Elif Eralp, Verwirrte, weiss nicht recht, in welches Gebäude sie als potenzielle Berliner Bürgermeisterin einziehen will. In einem Instagram-Post zeigte die linke Spitzenkandidatin das falsche Rathaus: das Rechtstädtische Rathaus in Danzig – gut fünf Stunden Autofahrt vom Roten Rathaus in Berlin entfernt. Wäre zum Pendeln ein bisschen weit.
Markus Söder, Bajuware, ist wegen seiner fränkischen Herkunft bei allem Preussischen hellhörig. Nun erlauschte der Bayern-Premier bei AfD-Chefin Alice Weidels Reden «preussische Brutalität». Rechts und preussisch? Da marschieren gleich wieder Pickelhauben im Freistaat ein.
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Reiner Haseloff, Emigrant, bleibt im Land. Trotz des Erfolgs der AfD in Sachsen-Anhalt zog der einstige Ministerpräsident des Bundeslandes seine Drohung zurück, für diesen Fall ausreisen zu wollen. Der Grund: Er habe schon eine Grabstelle gekauft. Dann wird er Sachsen-Anhalt über den Tod hinaus erhalten bleiben.
John Prevost, Rentner, hat einen besonderen Steuerberater – seinen Bruder Robert, besser bekannt als Papst Leo XIV. Auch beim Umgang mit seinem neuen Computer habe ihm der Pontifex geholfen, gestand der frühere Schuldirektor: «Er verfügt über ein breites Spektrum an Wissen.» Halleluja.
Pauline Hanson, weisse Frau, hatte einen Rückfall in koloniales Denken. Die Chefin der australischen One-Nation-Partei erklärte Aborigines zur «primitivsten Rasse auf Erden». Ausser «ein paar Felsmalereien» hätten die Ureinwohner in 60 000 Jahren nichts hervorgebracht. Immerhin gab sie damit zu, dass die Aborigines schon etwas länger als die Weissen im Lande leben.
Claudia Obert, Reality-Star, hat mit Ex-Parteifreund Friedrich Merz abgerechnet. Der sei eine reine Fehlbesetzung, wetterte die Unternehmerin, die aus Formaten wie «Promi Big Brother» oder «Promis unter Palmen» bekannt ist, nach ihrem Austritt aus der CDU. «In jedem Unternehmen würde er sofort gefeuert werden.» Autsch. Merz war Angestellter beim Investor Blackrock.
Hape Kerkeling, Schwulen-Ikone, ringt mit sich. Er wisse nicht, ob er «ja» sagen würde, wenn man ihm das Amt des Bundespräsidenten anböte, verriet der Entertainer. «Aber es wäre doch sehr schwer. Vielleicht ist die Rente besser, als Präsident von Deutschland zu werden.» Mehr als 144 000 Menschen haben einen Aufruf für seine Kandidatur unterzeichnet.
Lindsay Hoyle, Patriot, setzt Prioritäten. Statt über KI liess der Sprecher des britischen Unterhauses über ein brennenderes Thema diskutieren: die Zukunft englischen Whiskys. Er soll endlich dem schottischen Original gleichgestellt werden.
Aufgezeichnet von Wolfgang Koydl

