung entsprechend seine Meinung frei und öffentlich zu äussern.» Und weiter: «Die Freiheit der Presse, des Rundfunks und des Fernsehens ist gewährleistet.» Das bedeutete im Klartext: Alle Meinungsäusserungen, die die sozialistische Staats- und Wirtschaftsordnung in Frage stellten oder wo die Staatsorgane der Meinung waren, dass sie dies täten, fielen nicht unter die Meinungsfreiheit. Für unbotmässige Äuss ...
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