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Die Weltwoche

Inhalt
Diese Woche
Roger Köppel
Demokratiesimulation
Urs Gehriger
Habt keine Angst
Julie Burchill
Zehen aus Gold
Pierre Heumann
Der Staat der Huthi
Alex Baur
Südamerikas Linke und die Juden
Anabel Schunke
Hummer im Kochtopf
Peter Ruch
Der Totschläger als Stadtgründer
Sarah Pines
Ausgeknutscht
Srdja Trifkovic
Wer war Ratko Mladic?
Benjamin Bögli
Gespräche der dritten Art
Oliver Zimmer
Mythos Fortschritt
Michael Bahnerth
Die Wege der Entropie
Tamara Wernli
Debatte mit Queer-Feministen
Literatur und Kunst
Michael Bahnerth
Ikone der Woche
Mark van Huisseling
Du bist stark, und du bist allein
Sylvie-Sophie Schindler
Auf der Eisscholle
Daniel Weber
Liebe, Verrat, Rache
Peter Henning
Es führt (k)ein Weg zurück
Daniel Sonder
Real existierende Ungleichheit
Benjamin Bögli
Mileys Vater
Wolfram Knorr
Psychoduell ums Wetter
Christoph Mörgeli
Wirbel, Walzer, Wiener Blut
Peter Rüedi
Rockin' in Rhythm
Leben heute
Linus Reichlin
Probier’s doch mal mit einem Mann
Mark van Huisseling
Jetzt alle zusammen: «Datencenter, pfui»
Dania Schiftan
Mutter, Vater oder Stiefvater
Redaktion
Leserbriefe
Wolfgang Koydl
Personenkontrolle
Weltwoche
Freiheit und Spielraum für die künstliche Intelligenz, Nachruf auf die Kulturtechnik des Küssens, Bambis Vater Felix Salten und seine Flucht nach Zürich
Redaktion
Schwesig führt, Merz klagt
Julija Mendel
Frieden für die Ukraine
Václav Klaus
Erinnerungen an den Kommunismus
Alexander Wendt
Wer hat das Kreuz gesetzt?
Kurt W. Zimmermann
Erfolg muss verboten werden
Matthias Matussek
Lieber Friedrich Merz
Auf der Eisscholle

Emma Cline: In die Schweiz. Hanser. 384 S., Fr. 37.90

In Thomas Manns «Der Zauberberg» gerät der Protagonist Hans Castorp während eines Skiausflugs im Hochgebirge in einen heftigen Schneesturm. Halberfroren driftet er in mystische Träume und Visionen ab, und schliesslich wächst in ihm eine tiefe Erkenntnis, die zu den bekanntesten Passagen des Romans gehört: «Der Mensch soll um der Güte und Liebe willen dem Tode keine Herrschaft einräumen über seine Gedanken.» Ein humanistischer Leitsatz, der gewiss gut durchs Leben trägt. Was aber, wenn der Tod einem unausweichlich vor Augen steht, weil man ihn selbst für sich beschlossen hat? Wird er dann nicht doch brachial in die Gedanken einbrechen und die Herrschaft über sie ü ...
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