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Moskau brennt: Russische Hauptstadt unter massivem Drohnenbeschuss

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Die russische Hauptstadt ist in den frühen Morgenstunden Ziel einer der grössten ukrainischen Drohnenangriffe der vergangenen Monate geworden. Nach Angaben des Moskauer Bürgermeisters Sergei Sobjanin griffen rund 180 ukrainische unbemannte Fluggeräte Moskau und das umliegende Moskauer Gebiet an. Erneut geriet dabei die Moskauer Ölraffinerie im Stadtteil Kapotnja ins Visier. Bereits vor wenigen Tagen war die Anlage Ziel eines ähnlichen Angriffs geworden. Es ist der zweite Drohnenangriff auf das Unternehmen innerhalb von nur drei Tagen.

Moskau brennt: Russische Hauptstadt unter massivem Drohnenbeschuss

In sozialen Netzwerken verbreiteten sich zahlreiche Videos, die Einschläge von Drohnen sowie mehrere grössere Brände auf dem Gelände der Raffinerie zeigen sollen.

Die ersten Hinweise auf die Attacke veröffentlichte Bürgermeister Sobjanin gegen sechs Uhr morgens über seinen Telegram-Kanal. Nach bisherigen offiziellen Angaben gibt es keine Todesopfer oder Verletzte. Die russischen Behörden leiteten jedoch umfangreiche Sicherheitsmassnahmen ein.

Vorübergehend wurde der Flugverkehr an allen grossen Flughäfen der Hauptstadtregion eingestellt. Betroffen waren die Flughäfen Wnukowo, Domodedowo, Schukowski und Scheremetjewo. Nach Angaben der russischen Luftfahrtbehörde Rosawiazija galten die Einschränkungen aus Sicherheitsgründen, um die zivile Luftfahrt vor möglichen Gefahren durch weitere Drohnenangriffe zu schützen.

Am Flughafen Scheremetjewo wurden gemäss Medienberichten Passagiere zeitweise evakuiert.

Auch ausserhalb des Moskauer Stadtzentrums wurden Schäden gemeldet. In Ljuberzy beschädigten herabfallende Drohnentrümmer mehrere Gebäude. Auf dem Dach des Einkaufszentrums Belaja Datscha brach ein Feuer aus. In Schukowski soll eine Drohne ein Wohnhaus getroffen haben. Das Ausmass der Schäden wird derzeit untersucht.

Nach ersten Einschätzungen handelt es sich um den grössten Angriff auf Moskau seit Jahren.

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