Kapitel
- Begrüssung und Einführung
- NATO und Russland Konflikt
- Putins Fehler und Verantwortung
- Westliche Politik und Eskalation
- Kriegsbesorgnis und Eskalation
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Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie aus dem Institut für fortgeschrittene Gegenwartskunde und angewandte Wirklichkeitsstudien zur internationalen Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht, unabhängig. kritisch gut gelaunt und zuversichtlich am Freitag, dem 10. Juli 2026. Die NATO erklärt Russland den Krieg. Das ist die Schlagzeile, die Sie nach dem Gipfel in Ankara in unseren Medien nicht lesen können, aber es ist die Schlagzeile, die man hätte über diesen NATO-Gipfel stellen müssen. Ja, die NATO erklärt Russland den Krieg immer tiefer. Reiten wir uns, reitet die NATO, reiten die europäischen Regierungen, Europa und die Welt in einen grossen Krieg. Und sie unterschätzen Russland massiv, sie reden sich ein, ja Russland liegt am Boden, Putin hat grosse Schwierigkeiten, das stimmt. Putin hat sich, um das hier gleich einmal auch in aller Deutlichkeit herauszustellen, das habe ich gestern auch in meinem Gespräch, in meinem eskalierenden Streitgespräch mit Wladimir Solowjow, gesagt, ja, ich teile viele Auffassungen von Solovyov, ich finde ihn einen hochinteressanten Gesprächspartner, der sehr authentisch und natürlich überspitzt und zum Teil also jenseitig ungeheuerlich die russische Seite zum Ausdruck bringt. Viel zu extrem, aber er hat in ganz wesentlichen Punkten recht. Aber etwas blendet er aus. Ja, dieser Krieg... ist verursacht worden durch den Westen, durch die NATO-Osterweiterung. Daran kann es keinen Zweifel geben. Das ist so. Der Westen hat hier diese ganze Schieflage verursacht, heraufbeschworen und nicht als Schlafwandler, sondern auf offener Bühne hat man den Krieg in die Ukraine hineingetragen und die Russen in eine ganz verrückte Situation hineingebracht. Man hat vermutlich Putin sogar eine Falle gestellt. Das ist meine... Beurteilend ist meine Hypothese. Aber Putin hat natürlich auch einen riesen Fehler gemacht. Und sein Fehler, seine Verantwortung besteht natürlich darin, dass er diesen Krieg, den die anderen angefangen haben, den sie mit einem massiven Truppenbuild-up in der Ukraine bis Februar 2022 natürlich noch hochgekocht haben, das wird bei uns komplett ausgeblendet, dass es da einen massiven Aufmarsch russisch, Entschuldigung, ukrainisch NATO-aufmunitionierte Streitkräfte gab gegen den Donbass und gegen die Krim. Und die Ukrainer, die Westukrainer, haben 14'000 Leute im Donbass umgebracht. Die hat man einfach niedergemetzelt. Von dem wollte man nichts wissen. Das ist die Situation im Februar 2022 gewesen. Und vor diesem Hintergrund hat Putin seine folgenschwere Entscheidung getroffen, nämlich zu eskalieren, hier mit eigenen Truppenbeständen reinzugehen, die Grenze eines, ja, de jure, wenn auch nicht de facto souveränen Staates zu verletzen. Und wenn du das machst, dann musst du natürlich die Risiken kennen und du musst wissen, mit wem du dich anlegst. Und hier ist der grosse Fehler, den die Russen nicht sehen wollen und den Putin nicht zugeben kann. Meines Erachtens kannst du in diesem Staat keine Fehler zugeben, vor allem nicht in so wichtigen Dingen. Aber ich sage das ohne jede Überheblichkeit, denn unsere Politiker machen riesige Fehler die ganze Zeit und geben überhaupt nichts zu. Ich meine, der ganze grüne Wahnsinn. Wer hat sich eigentlich entschuldigt für die Energiekrise in Deutschland? Wer hat sich entschuldigt von diesen Grünen, die noch nie in ihrem Leben einen Bleistift verkauft haben bei der deutschen Automobilindustrie? Wobei die deutsche Autoindustrie ist auch selber schuld, dass sie sich von diesen Dilettanten... Er hat auf den grünen Opferaltar, da der hohe Priester in Greta Thunberg hat führen lassen. Ja, aber der Putin hat auch einen Fehler gemacht, den er nicht zugeben kann. Er hat die Ukraine unterschätzt, er hat den Westen unterschätzt und er hat seine eigenen Truppen überschätzt. Und jetzt hat er einen Krieg eskaliert, den er nicht beenden kann, den er aber beenden wollte. Jetzt beteuern die Russen natürlich, ja, wir sind sozusagen jetzt durch die Gemeinheit des Westens in diese Situation gebracht worden. Das ist nur die halbe Wahrheit. Die Gemeinheit ist eine Konstante der Menschheitsgeschichte. Aber wenn man einen Krieg so eskaliert, dann trägt man auch die Verantwortung für diese Eskalation und für alles, was daraus entstehen kann. Aber ich habe es in der Schweizer Ausgabe schon etwas länger ausgeführt. Das Grundproblem in dieser ganzen Sache und das, was mich umtreibt und was mich irritiert, das ist sozusagen die innerste Empfindung, die ich von Anfang an bei diesem Ukraine-Krieg gehabt habe und immer noch habe, ist die, dass Russland ein grosses Unrecht geschieht. Mit diesem Krieg. Denn die Russen, und das bestätigt sich bei jedem meiner Besuche, gerade auch in der Verbitterung, die einem da entgegentritt, und in der gelegentlichen Aggression, die man spürt, wobei überwiegend sehr, sehr grosse Freundlichkeit zu gewärtigen ist. Die Russen haben sich nach dem Ende des Kalten Krieges Gefreut, mit dem Westen auf Augenhöhe in eine Partnerschaft zu treten. Und genauso wie sich die Staaten Ostmitteleuropas gefreut haben, wieder nach Europa zurückzukehren. Ich glaube, solche Empfindungen hat es auch zumindest in den westlich orientierten und westlichen Teilen Russlands gegeben. Und diese Erwartung, diese Hoffnung, diese Freude ist durch den Westen enttäuscht. Sie ist vom Westen mit Füssen getreten worden. Man muss sich einfach mal in die Psychologie der Russen versetzen. Der Zusammenbruch der Sowjetunion, das Ende des Kalten Kriegs, war ein gewaltiges Trauma, weil die Aufspürungen... Die Splitterung dieses einstigen Riesengebildes hat zu unaufgelösten Nationalitätenkonflikten geführt. Einige davon beobachten wir jetzt in der Ukraine mit dieser ultranationalistischen, antirussischen Diskriminierungspolitik, die wir mit unseren Steuergeldern unterstützen, mit den Sanktionen und den Waffenlieferungen, meine Damen und Herren. Ja, sie unterstützen in Deutschland mit ihrem Steuergeld eine Regierung, die... Dutzende von Denkmälern errichtet hat für einen Kriegsverbrecher, für mehrere Kriegsverbrecher, die in Israel auf der Liste der meistgehassten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts stehen. Kriegsverbrecher, die an der Seite der Wehrmacht und der deutschen Einsatzkommandos sich an den fürchterlichsten Verbrechen beteiligt haben in Weissrussland. vor allem in der Ukraine. Mit ihrem Steuergeld unterstützen sie ein Regime, das keine Wahlen mehr durchführen lässt, das allerdings vor allem auch von der deutschen Regierung als Inbild der Demokratie gefeiert wird. Einen Präsidenten, der jetzt den Krieg mit Drohnentechnologie immer weiter ins russische Territorium führt. Obwohl es dazu, mit deutscher Unterstützung, obwohl es dazu, nach meinem Wissen, nie einen Parlamentsentscheid oder irgendetwas gegeben hätte, dass sich Deutschland offiziell in dieser Art und Weise an diesem Krieg beteiligt. Ich meine, noch vor zwei Jahren hat man darüber diskutiert und hat gesagt, ja rein, den Taurus wollen wir nicht liefern. Diese Mittelstreckenrakete, die bis zum Kreml fliegen kann unter dem Radar. Aber jetzt haben sie diesen Taurus längst, die ukrainischen Drohnen fliegen dank deutscher, dank französischer, dank britischer, dank weiterer Unterstützung, die fliegen bis nach Sibirien. Das heisst, die falsche Politik der Demütigung, der Zurückdrängung, der Ignorierung russischer Sicherheitsinteressen, der Dämonisierung Russlands, der systematischen Verteufelung Russlands, Diese Politik... des Westens, die zuallererst verantwortlich ist dafür, dass wir dieses Unheil haben, die wird jetzt in erhöhter Dosis fortgesetzt. Und Deutschland beteiligt sich daran. Deutschland ist integraler Bestandteil. Und das muss man sich einfach klar machen. Man kann das wollen, man kann sagen, doch, wir finden das richtig. Russland ist so schlimm, wie da behauptet wird. Und deshalb beteiligen wir uns in dieser Art und Weise an diesem Krieg im vollen Bewusstsein, was die Risiken sein können, wenn man mit einer glühenden Eisenstange den Bär im Auge, in beiden Augen herumstochert, wenn man ihn reizt und reizt und reizt und immer noch mehr reizt. Und diese Tiermetaphern, die haben eben schon etwas für sich. Wenn man einen Bären reizt, er kann gemütlich wirken. Dschungelbuch, Balou, aber plötzlich kommt der Prankenschlag. Und Bären sind intelligente Tiere. Wenn man glaubt, sie liegen schon am Boden oder seien tot, dann haben sie sich plötzlich in ein ganz anderes Revier verlegt und greifen dich dann auf einmal von hinten an, wo du es gar nie erwartet hättest. Und diese frivole Leichtfertigkeit, mit der man jetzt diesen Krieg eskaliert, überhaupt nicht hinterfragt, das ist etwas sehr, sehr besorgniserregendes nach wie vor. Und wenn ich da in den Kommentaren lese zu meinen Sendungen mit Solowjow, ja Köppel bringt auch die westliche Propaganda und ich weiss nicht was und Solowjow hat immer recht. Ja, ich teile vieles von dem, was er sagt. Aber wenn ich in auch russischen Medien hier auftrete, dann geht es eben darum, auch den Russen einmal aufzuzeigen. wo ihre Denkfehler liegen können. Und das ärgert mich an dieser ganzen Anti-Russland-Publizistik in unseren Medien. Das bringt ja gar nichts, wenn eine FAZ oder eine Welt sich da über Putin aufregen, wenn sie sich da aufspielen in ihrer Kritik, oder wenn da die Exilrussen in den europäischen Medien ihre Abgesänge und ihre Verrisse platzieren. Das ist doch völlig lächerlich. Das ist reines Gutmenschen-Getue. das vor die Galerie, man profiliert sich Man versucht sozusagen in den Augen der Öffentlichkeit sich als Gutmensch darzustellen. Aber sie müssen doch in jener Gesprächsgemeinschaft, in der sie sich befinden, da müssen sie kritisch ansetzen. Sie müssen den Westlern ihre Denkfehler aufzeigen und den Russen muss man ihre Denkfehler aufzeigen. Das ist das, was ich mache. Aber du wirst ja kritisiert, wenn du im Westen den Westen kritisierst, aber Russland verteidigst. Dort, wo man eben Russland verteidigen muss, das wollen sie ja nicht hören, weil eben in dieser ganzen Einheit, in diesem Einfallsmeinungspiton abweichende Meinungen nicht mehr erwünscht sind. Und ich kann Ihnen sagen, es wird schlimmer. Die NATO erklärt Russland den Krieg. Bravo Vielleicht schaffen wir es noch, bevor die 100 Jahre verstrichen sind, noch einen Weltkrieg auf europäischem Boden heraufzubeschwören unter deutscher Beteiligung. dann haben sie es wirklich geschafft, ihre Verantwortung wahrgenommen zu haben auf der Weltbühne. Dann lese ich, Trump verspricht Zelensky Patriot-Lizenzen, also der Amerikaner eskaliert jetzt auch. Und der Amerikaner ist noch entschuldigt, obwohl ich mich ärgere über diesen Entscheid von Trump. Aber der Amerikaner hat sogar gesagt, wissen Sie, wir sind hinter dem Ozean, für uns ist dieser Krieg nicht so gefährlich. Sie sprechen es noch aus. Aber diese europäischen... narkotisierten Schlafwandler. Wobei, vielleicht sind sie gar keine Schlafwandler. Vielleicht steckt dahinter irgendein Kalkül. Nein, sie sind hypnotisiert, besoffen von ihren guten Absichten, von ihren Identitätsproblemen, gedrängt, genötigt, im Glauben, jetzt hier auf der richtigen Seite der Geschichte zu stehen. Wollen sie sozusagen die Welt zwangsbeglücken? Wollen sie Russland zwangsbeglücken? Wollen sie Russland befreien von diesem Despoten Putin? Und befeuert aufmunitioniert mit diesen Vorstellungen stürzt man sich in den Krieg und rüstet auf. Kanzler Merz lese ich, kauft jetzt Tomahawks. Sind diese Mittelstreckenwaffen. Mit der Beschaffung der amerikanischen Marschflugkörper schliesst der deutsche Kanzler eine strategische Lücke. Jubelt die NZZ. Grossartig. Jetzt haben wir wieder Tomahawks. Ich bin auch dafür, dass... ein Land verteidigungsfähig ist. Aber Tomahawk-Raketen erachte ich als hochgradig aggressiv. Vielleicht täusche ich mich da, aber nach meiner Befürchtung sind wir hier in einer sehr ungesunden Aufrüstung. Nicht in einer Wiederherstellung der Verteidigungsfähigkeit, sondern in einer... Überschiessenden Aufrüstung, die dadurch natürlich auch angetrieben wird, dass Deutschland grosse ökonomische, wirtschaftliche Probleme hat, jetzt da auch mit. VW, ich komme da noch darauf zu sprechen, da gibt es auch wichtige Entscheidungen. Also Deutschland beschafft jetzt diese Tomahawk-Mittelstreckenraketen, die natürlich in Russland als weiteren Mosaikstein einer vom Westen betriebenen Eskalation gesehen werden. Eines Aufrüstungsrausches, einer Aufrüstungshysterie, die die Kriegsgefahr in Europa... nicht verkleinert, sondern vergrössert, die natürlich auf allen Seiten die Nervosität verschärft und verbunden dann noch mit dieser von Europa und Amerika erst möglich gemachten Eskalation gleichzeitig die Aufrüstung, ist die westliche Seite dabei, den Krieg nach meiner Beurteilung in Europa wahrscheinlicher und nicht unwahrscheinlicher zu machen. Und das Hoffen darauf, dass die Russen am Boden liegen, weil jetzt da ein paar Autos vor den Benzinstationen, Schlange stehen. Ich warne einfach davor. Ich warne davor. Weil die Russen haben noch nicht mal eine Kriegsmobilisierung beschlossen. Obwohl der Westen immer mehr mobilisiert gegen sie. Aber ich glaube, dass die russische Staatsführung, nach meiner Beurteilung, was ich auch nicht gut finde, aber es ist, wie es ist, dass die jetzt anfangen, nicht mehr von militärischer Spezialoperation zu reden, sondern von einem Krieg. Das muss uns einfach mit grösster Sorge erfüllen, meine Damen und Herren. Diese ganze verdammte Kriegsbesoffenheit, diese Kriegsbetrunkenheit in Europa, dieses Gejubel in den Medien mit dem Tomahawk. Aber die wesentliche Schlagzeile lesen Sie nie. Also hacken wir das ab, kommen wir zum VW-Konzern. VW-Chef will Konzern radikal umbauen, Gewerkschaften protestieren. Oliver Blume, der CEO, sein Satz, bis 2030 machen wir die Volkswagen Group zum attraktivsten Automobilunternehmen der Welt. Was heisst jetzt das, das attraktivste Automobilunternehmen der Welt? Heisst das, das erfolgreichste Automobilunternehmen der Welt? Das müsste er eigentlich sagen, denn der Auftrag eines Chefs besteht darin, seine Firma nicht attraktiv zu machen, sondern erfolgreich. Die Attraktivität ergibt sich dann aus dem Erfolg. Aber das Wichtigste ist die erfolgreiche Komponente, ist der Erfolg. Die Attraktivität allein ist keine hinreichende Bedingung für den Erfolg. Merken Sie etwas? Also da müsste man auf der Ebene der Adjektive mal genau hinterfragen, was meint er genau mit attraktiv? Die Rede ist vom Abbau von über 100'000 Stellen. Ja, sie müssen schrumpfen, sie wollen sich entflechten, sie wollen vielleicht sogar die Kernmarke VW auslagern, damit der Staat nicht mehr mitreden kann. Auch ein... Wichtiger Vorstoss, denn ein Teil dieser VW-Misere hat natürlich damit zu tun, dass es viel zu stark verpolitisiert ist. Dann habe ich in der Zeit in der Deutschen Wochenzeitung einen sehr langen, fast nicht mehr ändern wollenden Artikel über die AfD gelesen, der Tag danach. Die AfD könnte in Sachsen-Anhalt erstmals an die Regierung kommen. Das ist noch ein interessanter Artikel, weil die Zeit ist ja so etwas das Leitblatt des linksliberalen Establishments, aber durchaus auch. Etwas offen für andere Meinungen, ganz dosiert natürlich in sehr, sehr beschränktem Ausmass. Und wenn man da so ein paar Aussagen jetzt zur Kenntnis nimmt, die da zusammengetragen wurden von Gegnern der AfD, dann muss ich sagen, die Verzweiflung nimmt zu und auch die Ratlosigkeit. Ich glaube, das wird den Höhepunkt der AfD-Bekämpfung mit staatlichen Mitteln, Verbotsversuche, all diese Dinge. Ich glaube, das ebbt jetzt langsam ab. Auch in Erfurt hat man ja versucht, nochmal eine Monsterwelle heraufzubeschwören. Es waren immer noch sehr viele Antidemonstranten, es ist zu gewalttätigen Ausschreitungen gekommen. Aber das Ganze hat den AfD-Gegnern mehr geschadet, das haben sie jetzt gemerkt. Sie haben gemerkt, dass sie mit solchen Aktionen die AfD eigentlich nur noch mehr stärken. Und jetzt sehen sie sich gezwungen, ignorieren können sie sich nicht mehr, sich inhaltlich damit auseinanderzusetzen. Und sie haben einfach keine Argumente. Zum Beispiel sehe ich da, dass da ein Ein Verfassungsschutzexperte, der wird da zitiert in der Zeit, sagt, ja, also wenn man den AfDlern in Sachsen-Anhalt bestimmte Stellen gibt, falls sie die Wahl gewinnen sollten, dann können wir auch gleich ein Datenkabel nach Moskau legen. Das ist ja auch eine völlig lächerliche Aussage. Also wenn die AfD gewählt wird, dann sind das die Landesverräter, die sensible Informationen nach Moskau schicken. Also wenn du keine besseren Argumente mehr hast. Gegen deinen politischen Gegner bist du am Boden. Oder dann sagen sie, ja, sie möchte natürlich da ein ominöser Herr Till Schneider, der Redenschreiber und Stratege, da hinter dem Herrn Sigmund in Sachsen-Anhalt, er möchte die kulturelle Hegemonie anstreben, er spreche von einer Kulturrevolution. Ja, meine Damen und Herren, wenn natürlich alle Kulturinstanzen, zum Beispiel die deutschen Theater, von Linksextremen beherrscht werden, Wenn an deutschen Kulturstätten So Organisationen wie das gesponserte, von Staatssubventionen unterstützte Institut für politische Schönheit zum Beispiel aufrufen kann, tötet Köppel, also zum Mord aufruft an einem damals, das war ich, gewählten Schweizer Politiker und das wird dann so quasi halbverständnisvoll in den deutschen Medien, schon ein bisschen kritisiert, aber das ist dann Kultur. Ich meine, wenn solche Vollidioten... in Deutschland die Kultur machen, solche Linksextremen, dann müssen sie sich ja nicht wundern, wenn auf der bürgerlichen Seite der Wunsch entsteht, vielleicht wäre es ein bisschen wünschbar, wenn unter dem Begriff Kultur in Deutschland künftig wieder Kultur gemacht wird und nicht linksradikale Agitation. Da ist mir noch aufgefallen, es ist eine Behörde gegründet worden in Niedersachsen. Ein Verein, so muss ich es richtig sagen. Ein Verein, Verwaltung für Demokratie. die. Er soll Verwaltungsmitarbeitern beibringen, welche Anordnungen sich wie widersetzen könnten. Das finde ich jetzt also unglaublich, wie da Vereine jetzt gegründet werden, die die Beamten, die ja unpolitisch zu sein haben, neutral, dass sie denen aus denen eigentlich politische Aktivisten machen und sagen, ja, also wenn dann so eine Verfügung kommt, dann müsst ihr Widerstand leisten. Als ob eine Regierung, eine Landesregierung, zum Beispiel in Sachsen-Anhalt, gesetzeswidrige Verfügungen machen könnte. Also hier wird eine Stimmung wieder heraufbeschworen, aber das ist auch eben diese Verzweiflung. Aber es ist interessant, ein interessantes Indiz, dass eben die deutsche Verwaltung jetzt quasi von solchen Vereinen und durch die allgemeine Stimmung, die geschaffen wird, eben von ihrem eigentlichen Auftrag entfernt wird. Und dieser Auftrag würde darin bestehen, politisch neutral zu sein. Das ist der Auftrag der Verwaltung. Aber hier versucht man sie jetzt politisch zu machen, zu politisieren. Das ist also eine sehr spezielle Ausgangslage. Meine Damen und Herren, ich möchte es mal an diesem Punkt stehen lassen. Vielen herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende. Und geniessen Sie trotz allem den Sommer und die letzte Woche an dieser Fussball-Weltmeisterschaft. Frankreich ist ja gestern nach einem... Souverän in 2-0, haben nach einem Penalty verschossen, nach einem 2-0 in den Halbfinal eingezogen. Richtig, die Schweiz ist ja dann am Wochenende dran. Bis bald, machen Sie es gut. Entschuldigen Sie, bevor Sie dieses Video nun wegklicken. Was Sie eben gesehen haben, diese Art von Journalismus, die gibt es eigentlich in dieser Form fast nicht mehr auf dieser Welt. Rede und Gegenrede, die andere Sicht beleuchten, das ist die Weltwoche unabhängig, kritisch und ja, auch gut gelaunt, weil wir eben glauben, dass selbst in den schlimmsten Abgründen immer irgendwo ein Lichtblick liegt. Wir beleuchten, was andere weglassen, wir sprechen mit jenen, mit denen sich sonst niemand zu unterhalten getraut, Wir schreiben, was ist. Abonnieren Sie daher die Weltwoche. Jedes Abo ist eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt. Denn unabhängiger Journalismus funktioniert eben nur mit unabhängig kritischen und vielleicht auch gut gelaunten Lesern. 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