Mehrheit der Deutschen befürwortet vollständige Grenzschliessung für Flüchtlinge
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Mehrheit der Deutschen befürwortet vollständige Grenzschliessung für Flüchtlinge

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
Mehrheit der Deutschen befürwortet vollständige Grenzschliessung für Flüchtlinge
Mehrheit der Deutschen befürwortet vollständige Grenzschliessung für Flüchtlinge
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Mehr als die Hälfte der Deutschen spricht sich für eine vollständige Schliessung der Grenzen für Flüchtlinge aus. Dies geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ipsos UK hervor, die gemeinsam mit dem UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR veröffentlicht wurde. Demnach befürworten 51 Prozent der Befragten eine vollständige Grenzschliessung für Flüchtlinge. Gleichzeitig unterstützen 69 Prozent das Recht, in einem anderen Land Schutz vor Krieg oder Verfolgung zu suchen.

Michael Probst/AP Photo/Keystone
Deutsche Polizei kontrolliert die Grenze bei Kehl (Symbolbild)
Michael Probst/AP Photo/Keystone

Laut Ipsos zeigt sich dieses Muster auch in anderen Ländern. Viele Menschen befürworteten grundsätzlich den Flüchtlingsschutz, seien jedoch skeptisch gegenüber dessen praktischer Umsetzung. Für die Erhebung wurden zwischen dem 24. April und dem 8. Mai 2026 insgesamt 21.521 Erwachsene in 29 Ländern befragt, darunter rund 1000 Personen in Deutschland.

62 Prozent der Befragten in Deutschland sind der Ansicht, viele Asylsuchende und Migranten seien nicht tatsächlich schutzbedürftig, sondern suchten wirtschaftliche Chancen oder Sozialleistungen. Nur 30 Prozent glauben, dass sich Flüchtlinge erfolgreich integrieren werden. 35 Prozent sehen einen positiven Beitrag von Flüchtlingen für die Gesellschaft. International liegen diese Werte höher. Zugleich zeigt die Umfrage, dass jüngere Menschen der Generation Z in allen untersuchten Ländern der Aufnahme und Integration von Flüchtlingen offener gegenüberstehen als ältere Altersgruppen.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 04.08.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.