Ein Mädchen wie alle
Marlen Mairhofer: Alice. Verlag Jung und Jung. 128 S., Fr. 34.90
Ein Name. Viele Verben. Viele Wendungen. So geht es los, so geht es weiter, so geht es dahin in Marlen Mairhofers Debütroman «Alice»: «[. . .] Alice fällt in die Liebe hinein und aus der Liebe heraus, Alice fällt ins Bett, Alice fällt in Arme, Alice fällt und steht wieder auf [. . .].» Beim Lesen entsteht sofort ein Sog, auch wenn man das als Rezensentin eigentlich nicht mehr so formulieren will, weil es arg abgegriffen ist. Besser so: Man fällt in ein Loch und landet dadurch in dem Leben eines jungen Mädchens, das ebenso ernüchternd wie erstaunlich ist – und man will nimmermehr fort. ...

