Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat ein Strafverfahren gegen die GLP-Politikerin und Co-Präsidentin der Operation Libero, Sanija Ameti, eingeleitet. Dies berichten die Zeitungen von CH Media. Anlass sind ihre Schüsse auf ein Bild von Jesus und Maria, Ameti teilte den «Fehler», wie sie später sagte, auf Instagram. Die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft lauten auf Störung der Glaubens- und Kultusfreiheit, wie ein Sprecher der Behörde bestätigte.
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Ametis Aktion fand vor rund drei Monaten statt und löste eine Welle der Entrüstung aus. Ameti verlor ihren Job und zog sich zeitweise aus der Öffentlichkeit zurück. Erst kürzlich kündigte sie in einem Interview mit CH Media ihre Rückkehr in den Zürcher Gemeinderat an, sie bedauerte ihre Handlung.
Ihre politische Zukunft bleibt ungewiss. Während Parteipräsident Jürg Grossen ihre Mitgliedschaft in der Grünliberalen Partei in Frage stellt, will Ameti sowohl in der Partei als auch in der Politik bleiben. Mehrere Strafanzeigen, darunter von der Jungen SVP und der Bewegung «Mass-voll!», führten zu dem laufenden Verfahren.
Für Ameti gilt die Unschuldsvermutung.