Ein Blick auf Instagram reicht, um sich zu fragen, ob wir den Zenit als westliche Gesellschaften nicht längst überschritten haben. Menschen, die auf Musikfestivals wie Zombies auf die Bildschirme ihrer Smartphones starren, weil es wichtiger geworden ist, anderen zu zeigen, dass man irgendwo war, als wirklich da zu sein. Andere, die voller Stolz von ihren offenen Beziehungen berichten. Influencer, die für ihre Teenager-Schwangerschaft gefeiert werden oder sich in aller Öffentlichkeit über ihre Kinder streiten, während sie ihre Videos dazu mit Produktplatzierungen versehen. Ja, irgendwo gab es einen Punkt, an dem die Dummheit aufgehört hat, sich zu schämen, weil sie durch die soz ...