US-Präsident Donald Trump hat ein spezielles Umsiedlungsprogramm für weisse Südafrikaner gestartet. Am Montagabend trafen 59 Personen mit einem Charterflug in Washington ein. Empfangen wurden sie von hochrangigen US-Vertretern, darunter Vize-Aussenminister Christopher Landau und Heimatschutzbeamter Troy Edgar.
«Wir haben im Grunde die Staatsbürgerschaft auf diese Menschen ausgeweitet, die vor dieser Gewalt fliehen», sagte Trump laut US-Medien. Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa wies die Vorwürfe eines «Völkermords an Weissen» entschieden zurück und sprach von «politisch motivierten Unterstellungen».
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Hintergrund der Spannungen sind umstrittene Enteignungspläne der südafrikanischen Regierung, die eine Umverteilung von Farmland ohne Entschädigung vorsehen. Viele Farmer sehen sich zunehmend bedroht. Die Mordrate auf dem Land ist hoch, allerdings weisen Experten darauf hin, dass Gewaltkriminalität im ganzen Land grassiert – meist ohne rassistischen Hintergrund.
Die Aufnahme weisser Südafrikaner als Flüchtlinge sorgt international für Kritik. Beobachter warnen vor einer weiteren Belastung der US-südafrikanischen Beziehungen.