«Vom Stil her ist das das Allerletzte»: Merz' missglückter Ministerwechsel löst parteiinterne Kritik aus
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«Vom Stil her ist das das Allerletzte»: Merz' missglückter Ministerwechsel löst parteiinterne Kritik aus

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«Vom Stil her ist das das Allerletzte»: Merz' missglückter Ministerwechsel löst parteiinterne Kritik aus
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Bundeskanzler Friedrich Merz gerät wegen der gescheiterten Ablösung von Verkehrsminister Patrick Schnieder zunehmend auch in der CDU unter Druck. Das berichtet die Welt unter Berufung auf Äusserungen aus der Partei.

Auslöser ist die missglückte Personalrochade im Verkehrsministerium. Merz wollte Schnieder durch den CDU-Finanzexperten Fritz Güntzler ersetzen. Dieser sagte zunächst zu, zog seine Zusage jedoch am nächsten Morgen aus fachlichen Gründen wieder zurück. Schnieder hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits per SMS von einzelnen Bundestagsabgeordneten verabschiedet. Wie es nun weitergeht, ist offen.

Sebastian Gollnow/DPA/Keystone
Bundeskanzler Friedrich Merz an einer Medienkonferenz im Kanzleramt
Sebastian Gollnow/DPA/Keystone

Besonders scharfe Kritik kommt aus Schnieders Heimat Rheinland-Pfalz. Gerhard Kauth, Vorsitzender von Schnieders CDU-Gemeindeverband Arzfeld, nannte das Vorgehen des Kanzlers «skandalös». «Vom Stil her ist das das Allerletzte. In ganz Rheinland-Pfalz herrscht Kopfschütteln, das versteht kein Mensch», sagte er dem Tagesspiegel.

Auch prominente Unionspolitiker äussern sich kritisch. Der frühere Kanzleramtsminister Peter Altmaier erklärte auf X, der Umgang mit Schnieder mache ihn «betroffen und wütend». Dieser werde «weder Schnieders Person noch seiner Leistung gerecht». CDA-Vize Christian Bäumler sprach gegenüber dem Handelsblatt von einem «Eindruck von Willkür». Eine Bundesregierung dürfe «nicht wie ein Feudalkönigreich geführt werden».

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