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Die Weltwoche

Inhalt
Diese Woche
Roger Köppel
«Die AfD ist Deutschlands letzte Chance»
Julie Burchill
Falscher Schlüssel
Pierre Heumann
Als Gaza blühte wie heute Singapur
Urs Gehriger
Kampf des Jahrhunderts
Peter Ruch
Was ist der Mensch?
Mark van Huisseling
Er erweckte Kleidung zum Leben
Peter Hartmann
Mondos Zauberstab
Anabel Schunke
Caprihose und Cargo-Shorts
Nicholas Farrell
Ziegenkrise auf Stromboli
Daniel Ryser
«Ich wollte der neue Führer sein»
Michael Bahnerth
Das Ende des griechischen Sommers
Tamara Wernli
Pfeifen verboten, Täter frei
Literatur und Kunst
Michael Bahnerth
Ikone der Woche
Wolfgang Koydl
Kompendium des Menschseins
Sylvie-Sophie Schindler
Mein Leben als Soziopathin
Gerhild Heyder
Kunst der Begegnung
Esther Scheidegger Zbinden
Parallele zu Anne Frank
Manfred Loimeier
Was genau ist Diebstahl?
Daniel Weber
Wunderkind in zwanzig Sprachen
Benjamin Bögli
«Da fliegen auch mal Kugeln»
Wolfram Knorr
Gespenster vom Vierseithof
Peter Rüedi
Das Feuer jener Tage
Leben heute
Linus Reichlin
Mein Privatsitz
Mark van Huisseling
Vegan-Trend: Abgelaufen
Dania Schiftan
Der Schwung der Ferien
Weltwoche
Wir freuen uns über Ihre Zuschriften
Wolfgang Koydl
Andrew, Charles, Trump, Merz, Söder, Ludwig, Källenius, von der Leyen, Ribera, Corbyn
Alex Baur
Bolsonaro zu 27 Jahren Haft verurteilt
Weltwoche
Ex-Neonazi Erik Ahrens im grossen Gespräch, Eva Ries und der Wu-Tang Clan
Roger Köppel
Schuss ins Herz der Demokratie
Philipp Gut
Deutscher Jubel über Mord an Charlie Kirk
Matthias Matussek
Liebe Erika Lane Kirk
Oskar Lafontaine
Herbst der Veränderung
Kurt W. Zimmermann
Schöne Grüsse aus der Schweiz
Alexander Wendt
Wir gutachten die Gegner nieder
Wolfgang Koydl
Feind für alle Fälle
Er erweckte Kleidung zum Leben
ABO

Er erweckte Kleidung zum Leben

Giorgio Armani war der vielleicht bekannteste, sicherlich reichste Modeschöpfer unserer Zeit. Sein Erfolgsrezept: ein genialer Einfall und Hingabe zu seinem Unternehmen.
Meist zeichnen sich erfolgreiche Unternehmer dadurch aus, dass sie mehr bieten als die Konkurrenz. Giorgio Armani war die Ausnahme, die die Regel bestätigte – er setzte auf weniger. Sein grosser Wurf, der Entwurf, der ihn Anfang der 1980er Jahre auf die Karte der erst spärlich bevölkerten italienischen Modemarkenlandschaft setzte, war die sogenannte Dekonstruktion des Jacketts. Was höhergehängt tönt, als es ist: Er liess Schulterpolster weg, verzichtete auf eng gearbeitete Taillen und breite Revers mit scharfen Falten. Seine Stücke oft in Beige oder Grau für Männer, die aber auch Frauen mochten, waren eine Mischung aus Jacke und Hemd. Oder, poetischer, im Grunde formel ...
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