AfD-Co-Vorsitzende Alice Weidel hat in einer Bundestagsdebatte die Migrations- und Sicherheitspolitik der Bundesregierung kritisiert und dabei auf einen Fall aus Nürnberg verwiesen. Dies berichtet die Junge Freiheit. Weidel antwortete auf eine Regierungserklärung von Bundeskanzler Friedrich Merz und warf der Bundesregierung unter anderem wirtschaftspolitisches Versagen, unzureichende Abschiebungen sowie negative Folgen der Migration für die innere Sicherheit vor.
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In ihrer Rede schilderte Weidel einen Fall vom Nürnberger Hauptbahnhof. Dabei ging es um Vorwürfe gegen mehrere Migranten, die minderjährige Mädchen aus schwierigen sozialen Verhältnissen mit Drogen abhängig gemacht und zur Prostitution gezwungen haben sollen. Weidel erklärte, Gewalt-, Sexual- und Rohheitsdelikte seien für viele Menschen keine abstrakten Statistiken, sondern Anlass zur Sorge um die eigene Sicherheit und um Kinder.
Während dieser Passage kam es laut dem Bericht zu mehreren Zwischenrufen im Plenum. Nach Angaben des Bundestagsprotokolls wurde an dieser Stelle ein Lachen der Linken-Abgeordneten Katrin Fey vermerkt. Fey ist Sprecherin ihrer Fraktion für Bürger- und Menschenrechte sowie Mitglied des Innenausschusses. Ebenfalls verzeichnet das Protokoll einen Zuruf der Grünen-Abgeordneten Mayra Vriesema.