Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Nach Bombenanschlag in Monaco: Interpol fahndet nach Ukrainerin mit Wohnsitz in Deutschland

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
Nach Bombenanschlag in Monaco: Interpol fahndet nach Ukrainerin mit Wohnsitz in Deutschland
Nach Bombenanschlag in Monaco: Interpol fahndet nach Ukrainerin mit Wohnsitz in Deutschland
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Nach dem Bombenanschlag auf einen ukrainischstämmigen Unternehmer in Monaco fahnden die Behörden mit einem internationalen Haftbefehl nach einer 39-jährigen Ukrainerin, deren letzter bekannter Wohnsitz in Deutschland lag. Wie die Staatsanwaltschaft Monaco mitteilte, soll Anastasiia Berezovska den Anschlag vorbereitet und den Sprengsatz platziert haben. Gegen sie wird wegen versuchten Mordes, Herbeiführung einer Explosion und mutmasslicher Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung ermittelt.

Interpol, Sebastien Nogier/EPA/Keystone
Nach Bombenanschlag in Monaco: Interpol fahndet nach Ukrainerin mit Wohnsitz in Deutschland
Interpol, Sebastien Nogier/EPA/Keystone

Die deutschen Behörden haben die Ermittlungen bereits aufgenommen. Auf Ersuchen Monacos durchsuchten Beamte des Hessischen Landeskriminalamts und der Staatsanwaltschaft Frankfurt die von der Verdächtigen angemietete Wohnung im Main-Taunus-Kreis. Zudem stellten sie ein von ihr genutztes Fahrzeug sicher. Die dabei gesicherten Beweismittel sollen den Ermittlern in Monaco übergeben werden. Nach Erkenntnissen der Behörden reiste die Frau mit einem Auto mit deutschem Kennzeichen über Italien ins Fürstentum. Sie spricht zudem Deutsch.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte die Verdächtige ihr Ziel sorgfältig ausgespäht. Um unerkannt zu bleiben, soll sie sich bei mehreren Erkundungen als Mann verkleidet haben. Überwachungskameras zeigen den Ermittlern zufolge, wie sie unmittelbar vor der Explosion kontrollierte, ob sich die späteren Opfer vor dem Gebäude befanden. Der Sprengsatz wurde anschliessend aus der Distanz gezündet. Drei Menschen wurden schwer verletzt, einer von ihnen schwebt weiterhin in Lebensgefahr.

Nach übereinstimmenden Medienberichten galt der Anschlag dem ukrainisch-zypriotischen Unternehmer Wadym Jermolajew. Ebenfalls verletzt wurden seine Lebenspartnerin und der gemeinsame 13-jährige Sohn. Die Staatsanwaltschaft bestätigte die Identität der Opfer bislang nicht. Jermolajew gehörte einst zu den vermögendsten Unternehmern der Ukraine und wurde 2023 von Präsident Wolodymyr Selenskyj mit Sanktionen belegt. Ihm wurde vorgeworfen, über Unternehmen Steuern auf der von Russland annektierten Krim entrichtet zu haben. Er weist die Vorwürfe zurück. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Verdächtige nicht allein gehandelt haben könnte. Zwei zwischenzeitlich festgenommene Männer kamen wieder auf freien Fuss, nachdem sich ein aktiver Tatbeitrag zunächst nicht erhärten liess.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 04.08.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.