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Joachim Steinhöfel über die Meinungsfreiheit, Kurt W. Zimmermann porträtiert Ungarns Wahlsieger Péter Magyar, Urs Gehriger besucht Odessa

Joachim Steinhöfel über die Meinungsfreiheit, Kurt W. Zimmermann porträtiert Ungarns Wahlsieger Péter Magyar, Urs Gehriger besucht Odessa

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Joachim Steinhöfel über die Meinungsfreiheit, Kurt W. Zimmermann porträtiert Ungarns Wahlsieger Péter Magyar, Urs Gehriger besucht Odessa
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Joachim Steinhöfel ist einer der profiliertesten Anwälte für Meinungsfreiheit im deutschsprachigen Raum und Bestsellerautor – zuletzt mit «Der Staat gegen Steinhöfel», einer Abrechnung mit dem systematischen Angriff auf die freie Meinungsäusserung. Anlass des Gesprächs: die von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen angekündigte App zur Alterskontrolle in den sozialen Netzwerken – für Steinhöfel der nächste Schritt zur digitalen Überwachungsinfrastruktur. Seite 18

Bertold Fabricius
Gegen die digitale Überwachungsinfrastruktur: Rechtsanwalt Steinhöfel.
Bertold Fabricius

 

Während Wochen war unser Reporter Kurt W. Zimmermann in Ungarn, um die dortige Wahl vor Ort zu verfolgen. Er sah mit Vergnügen, wie sich Titelverteidiger Viktor Orbán und sein siegreicher Herausforderer Péter Magyar ein Duell lieferten, das mit allerlei Finten, Tricks, Manövern und überraschenden Winkelzügen angereichert war. Was dann Wahlsieger Magyar bei seinem ersten Statement verkündete, überraschte selbst unseren Reporter. Magyar kritisierte die Migrationspolitik von Orbán, weil der in seinen Augen viel zu wenig hart gegenüber illegaler Immigration aufgetreten sei – der Hardliner Orbán plötzlich als Weichei. Auch die Ungarn wunderten sich. Mit dem politischen Quereinsteiger Magyar hat Ungarn eine Wundertüte zum Ministerpräsidenten gemacht. Niemand weiss genau, was er denkt und was er will. Wir versuchen eine vorsichtige Annäherung an einen unerfahrenen Politiker, den die Ungarn zwar gewählt haben, aber nicht wissen, was genau sie da gewählt haben. Seite 20

 

Odessa ist die letzte ukrainische Bastion am Schwarzen Meer. Russlands Präsident betrachtet sie als «russische Stadt» und hat ein Auge auf sie geworfen. Sollte Russland die Kontrolle über Odessa erlangen, würde sich die Schlinge um die Ukraine zuziehen, das Land wäre faktisch ein Binnenstaat. Urs Gehriger berichtet aus den ramponierten historischen Kulissen der Hafenstadt, wo man mit kosmopolitischem Stolz, Katzenkunst und Potemkin den Widerstand gegen Russland mobilisiert. Seite 32 

 

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