War der Nickname zuerst oder das Album gleichen Namens, das, nach seiner überwundenen Drogensucht 1957, weitherum zu seinem Chef d’Œuvre erklärt wurde, «Saxophone Colossus»? Die antike Anspielung passte nicht schlecht auf Sonny Rollins, dessen leise, hohe Stimme mit seinem mächtigen Körperbau kontrastierte und der, seit er schon als Neunzehnjähriger in New York auf Anhieb im Kreis der Bebop-Prominenz sichtbar wurde, bald mit einem mächtigen Saxofonklang auf sich aufmerksam machte. Das war, vollendet seit «Saxophone Colossus», die ziemlich einmalige Verflechtung der Erfindungen Charlie Parkers mit dem vibrierenden Sound von Coleman Hawkins. Bereichert durch eine radikale Auffass ...