Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

«Wir zahlen nicht einmal zehn Cent»: Trump widerspricht Berichten über 300-Milliarden-Dollar-Investition in den Iran

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
«Wir zahlen nicht einmal zehn Cent»: Trump widerspricht Berichten über 300-Milliarden-Dollar-Investition in den Iran
«Wir zahlen nicht einmal zehn Cent»: Trump widerspricht Berichten über 300-Milliarden-Dollar-Investition in den Iran
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

US-Präsident Donald Trump hat Berichte über einen geplanten Wiederaufbaufonds für den Iran in Höhe von 300 Milliarden Dollar zurückgewiesen. «Wir zahlen nicht einmal zehn Cent», sagte Trump am Rande des G-7-Gipfels in Frankreich. Die Vereinigten Staaten würden weder Geld in einen solchen Fonds investieren noch selbst einen Fonds auflegen. Auch Forderungen an die Golfstaaten, entsprechende Mittel bereitzustellen, habe es nicht gegeben. Die Berichte seien «falsch», erklärte Trump.

Julia Demaree Nikhinson/AP/Keystone
Donald Trump am Rande des G-7-Gipfels in Frankreich
Julia Demaree Nikhinson/AP/Keystone

Die Aussagen stehen im Zusammenhang mit den laufenden Verhandlungen zwischen Washington und Teheran über eine Beendigung des Konflikts und eine Neuordnung des iranischen Atomprogramms. Die Financial Times hatte zuvor berichtet, amerikanische Vertreter hätten die Möglichkeit eines 300-Milliarden-Dollar-Fonds für den Wiederaufbau des Iran diskutiert. Nach Angaben von mit den Gesprächen vertrauten Personen sollte ein solcher Fonds jedoch nicht von Regierungen finanziert werden, sondern von privaten Investoren und Unternehmen, die im Falle einer Einigung im Iran investieren wollen.

Für zusätzliche Verwirrung sorgt, dass ein Wiederaufbauprogramm in ähnlicher Form auch im Entwurf einer Absichtserklärung zwischen den USA und dem Iran auftaucht. Der von Bloomberg veröffentlichte Entwurf des sogenannten 14-Punkte-Plans sieht vor, dass die Vereinigten Staaten gemeinsam mit regionalen Partnern einen Wiederaufbau- und Entwicklungsplan für den Iran ausarbeiten und dafür eine Finanzierung von mindestens 300 Milliarden Dollar sicherstellen sollen. Die genaue Herkunft dieser Mittel bleibt in dem Entwurf offen.

Auch innerhalb der US-Regierung fielen die Aussagen zuletzt unterschiedlich aus. US-Vizepräsident J. D. Vance hatte erklärt, ein Fonds dieser Grössenordnung könne grundsätzlich durch Staaten der Golfregion finanziert werden, sofern Teheran seine Verpflichtungen erfülle. Gegenüber The Hill sagte Trump nun, Investitionen in den Iran seien grundsätzlich Privatsache: «Die Menschen können selbst entscheiden, ob sie das tun wollen.» Gleichzeitig stellte er klar, dass die US-Regierung kein Geld bereitstellen werde. Das Dementi dürfte die Debatte über den tatsächlichen Inhalt der geplanten Vereinbarung weiter anheizen.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 04.08.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.