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Väter und Söhne
Vergil: Aeneis. Lateinisch/Deutsch. Reclam TB. 1056 S., Fr. 34.90
Unser individuelles Schicksal ist die Resultante von schicksalhaft zugemessenem Anteil und den Widerfahrnissen des Lebens. Diesen Gedanken finden wir bereits beim griechischen Lyriker Archilochos im 7. Jahrhundert vor Christus: «Alles geben, Perikles, der Zufall und das Schicksal dem Menschen.» Bis auf den heutigen Tag bestimmen diese beiden Mächte, die innere Anlage und äusseres Einwirken, das Schicksal des Menschen. In den Jahren um 1968 gewann die Doktrin viele Anhänger, wonach alle Defizite in den Erbanlagen durch geeignete Bildungsinstrumente korrigierbar seien, die repressiven Erziehungsmethoden in Familie und Schule auf den Misthaufen der Geschichte geworfen zu ...

