Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Steuerbegünstigter Anti-AfD-Aktivismus? Apollo News berichtet über Vereins- und Firmennetz hinter dem Zentrum für Politische Schönheit

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
Steuerbegünstigter Anti-AfD-Aktivismus? Apollo News berichtet über Vereins- und Firmennetz hinter dem Zentrum für Politische Schönheit
Steuerbegünstigter Anti-AfD-Aktivismus? Apollo News berichtet über Vereins- und Firmennetz hinter dem Zentrum für Politische Schönheit
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Mit spektakulären Protestaktionen gegen die AfD, Störaktionen bei politischen Veranstaltungen und zuletzt auch Auftritten an Schulen sorgt das Zentrum für Politische Schönheit seit Jahren für Schlagzeilen. Nach aussen präsentiert sich die Gruppe als loses Künstlerkollektiv. Recherchen von Apollo News zeichnen nun jedoch das Bild eines weitverzweigten Vereins- und Firmennetzwerks, das auch steuerrechtliche Fragen aufwirft.

Bernd von Jutrczenka/DPA/Keystone
Steuerbegünstigter Anti-AfD-Aktivismus? Apollo News berichtet über Vereins- und Firmennetz hinter dem Zentrum für Politische Schönheit
Bernd von Jutrczenka/DPA/Keystone

Brisant ist nach den Recherchen vor allem die Finanzierung der politischen Aktivitäten. Als gemeinnütziger Verein profitiert «Kunstwerk Menschheit» von steuerlichen Vorteilen und darf Spendenquittungen ausstellen, sodass Zuwendungen steuerlich abgesetzt werden können. Gleichzeitig gelten für gemeinnützige Organisationen strenge Vorgaben. Sie dürfen sich zwar politisch äussern, ihre Tätigkeit darf jedoch nicht in erster Linie auf parteipolitische Kampagnen ausgerichtet sein.

Genau hier setzt die Kritik von Apollo News an. Der Verein finanziere die Aktionen des Zentrums für Politische Schönheit, obwohl diese sich gezielt gegen einzelne Parteien richteten. Vereinsvorsitzender Stefan Pelzer erklärte in einem Podcast, für den Umbau des Aktionsbusses «Adenauer SRP+» seien rund 250.000 Euro an Spenden eingesetzt worden. Den Zweck des Fahrzeugs beschrieb er mit den Worten: «Zerstöre den Wahlkampf der AfD!» Der Bus wurde unter anderem bei Protesten gegen die AfD, zur Störung des ARD-Sommerinterviews mit Alice Weidel und zuletzt auch bei Einsätzen an Schulen genutzt.

Apollo News sieht darin einen möglichen Konflikt mit den Voraussetzungen der steuerlichen Gemeinnützigkeit. Zum Vergleich verweist das Portal auf die Organisationen Attac und Campact, die wegen der Abgrenzung zwischen Gemeinnützigkeit und politischer Betätigung ihre steuerlichen Privilegien beziehungsweise ihre Gemeinnützigkeit verloren haben. Ob die Berliner Finanzbehörden die Struktur des Vereins «Kunstwerk Menschheit» überprüfen, ist nicht bekannt. Das Zentrum für Politische Schönheit beantwortete eine Anfrage von Apollo News nicht.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 04.08.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.