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Die Weltwoche

Inhalt
Diese Woche
Nicholas Farrell
Ist Trump ein Faschist?
Julie Burchill
Sie amüsiert sich wie noch nie
Pierre Heumann
Israels gerechter Krieg gegen die Mullahs
Daniela Niederberger
Frauen ohne Kinder
Oskar Lafontaine
Vertrauen rettet die Welt
Robert Nef
Weltmacht am Scheideweg
Peter Ruch
Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist
Matthias Matussek
Tel Aviv, mon amour
Anabel Schunke
Reality-Check in Kairo
David Biner
«Der Wokeismus ist ein Kreuzzug gegen das Christentum»
Michael Bahnert
Das Branden der Hitzewellen
Weltwoche
Vom Lehrling zur Legende
David Schnapp
«Ich wollte als Koch etwas tun, das zuvor nicht da war»
Literatur und Kunst
Michael Bahnerth
Ikone der Woche
Peter Henning
Einer von den Guten
Rolf Hürzeler
Rebellin gegen royale Traditionen
Pia Reinacher
Heimatroman ohne Klischees
Benjamin Bögli
«Mit mir hat es begonnen»
Regula Stämpfli
Fotos als Waffe
Mathias Haehl
Im Bett von Lennon und Ono
Chris von Rohr
The Kinks: Sunny Afternoon
Wolfram Knorr
Werkzeugkasten eines Lebensmüden
Marc Bodmer
Dämonen der Dunkelheit
Peter Rüedi
Zukunft der Vergangenheit
Leben heute
Dania Schiftan
Ungewöhnliche Begehren
Weltwoche
Wir freuen uns über Ihre Zuschriften
Weltwoche
Israels Krieg gegen den Iran, Gerd Dönni über untergehende Imperien, Gespräch mit Ausnahme-Gastronom Daniel Humm im «Eleven Madison Park», Benjamin Bögli in Philadelphia trifft Cornbread, den ersten Sprayer
Weltwoche
Merz, Klingbeil, Friedländer, Jürgens, Knef, Turner, Bugs, Kiewel, Musar, Kartheiser, Macron, Trump, Meloni, Biden, Spielberg, Starmer
Roger Köppel
Israels Krieg gegen den Iran
Kurt W. Zimmermann
Die Mullahs aus den Medien
Evarist Bartolo
Die EU ist ein Haus, das vom Dach aus gebaut wurde
Matthias Matussek
Lieber Ajatollah Chamenei
Oliver Stock
Deutschland wächst – in der Verwaltung
Roger Köppel
Denkmal des eigenen Überlebens
Roman Zeller
«Deutschland ist kein sicheres Land mehr»
Philipp Gut
Putin fordert Merz heraus
Rahel Senn
Brics oder Blackout?
Thomas Renggli
Frauenfussball in der Alisha-Lehmann-Falle
Anabel Schunke
Der Staat gegen Rentner Niehoff
Merz, Klingbeil, Friedländer, Jürgens, Knef, Turner, Bugs, Kiewel, Musar, Kartheiser, Macron, Trump, Meloni, Biden, Spielberg, Starmer

Merz, Klingbeil, Friedländer, Jürgens, Knef, Turner, Bugs, Kiewel, Musar, Kartheiser, Macron, Trump, Meloni, Biden, Spielberg, Starmer

Friedrich Merz, Analog-Kanzler, lässt die Hosen runter – im übertragenen Sinn. Auf Insta ist der Regierungschef ganz nahbar: Hemdsärmelig sitzt er vor der Kamera und liest Kommentare von Usern vor. Da wird ihm die Jugend die digitale Bude einrennen.

Lars Klingbeil, Berufs-Philatelist, ehrt eine säkulare Heilige. Der für Briefmarken zuständige Finanzminister gab bekannt, dass eine Sondermarke für die kürzlich verstorbene Holocaustüberlebende Margot Friedländer erscheinen werde. Sie befindet sich in guter Gesellschaft: Auch Udo Jürgens, Hildegard Knef, Tina Turner und Bugs Bunny zieren bald eine Marke.

MICHAEL KAPPELER / KEYSTONE
ARCHIV - 09
MICHAEL KAPPELER / KEYSTONE

Andrea Kiewel, Schlagerbraut, musste ein Geheimnis preisgeben. Die Moderatorin des ZDF-«Fernsehgartens» lebt seit Jahren in Tel Aviv und wird jeden Sonntag zur Sendung eingeflogen. Weil wegen des Krieges mit dem Iran alle Flüge eingestellt wurden, sass Kiewel fest. Angeblich zahlt sie die Anreise selber. Bleibt der CO2-Fussabdruck.

Natasa Pirc Musar, Störenfriedin, macht sich in Brüssel unbeliebt. Bei einem Besuch in der EU-Metropole sprach sich Sloweniens Präsidentin für «stille» Gespräche mit Russland aus. Die EU sollte dazu eine Gruppe «weiser Männer und Frauen» bilden. Leicht gesagt – in der EU. Woher nehmen und nicht stehlen?

Fernand Kartheiser, Kleinstaaten-Troll, hat auch eine Idee für einen Austausch mit Moskau: einen Ferndialog. Russische Duma-Abgeordnete seien offen für Gespräche über alle Themen, mailte der Luxemburger EU-Abgeordnete seinen 719 Kollegen. Ist wohl vergebene Liebesmüh. Kartheiser ist in Verruf geraten, seit er an den Moskauer Siegesfeierlichkeiten teilnahm.

Emmanuel Macron, gerupfter Hahn, muss erkennen, dass der Lack ab ist. Auf dem jüngsten G-7-Treffen in Kanada putzte ihn nicht nur US-Kollege Donald Trump ab: Der «Aufmerksamkeit heischende» Franzose habe keine Ahnung, wovon er rede. Aber auch Giorgia Meloni war nicht angetan: Nach einem Gespräch mit Macron rollte sie verzweifelt die Augen.

Joe Biden, Rentner, holte sich Profihilfe. Wie bekanntwurde, griff Starregisseur Steven Spielberg dem angeschlagenen Präsidenten bei dessen öffentlichen Auftritten unter die Arme. Er sollte «Hollywoodmagie» in Bidens Reden und Auftritte zaubern. Das ging wohl daneben.

Keir Starmer, Pudel, ging vor Donald Trump auf die Knie. Als dem US-Präsidenten seine Kopie eines amerikanisch-britischen Handelsabkommens aus der Hand fiel, tauchte der Briten-Premier eilfertig hinunter, um die Papiere einzusammeln – und bestätigte das Klischee vom britischen Schosshündchen.

Zusammengestellt von Wolfgang Koydl

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