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Verteidigung heisst Angriff: Die Nato schlägt gegenüber Moskau neue Töne an. Sie klingen nicht nach Frieden, sondern nach mehr Krieg

Die Nato versteht sich seit ihrer Gründung 1949 als reines Defensivbündnis. Doch wie diese Verteidigung im Ernstfall aussieht, formuliert die Militärführung zusehends offensiver. Für Aufsehen sorgt nun Air Chief Marshal Sir Johnny Stringer, britischer Luftwaffengeneral und stellvertretender Nato-Oberbefehlshaber in Europa (DSACEUR). In einem Interview mit der estnischen Zeitung Postimees fand Stringer klare Worte: «Ich glaube, eine Wahrheit, die sich in militärischen Kampagnen über Jahrhunderte gehalten hat – nicht nur über Jahrzehnte – und die auch für die Nato gilt, ist: Obwohl wir ein defensives Bündnis sind, muss man manchmal angreifen, um sich zu verteidigen. Und wenn das ...
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