Donald Trump: Iran habe zugestimmt, «niemals Atomwaffen zu besitzen»
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Donald Trump: Iran habe zugestimmt, «niemals Atomwaffen zu besitzen»

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
Donald Trump: Iran habe zugestimmt, «niemals Atomwaffen zu besitzen»
Donald Trump: Iran habe zugestimmt, «niemals Atomwaffen zu besitzen»
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Die USA und der Iran haben sich auf ein erstes Rahmenabkommen zur Beilegung ihrer jüngsten Konfrontation verständigt. US-Präsident Donald Trump erklärte, Teheran habe zugesagt, «niemals Atomwaffen zu besitzen». Die Vereinbarung soll nach Angaben aus Washington am Freitag offiziell unterzeichnet werden.

Trump verkündete die Einigung vor Beginn des G7-Gipfels in Evian sowie auf seiner Plattform Truth Social. Demnach habe der Iran weitreichende Zusagen im Zusammenhang mit seinem Atomprogramm gemacht. Aus Teheran lag zunächst keine offizielle Bestätigung der von Trump genannten Formulierung vor.

Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved.
President Donald Trump walks towards reporters as he arrives for the G7 summit, Monday, June 15, 2026, in Evian-les-Bains, France
Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved.

US-Vizepräsident JD Vance bezeichnete das Abkommen als eine rund eineinhalb Seiten umfassende Absichtserklärung. Zahlreiche technische Fragen müssten in den kommenden Wochen noch geklärt werden. Kernpunkt sei jedoch die Rückkehr internationaler Atominspektoren in den Iran. Zudem sollen die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) und die USA die Vernichtung hochangereicherten Urans begleiten und überwachen.

Nach iranischen Medienberichten umfasst die Vereinbarung auch wirtschaftliche Zugeständnisse. Demnach sollen Sanktionen gegen den iranischen Öl- und Petrochemiesektor ausgesetzt sowie eingefrorene iranische Vermögenswerte teilweise freigegeben werden. Die abschliessenden Verhandlungen sollen über einen Zeitraum von 60 Tagen geführt werden und sich auf Nuklearfragen sowie die weitere Lockerung von Sanktionen konzentrieren.

Parallel dazu zeichnet sich eine Entspannung im strategisch wichtigen Seegebiet der Strasse von Hormus ab. Trump kündigte an, die Meerenge werde bis Freitag vollständig geöffnet und gebührenfrei passierbar sein. Bereits am Montagabend hätten mehrere iranische Öl- und Frachtschiffe die zuletzt von Spannungen betroffene Region ohne Zwischenfälle durchquert, berichteten staatliche Medien in Teheran.

Nach Angaben iranischer und pakistanischer Vermittler enthält die Vereinbarung zudem Bestimmungen zur Deeskalation im Libanon. Ein endgültiges Abkommen soll nach Abschluss der Verhandlungen durch den Uno-Sicherheitsrat bestätigt werden. Trotz der diplomatischen Annäherung meldete die Hisbollah am Montagabend weitere Gefechte mit israelischen Streitkräften im Süden des Libanon.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 04.08.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.